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»Der Krieg auf der Bildpostkarte – Unbeachtete Bildquellen aus dem großen Krieg
14. Februar bis 11. April 2010
Bauernhaus-Museum, Dornberger Str. 82
Bauernhaus-Museum, Dornberger Str. 82
Die unter Beteiligung des Stadtarchivs zusammengestellte Kooperations-Ausstellung im
Bauernhaus-Museum Bielefeld lenkt den Blick auf eine lange unbeachtete Bildquelle zur Geschichte des Ersten Weltkrieges – die Bildpostkarte. Der Erste Weltkrieg gilt als erster industriell geführter Massenvernichtungskrieg. Materialschlachten ungeahnten Ausmaßes und jahrelanger Stellungskrieg hatten weltweit 10 Millionen Opfer zur Folge.
Ansichten vom Krieg
Millionen von Motivpostkarten wurden von 1914 bis 1918 zwischen Front und Heimat hin und her gesandt. Für viele Menschen prägten die Bildmotive auf den Karten ihr Bild vom Krieg selbst. Mal euphorisch, gelegentlich humorig, bisweilen kritisch und manchmal auch emotional erzählen die Bildpostkarten vom Kriegserlebnis an Front und Heimatfront. Eine Auswahl von 60 Postkarten aus der Sammlung "Historische Bildpostkarten" der Universität Osnabrück veranschaulicht die Geschichte des "Großen Krieges".
"Heimatfront" auf der Ochsenheide
Auch in Bielefeld hinterließ der Erste Weltkrieg seine Spuren. Das Stadtarchiv Bielefeld und ein Bielefelder Sammler steuern Texte zum Ersten Weltkrieg in Bielefeld, Exponate, Originalfotografien, Propagandaplakate bei. Anhand einer Original-Zeichnung aus dem Stadtarchiv Bielefeld stellen Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums einen Modell-Schützengraben vor, der im Juni 1915 auf der Ochsenheide – vis-à-vis des Bauernhaus-Museums – angelegt wurde, um der Bevölkerung die damals aktuelle Kriegstechnik zu demonstrieren.
Bis heute sichtbar: Gräber des Ersten Weltkrieges
Den Anlass für diese Ausstellung bietet der 90. Jahrestag der Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 2009. Als Folge des Ersten Weltkrieges wurde er am 16.12.1919 in Berlin gegründet und pflegt im Auftrag der Bundesregierung bis heute mehr als 800 Kriegsgräberstätten. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., des Bauernhaus-Museums Bielefeld, des Stadtarchivs Bielefeld, des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld, der Stadt Versmold und der "Sammlung Historische Bildpostkarten" der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Sabine Giesbrecht).
Ansichten vom Krieg
Millionen von Motivpostkarten wurden von 1914 bis 1918 zwischen Front und Heimat hin und her gesandt. Für viele Menschen prägten die Bildmotive auf den Karten ihr Bild vom Krieg selbst. Mal euphorisch, gelegentlich humorig, bisweilen kritisch und manchmal auch emotional erzählen die Bildpostkarten vom Kriegserlebnis an Front und Heimatfront. Eine Auswahl von 60 Postkarten aus der Sammlung "Historische Bildpostkarten" der Universität Osnabrück veranschaulicht die Geschichte des "Großen Krieges".
"Heimatfront" auf der Ochsenheide
Auch in Bielefeld hinterließ der Erste Weltkrieg seine Spuren. Das Stadtarchiv Bielefeld und ein Bielefelder Sammler steuern Texte zum Ersten Weltkrieg in Bielefeld, Exponate, Originalfotografien, Propagandaplakate bei. Anhand einer Original-Zeichnung aus dem Stadtarchiv Bielefeld stellen Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums einen Modell-Schützengraben vor, der im Juni 1915 auf der Ochsenheide – vis-à-vis des Bauernhaus-Museums – angelegt wurde, um der Bevölkerung die damals aktuelle Kriegstechnik zu demonstrieren.
Bis heute sichtbar: Gräber des Ersten Weltkrieges
Den Anlass für diese Ausstellung bietet der 90. Jahrestag der Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. 2009. Als Folge des Ersten Weltkrieges wurde er am 16.12.1919 in Berlin gegründet und pflegt im Auftrag der Bundesregierung bis heute mehr als 800 Kriegsgräberstätten. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., des Bauernhaus-Museums Bielefeld, des Stadtarchivs Bielefeld, des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld, der Stadt Versmold und der "Sammlung Historische Bildpostkarten" der Universität Osnabrück (Prof. Dr. Sabine Giesbrecht).
