4. Januar 1860: Die Bielefelder Turngemeinde (BTG) beschließt die Gründung einer Turnerfeuerwehr

von Bernd J. Wagner, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Die Hauptversammlung der Bielefelder Turngemeinde sah am 4. Januar 1860 nur zwei Tagesordnungspunkte vor: Zum einen diskutierten die Sportler über den Bau einer Winterturnhalle, die in der Nähe des Kesselbrinks errichtet werden sollte, zum anderen empfahl der Vorstand den Mitgliedern, eine Turner-Feuerwehr zu gründen und einer entsprechenden Satzung zuzustimmen. Die Versammlung folgte der Empfehlung, und so konnte sich der Vorstand am 9. Januar 1860 mit der Bitte an den Magistrat wenden, die Satzung „zu concessioniren und das Streben der Gemeinde, ihre Kräfte auf gemeinnütziger Weise der Stadt Bielefeld nutzbar zu machen, nach Möglichkeit fördern zu wollen.”



Warum zog es ausgerechnet ein Turnverein vor 150 Jahren in Betracht, eine Feuerwehr zu gründen? Und wie war es überhaupt um die Sicherheit Bielefelds im Brandfall bestellt? Von einem Schlüsselerlebnis berichtete das Bielefelder Kreisblatt im Sommer 1859, als es beinahe zu einer Brandkatastrophe kam. An der Hagenbruchstraße standen die Häuser des Bäckers Amendt in Flammen, die drohten, auf die benachbarten Gebäude überzugreifen. Vom Läuten der Feuerglocken waren indes zahlreiche Schaulustige zur Brandstelle geeilt, weshalb es „länger als gewöhnlich” dauerte, „bis wirksame Hülfe zur Stelle kam.” Während die Spritzenleute, vor allem die Feuerwehr der Ravensberger Spinnerei und die „praktisch-geübten Retter” der Handwerker-Compagnien gute Arbeit leisteten und das Feuer eindämmen konnten, „brachte die Kopflosigkeit unbefugter Retterlehrlinge eine Verwirrung sonder Gleichen hervor.” Sie wollten zwar helfen, zerstörten aber unnötigerweise Fenster, „Porzellansachen und anderes Geräth”. Die Zeitung schimpfte über diese „eilbeflügelten Vandalen”, deren Exzesse nur Unheil anrichteten. Bielefeld habe angesichts der unhaltbaren Verhältnisse an der Brandstelle noch Glück gehabt. Wenn Wind aufgekommen wäre, hätte es dagegen leicht zu einer Katastrophe kommen können.

In der sofort einsetzenden Diskussion über das reformbedürftige Löschwesen wurde der Ruf nach freiwilligen, aber straff organisierten „Feuerwehrcorps” laut, wie sie in Herford und Minden bereits gebildet und erfolgreich eingesetzt worden waren. Beim Einsatz dieser freiwilligen Corps habe die Stadt „für die Erquickung der Mannschaft durch Speise und Trank” zu sorgen, um den bei der schweißtreibenden Arbeit gefrönten Branntweinkonsum und damit verbundene Exzesse einzudämmen. Auch müsse die Stadt mehr Geld für Löschgeräte, aber auch für die „Wasserbeschaffung durch Maschinen” ausgeben. „Beim Zubringen durch lebendige Reihen und Feuerkübel”, klagte das Kreisblatt, „ entstehen unvermeidlich häufig Stockungen und wird ein großer Bruchteil des Wassers vergeudet; je länger der Weg, desto frappanter treten diese Mängel auf.” Die Wasserbeschaffung war überdies eingeschränkt, weil der Stadtgraben zwischen dem Oberntor und Notpfortenstraße „einem Sumpfe ähnlicher” war als einem „Feuerteich resp. Wasser-Reservoir”.

Bildbeschreibung

Erste Seite der Satzungen der Turner-Feuerwehr vom 7. Dezember 1859, genehmigt am 30. Mai 1860. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,4/Feuerwehramt, Nr. 176


Turnhalle der BTG. Zeichnung von Otto Westermann (1860)

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War in den technischen und finanziellen Fragen die Stadt gefordert, so fühlte sich die Bielefelder Turngemeinde von dem Wunsch, freiwillige Feuerwehrcorps zu gründen, direkt angesprochen. Sie berief sich dabei auf das Engagement der Leipziger Turnbrüder, die bereits 1846 eine Turnerfeuerwehr gegründet hatten, stand aber zugleich in der Tradition „eines nationalen Turnwesens”, das „Wehrhaftigkeit und Patriotismus” betonte. In diesem Zusammenhang war Sport nicht eine willkommene, die Gesundheit fördernde Betätigung in einer Freizeitgesellschaft, wie wir es heute kennen, sondern eine Leibesübung, die äußerste Disziplin erforderte. Davon waren auch August Gravenstein, Theodor Bertelsmann und Ferdinand Vorwerk überzeugt, als sie sich im Auftrag der BTG an den Magistrat wandten, die Qualifikation der Turner priesen und fast beiläufig darauf hinwiesen, dass es wohl nicht notwendig sei, „den Nutzen eines auf militairischer Disziplin und praktischer Durchbildung beruhenden Feuerwehr-Corps hervorzuheben”.

