Städtisches Jugendwohnheim „Linie 3“
Stadtbezirk Mitte
Die „Linie 3” ist eine koedukative Einrichtung mit 20 Plätzen für Mädchen und Jungen bzw. junge Volljährige im Alter von etwa 13 bis 18 Jahren. Die jungen Menschen sollen entsprechend ihrem Alter und Entwicklungsstand sowie den Möglichkeiten der Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie entweder in die Familie zurückgeführt werden oder im Hinblick auf eine eigenverantwortliche Lebensführung in ihrer Verselbständigung gefördert und begleitet werden.
»Lage und Ausstattung der „Linie 3“
Freizeitraum
Das Jugendwohnheim (JWH) „Linie 3” liegt zentral zur Stadtmitte an der Grünanlage „Nordpark”. Schulen, Ausbildungsstätten, die Innenstadt und verschiedene Freizeit- und Sportanlagen sind gut zu erreichen.
Innerhalb der Einrichtung bestehen vier Wohngruppen mit separaten Küchen und eigenem Wohn- und Sanitärbereich. Die Basis bilden die Mädchen- und Jungengruppe mit je sieben Plätzen.
Hinzu kommen zwei hausinterne Kleingruppen mit zwei bzw. vier Plätzen, die die Möglichkeit der geschlechtsheterogenen Belegung bieten und weiterführende Angebote für die jungen Menschen darstellen. Auf diesen beiden Gruppen ist allem pädagogischen Handeln der Aspekt der intensiven Verselbständigung vorangestellt.
Alle BewohnerInnen verfügen innerhalb ihrer Wohneinheit über eigene Zimmer. Kicker- und Fitnessraum sowie Werk- und Fahrradkeller stehen den Jugendlichen zur Nutzung zur Verfügung.
Innerhalb der Einrichtung bestehen vier Wohngruppen mit separaten Küchen und eigenem Wohn- und Sanitärbereich. Die Basis bilden die Mädchen- und Jungengruppe mit je sieben Plätzen.
Hinzu kommen zwei hausinterne Kleingruppen mit zwei bzw. vier Plätzen, die die Möglichkeit der geschlechtsheterogenen Belegung bieten und weiterführende Angebote für die jungen Menschen darstellen. Auf diesen beiden Gruppen ist allem pädagogischen Handeln der Aspekt der intensiven Verselbständigung vorangestellt.
Alle BewohnerInnen verfügen innerhalb ihrer Wohneinheit über eigene Zimmer. Kicker- und Fitnessraum sowie Werk- und Fahrradkeller stehen den Jugendlichen zur Nutzung zur Verfügung.
»Personelle Ausstattung
Das pädagogische Team besteht aus vier Sozialarbeitern/Sozialarbeiterinnen und sechs Erziehern/Erzieherinnen sowie zwei Berufspraktikanten/innen. Weiterhin gibt es zwei Stellen für Zivildienstleistende und eine Teilzeitstelle für einen/eine Raumpfleger/in.
»Zielgruppe
Hausaufgaben
Das Angebot der „Linie 3” richtet sich an Jugendliche, die Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten zeigen, welche die erzieherischen Möglichkeiten der eigenen Familie oder einer Pflegefamilie überfordert. Es werden junge Menschen aufgenommen, die ein pädagogisches Milieu und eine Gruppe als soziales Lernfeld brauchen.
Eine Aufnahme im JWH basiert grundsätzlich auf Freiwilligkeit und der Bereitschaft, sich auf das Leben und die bestehenden Rahmenbedingungen im JWH einzulassen.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme von Jugendlichen und deren weiteren Verbleib ist, dass sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder bereit sind, sich kurzfristig in eine solche vermitteln zu lassen.
Eine Aufnahme im JWH basiert grundsätzlich auf Freiwilligkeit und der Bereitschaft, sich auf das Leben und die bestehenden Rahmenbedingungen im JWH einzulassen.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme von Jugendlichen und deren weiteren Verbleib ist, dass sie sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder bereit sind, sich kurzfristig in eine solche vermitteln zu lassen.
»Pädagogische Zielsetzung
Das JWH bietet einen auf die Alltags- und Lebensweltorientierung ausgerichteten strukturierten Rahmen, der den jungen Menschen ein soziales Lern- und Übungsfeld ist hinsichtlich der Gestaltung des eigenen Lebens und einer eigenständigen Lebensführung bietet. Auf einer koedukativen Grundlage findet gezielte parteiliche Mädchen- und Jungenarbeit statt. Die Jugendlichen erleben in einem geschützten Raum lebensnah ein alltagsorientiertes Miteinander der Geschlechter.