»Ausstellung: „Theatrum Europaeum – Bildwelten der Frühen Neuzeit“
3. Dezember 2009 bis 12. März 2010, Mo – Fr 8 – 17 Uhr
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, Rohrteichstr. 19, 1. OG
Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld, Rohrteichstr. 19, 1. OG
Das 1633 von Matthäus Merian begründete Theatrum Europaeum erschien bis 1738 in 21 großvolumigen Bänden. Mit einem Schwerpunkt zu politischen Ereignissen sind die bis zu 1500 Seiten starken Bände ein Informationsfundus zur frühneuzeitlichen Welt, vor allem zur Bildwelt der europäischen Bühne.
Mehr als 700 Stiche illustrieren höfische Pracht und barocke Persönlichkeiten, den Dreißigjährigen Krieg und die zahlreichen Erbfolgekonflikte nach 1648, Geographie und Kuriositäten, Stadtansichten und Standesereignisse des Jahrhunderts von 1618 bis 1718. Das z. T. in bis zu fünf Auflagen veröffentlichte deutschsprachige Opus liegt in der Landesgeschichtlichen Bibliothek vollständig vor.
Bis Mitte März 2010 werden folgende Themen gezeigt: Brandenburg-Preußen, Kriege & Krisen, „Curiosa”, Westfalica & Niederdeutschland, Frauen, Kaiser & Könige, Stadtansichten, Nord- und Osteuropa sowie West- und Südeuropa.
Den Auftakt macht bis zum 22. Dezember 2009 „Brandenburg-Preußen”: Es werden die Hohenzollern-Herrscher zu sehen sein, so u.a. der für Bielefeld so wichtige „Große Kurfürst” Friedrich Wilhelm, Gesandte und Gefechte des aufstrebenden Territoriums, das prächtige Schloss Charlottenburg und die Königskrönung von 1701.
Mehr als 700 Stiche illustrieren höfische Pracht und barocke Persönlichkeiten, den Dreißigjährigen Krieg und die zahlreichen Erbfolgekonflikte nach 1648, Geographie und Kuriositäten, Stadtansichten und Standesereignisse des Jahrhunderts von 1618 bis 1718. Das z. T. in bis zu fünf Auflagen veröffentlichte deutschsprachige Opus liegt in der Landesgeschichtlichen Bibliothek vollständig vor.
Bis Mitte März 2010 werden folgende Themen gezeigt: Brandenburg-Preußen, Kriege & Krisen, „Curiosa”, Westfalica & Niederdeutschland, Frauen, Kaiser & Könige, Stadtansichten, Nord- und Osteuropa sowie West- und Südeuropa.
Den Auftakt macht bis zum 22. Dezember 2009 „Brandenburg-Preußen”: Es werden die Hohenzollern-Herrscher zu sehen sein, so u.a. der für Bielefeld so wichtige „Große Kurfürst” Friedrich Wilhelm, Gesandte und Gefechte des aufstrebenden Territoriums, das prächtige Schloss Charlottenburg und die Königskrönung von 1701.
»Bielefelder Jahresbibliographie
Alle neuen Bücher und Aufsätze über Bielefeld weist die Landesgeschichtliche Bibliothek ab jetzt nicht nur in ihrem Online-Katalog nach, sondern für jedes Erscheinungsjahr auch in einer gesonderten, sachlich gegliederten Übersicht, der Bielefelder Jahresbibliographie. Für 2008 liegt sie hier vor.
Bielefelder Bibliographie 2008
»Standesamtsregister seit dem 1. Januar 2009 Archivgut
Nach einer Novellierung des Personenstandsrechts und einer ergänzenden Landesausführungverordnung Mitte Dezember 2008 hat das Stadtarchiv Anfang Februar 2009 aus dem Standesamt Bielefeld Geburtenregister (1874-1898), Eheregister (1874-1928) und Sterberegister (1874-1978) übernommen, die von den Familienforschern lange erwartet wurden. Die insgesamt 1590 Bände sind bereits vollständig erschlossen und für die Forschung zugänglich.
Hinweise zur Überlieferung und Erschließung der
Standesamtsregister.
Hinweise zur Überlieferung und Erschließung der
»Rückgabe einer Urkunde aus dem Jahre 1371 an die Stadt Lemgo
Am 19. Januar 2009 überreichte Oberbürgermeister Eberhard David ein historisches Pergament aus dem Jahre 1371 an seinen Amtskollegen in Lemgo. Im Rahmen von Vorarbeiten für ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Uni Bielefeld war der Leiter des Bielefelder Stadtarchivs, Dr. Jochen Rath, auf die Lemgoer Urkunde von 1371 gestoßen.
Zum vollständigen Text mit Fotos.
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»»Geschäftsbericht 2008
Geschäftsbericht 2008