Den zeitgenössischen Forderungen an ein rationales Löschwesen entsprechend, wollte die BTG aus ihren Mitgliedern drei Gruppen bilden, die unter der Leitung eines Hauptmanns stehen sollten: ein Steigercorps, eine Spritzenmannschaft und eine Gruppe von „Wasserleuten”. Nach den Vorstellungen der BTG bestand das Steigercorps aus zwei Sektionen mit jeweils acht Männern bestehen, von denen jeweils einer zum Sektionsführer zu ernennen war. Zu den Aufgaben der Steiger gehörte es, Menschenleben, aber auch „wertvolle Sachen wie Betten und Mobiliar” zu retten. In der Spritzenmannschaft sollten 36 „Pumpiers” unter der Leitung eines Spritzenführers die eigentlichen Löscharbeiten übernehmen. Bis zu zwölf Wasserleute hatten für die Beschaffung von Wasser mit Brandeimern und fahrbaren Wasserkübeln zu sorgen, konnten zudem an der Spritze eingesetzt werden und eine Reserve für weitere auftretende Arbeiten bilden. Auch unter den Wasserleuten sollten Männer ernannt werden, die an den Wasserkübeln „das Kommando” hatten. Die über Aufgaben und Personen gebildete „militärische Hierarchie” gewährleistete, dass die Löscharbeiten zielgerichtet und ohne jegliche Störung ausgeführt werden konnten.

Bildbeschreibung

Turnhalle der BTG. Zeichnung von Otto Westermann (1860). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,1/Westermann-Sammlung, Bd. 22


Die Turner-Feuerwehr vor der Turnhalle der BTG (1876)
Während sich die Turngemeinde bereit erklärte, für ein gut ausgebildetes, hierarchisch gegliedertes Freuerwehrcorps zu sorgen, war sie nicht in der Lage, „die nöthigen Mittel zur Beschaffung eines möglichst vollständigen Feuerlösch- und Rettungs-Apparates” selbst aufzubringen. Unterstützung sei von den Agenturen der in Bielefeld vertretenen Feuerversicherungsgesellschaften zu erwarten, teilte der Verein mit, ein darüber hinausgehender städtischer Zuschuss sei aber unumgänglich und angesichts der Leistungen, die die Turnerfeuerwehr für die Stadt erbringen wolle, auch zu rechtfertigen. Der Magistrat sagte seine Unterstützung zu, und vier Monate später, am 30. Mai 1860, genehmigte die Mindener Bezirksregierung die Statuten. Die Arbeit der Turnerfeuerwehr konnte beginnen.

Im Unterschied zu den Handwerker-Compagnien trafen sich die 30 bis 50 Mitglieder der Turnerfeuerwehr bis zu drei Mal im Monat, um für den Ernstfall zu trainieren. Diese Übungen hoben nicht nur die Qualifikation des städtischen Löschwesens, sie zeigten auch erhebliche Mängel der technischen Geräte auf. Im Sommer 1864 wies Maurermeister Heinrich Bruno, der Hauptmann der Turnerfeuerwehr war, darauf hin, dass bei „dem vor wenigen Tagen unternommenen Exercitium” die Spritze „zeitweise den Dienst” versagte, ohne dass ein Grund erkennbar gewesen wäre. Andererseits sei allseits bekannt, dass „dieselbe wirklich die älteste, schwerste und am wenigsten brauchbare Sprütze der Stadt” sei. Der Kauf einer modernen, wesentlich leichteren Spritze sei unbedingt erforderlich. Da zudem auch mit geliehenen Wassereimern geübt werden müsse, konnte nach Heinrich Bruno auch die Motivation der Turner-Feuerwehr darunter leiden: „Man verliert die Lust dazu, wenn man mit unzuverlässigen Geräthen arbeiten soll”.