Die pädagogische Betreuung findet „rund-um-die-Uhr” im Schichtdienst mit vier Diensteinheiten (Tages-, Spät-, Nachtdienst und verkürzter Spätdienst) statt, so dass in der verbindlichen Hausaufgabenzeit in der Regel vier pädagogische Fachkräfte bedarfsorientiert für alle Jugendlichen zur Verfügung stehen.
Die Betreuung der einzelnen Jugendlichen gestaltet sich im Rahmen des Schichtdienstes und des Bezugspersonensytems (jeder Jugendliche hat einen/eine Mitarbeiter/in als Bezugsperson). Für die Verselbständigungsgruppen ist eine zusätzliche alltagsübergreifende Gruppenbetreuung durch je einen/eine Mitarbeiter/in eingerichtet.
Die pädagogische Betreuung findet „rund-um-die-Uhr” im Schichtdienst mit vier Diensteinheiten (Tages-, Spät-, Nachtdienst und verkürzter Spätdienst) statt, so dass in der verbindlichen Hausaufgabenzeit in der Regel vier pädagogische Fachkräfte bedarfsorientiert für alle Jugendlichen zur Verfügung stehen.
Die Betreuung der einzelnen Jugendlichen gestaltet sich im Rahmen des Schichtdienstes und des Bezugspersonensytems (jeder Jugendliche hat einen/eine Mitarbeiter/in als Bezugsperson). Für die Verselbständigungsgruppen ist eine zusätzliche alltagsübergreifende Gruppenbetreuung durch je einen/eine Mitarbeiter/in eingerichtet.
Lesezimmer
Zu den konzeptionellen Bausteinen gehören einzelfallorientierte Elternarbeit sowie enge Zusammenarbeit mit Schulen und Ausbildungsstätten.
Pädagogische Standards hinsichtlich der Zielerreichung sind Selbstversorgung (Haushaltsführung, Ernährung, Kochen, Wäsche- und Zimmerpflege), Gruppengespräche, gezielte interne und externe (Einzel-) Fördermaßnahmen, Bezugspersonensystem, Aufnahmeverfahren (Informationsgespräch, Probewohnen, Aufnahmegespräch), externe Therapieangebote, Freizeit- und Erlebnispädagogik (im Alltag und im Rahmen von Ferienfreizeitmaßnahmen), Gruppen- und Hausveranstaltungen durch externe Anbieter (Institutionen und Initiativen wie z.B. ProFamilia, Drogenberatung, AIDS-Hilfe).
Zu den fachlichen Standards zählen Teambesprechungen (einmal wöchentlich), Supervision (einmal im Monat), Teamtagungswochenenden (einmal jährlich), Fort- und Weiterbildungen (nach Bedarf), Fachtagungen (einmal jährlich) und Gremienarbeit.
Pädagogische Standards hinsichtlich der Zielerreichung sind Selbstversorgung (Haushaltsführung, Ernährung, Kochen, Wäsche- und Zimmerpflege), Gruppengespräche, gezielte interne und externe (Einzel-) Fördermaßnahmen, Bezugspersonensystem, Aufnahmeverfahren (Informationsgespräch, Probewohnen, Aufnahmegespräch), externe Therapieangebote, Freizeit- und Erlebnispädagogik (im Alltag und im Rahmen von Ferienfreizeitmaßnahmen), Gruppen- und Hausveranstaltungen durch externe Anbieter (Institutionen und Initiativen wie z.B. ProFamilia, Drogenberatung, AIDS-Hilfe).
Zu den fachlichen Standards zählen Teambesprechungen (einmal wöchentlich), Supervision (einmal im Monat), Teamtagungswochenenden (einmal jährlich), Fort- und Weiterbildungen (nach Bedarf), Fachtagungen (einmal jährlich) und Gremienarbeit.
»Rechtsgrundlagen
Die pädagogische Arbeit und Zielbeschreibung im JWH „Linie 3” basiert auf folgenden gesetzlichen Grundlagen:
§ 27 SGB VIII (KJHG): Hilfe zur Erziehung
§ 34 SGB VIII (KJHG): Heimerziehung
§ 36 SGB VIII (KJHG): Mitwirkung zum Hilfeplan
§ 41 SGB VIII (KJHG): Hilfe für junge Volljährige
§ 27 SGB VIII (KJHG): Hilfe zur Erziehung
§ 34 SGB VIII (KJHG): Heimerziehung
§ 36 SGB VIII (KJHG): Mitwirkung zum Hilfeplan
§ 41 SGB VIII (KJHG): Hilfe für junge Volljährige