Dem Magistrat waren die Hände gebunden, weil der Stadt „in der allernächsten Zeit so bedeutende, unumgängliche Ausgaben” bevorstanden und daher an den Kauf einer modernen „Saug- und Druckspritze” gar nicht zu denken war. Zudem hatte sich bei einer von der Stadt veranlassten Prüfung ergeben, dass die Spritze, die 1860 „mit einem bedeutenden Kosten-Aufwande für die Turner-Feuerwehr in Stand gesetzt” worden war, sich „im guten Zustande” befand. Überhaupt hatte die Stadt das Inventar der Turnerfeuerwehr jährlich verbessert, so zum Beispiel 1863 mit einem neuen Flankierrohr und weiteren „100 Fuß Schlauch”, aber auch mit leichteren Leitern für die Steigerabteilung. Als aber „wiederholte und rasch aufeinanderfolgende Feuersbrünste […] sogar mannigfache Mängel” aufdeckten, musste die Stadt die nun auch von den Zeitungen geforderten Investitionen vornehmen, an denen sich auch die Feuerversicherungsgesellschaften mit einem Obolus beteiligten.

Die in den 1860er Jahren verstärkt einsetzende Besiedelung der Feldmark deckte weitere Mängel im Feuerlöschwesen auf. Die Brandwach- und Handwerker-Compagnien waren nicht immer in der Lage, außerhalb der Stadt gelegene Brandherde rechtzeitig zu erreichen, zumal viele Straßen und Wege noch nicht befestigt waren und sich daher die Feuerspritzen und Wasserkübel nur recht schwer bewegen ließen. 1866 gründete die Stadt ein neues Feuerwehrcorps, „dessen Mannschaften für ihre Leistungen eine festgesetzte Vergütung” erhielten. In sieben Abteilungen waren rund 140 Männer zusammengefasst, die für die einzelnen Kantone verantwortlich waren. Die Turnerfeuerwehr war bei größeren Bränden aber weiterhin gefragt.

Bildbeschreibung

Die Turner-Feuerwehr vor der Turnhalle der BTG (1876). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 22-4-26


Großfeuer an der Obernstraße Ecke Niedernstraße am 9. März 1910
Wie zum Beispiel am 1. Juni 1879, als am späten Vormittag unweit des Bahnhofs in der Nähmaschinenfabrik Baer & Rempel ein Feuer ausbrach, das sich „in rasender Geschwindigkeit verbreitete”. Zum Glück befanden sich keine Arbeiter in der Fabrik, es war ein Feiertag. Von dem „großen schönen Fabrikgebäude” konnte jedoch nur noch der „vordere kleine Flügel” erhalten werden. Das Bielefelder Tageblatt berichtete: „Die trefflich organisierte Turnerfeuerwehr und auch die städtische Feuerwehr waren schleunigst zur Brandstätte geeilt, um zu retten, was möglich war, konnten aber leider den unerbittlichen Elementen nicht ganz Einhalt thun. Gegen 4 Uhr schon war der Brand danieder, aber auch die Verwüstung eine vollständige. Alle die werthvollen Betriebs-Maschinen sind mehr oder weniger von den Flammen zerstört. Der Schaden ist enorm, man rechnet wohl nicht zu hoch, wenn man ihn auf 180 bis 200 Tausend Mark annimmt.” Das war eine gewaltige Summe, die 20 Jahre später ausreichte, ein neues Krankenhaus auf dem Gelände an der Teutoburger und Oelmühlenstraße zu bauen. „Glücklicher Weise ist Alles versichert gewesen”, verkündete das Bielefelder Tageblatt, so dass die Firma, die ihre Nähmaschinen fortan Phoenix nannte, wieder aufgebaut werden konnte.

Am 19. Oktober 1879 brach in den frühen Morgenstunden im Maschinenraum der Pianofabrik von Theophil Mann am Oberntorwall ein Feuer aus, dessen Bekämpfung sich außerordentlich schwierig gestaltete. Die Räume waren stark verraucht und zudem schwer zugänglich. Die Steigerkorps mussten zunächst „die Hindernisse beseitigen”, bevor die Spritzen zum Einsatz kommen konnten. Als das Feuer im unteren Teil des Gebäudes gelöscht war, fing es im Obergeschoss wieder an zu brennen, weil die Flammen über die Treibriemen der Maschinen, „welche zur Sicherheit der Arbeiter mit einem Holzgehäuse versehen waren, nach dem mittleren und oberen Stockwerke” übergriffen. Auch hier zerstörte der Brand die Fabrik und das Lager mit „den schönsten neuen Pianinos”, die nun „in hellen Flammen” standen. Dessen ungeachtet, lobte wiederum das Bielefelder Tageblatt: „Den Leistungen der Turnerfeuerwehr und nicht minder denen der städtischen Rettercompagnie können wir zu unserer Freude in jeder Beziehung das höchste Lob spenden, ja, einzelne Leitungen verdienten, öffentlich bekannt gemacht zu werden.” So gelang es den Feuerwehren, dass der Brand nicht auf andere Gebäude übergriff. Auch bei der Pianofabrik war der Schaden durch eine Feuerversicherung gedeckt, und so hoffte die Zeitung, dass „es den Bemühungen der Inhaber der Fabrik bald gelingen” werde, „provisorische Geschäftsräume zu miethen, um den Arbeitern wieder Verdienst zu geben”.

Bildbeschreibung

Großfeuer an der Obernstraße Ecke Niedernstraße am 9, März 1910. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-1554-50


Abteilung II der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Haus Siekerstraße 2 der Bierbrauerei Reiff (um 1900)
Die Turnerfeuerwehr galt vielen Einwohnern Bielefelds als Vorbild. Eine Mitarbeit war allerdings durch deren Satzungen eingeschränkt. So legte der erste Artikel fest, dass nur „die geeigneten Kräfte der Bielefelder Turngemeinschaft [...] ein Feuerwehr-Corps” bilden konnten. Um sich dennoch zu engagieren, gründeten 50 Altstadtbewohner am 11. August 1880 eine Bürgerwehr, die sich im März 1881 als „Abteilung I der Freiwilligen Feuerwehr” bezeichnete. Bereits am 15. Januar 1881 hatten sich Bewohner der Neustadt zusammengeschlossen, die fortan als Abteilung II der Freiwilligen Feuerwehr fungierten. Das 1866 gegründete bezahlte Feuerwehrcorps, das nie Anlass zu Klagen gegeben hatte, wurde noch im gleichen Jahr aufgelöst.

Die Mitglieder der Turnerfeuerwehr waren nicht nur in der Brandbekämpfung tätig, sie waren vor allem auch Turnbrüder, die sich in der BTG engagierten und mit einer eigenen, 1877 gegründeten Kapelle „zur Verschönerung des Vereinslebens” beitrugen. Wie zum Beispiel am 1. Oktober 1880, als die BTG ihr 32. und die Turnerfeuerwehr ist 20. Stiftungsfest gemeinsam feierten. Die Kapelle führte den „prächtigen Zug mit seinem Feuerwehrgefährt und Gerät und den imposanten Reihen strammer, hübsch gekleideter Turner, Steiger und Spritzenleute” an, der bei starkem Regen durch die Innenstadt über den Neumarkt zum „nahezu überschwemmten Kesselbrink” führte. Dort ließen es sich die Sportler und die Turnerfeuerwehr nicht nehmen, ihr Können zu demonstrieren. „Die Steiger folgten mit unvergleichlicher Präzision in ihren Kletterübungen und bei den weiteren Angriffen auf den Steigerturm, an welchem sich dann die Spritzenleute auch von der Sturmleiter aus versuchten. Die Rettungsarbeiten mit dem Fangtuche, dem Rettungsschlauche und der Seilbahnbeförderung fesselten vor allem Anderen und gaben der Vorstellung einen höchst befriedigenden Abschluß.” Während 1880 Bürgermeister Ludwig Huber lobte, dass die Turnerfeuerwehr „Vorbild für die kürzlich begründete ‚Freiwillige Feuerwehr’” gewesen sei, betonte 1910 Oberbürgermeister Gerhard Bunnemann anlässlich des 50. Jubiläums, dass die Turnerfeuerwehr der Stadt „eine große und teure Berufsfeuerwehr” spare; die Bielefelder Berufsfeuerwehr war 1899 gegründet worden.

Mit der Professionalisierung des städtischen Löschwesens wurden die Freiwilligen Feuerwehren und mit ihnen die Turnbrüder der BTG aber nicht aus ihrer Pflicht entlassen. So war die Turnerfeuerwehr bei den bedeutenden Bränden der Nähmaschinenfabriken Baer & Rempel (1900) und Dürkopp (1910) genauso im Einsatz wie bei dem verheerenden Brand der Neustädter Marienkirche am 30. Januar 1902, bei dem eine neue Orgel und Wandmalereien, die erst 1893 anlässlich der 600-Jahrfeier restauriert worden waren, den Flammen zum Opfer fielen. Die Renovierungsarbeiten zogen sich über ein Jahr hin: Erst am 10. März 1903 kündigten die Glocken der Marienkirche die Wiederherstellung des Gotteshauses an.

Bildbeschreibung

Abteilung II der Freiwilligen Feuerwehr vor dem Haus Siekerstraße 2 der Bierbrauerei Reiff (um 1900). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 22-4-92


Der „Halbzug Turner“ der Freiwilligen Feuerwehr (1935)
Als 1932 die Freiwilligen Feuerwehren neu strukturiert wurden, verlor die Turnerfeuerwehr ihre formale Unabhängigkeit. Sie fungierte in den folgenden Jahren nur noch als „Halbzug Turner” innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auch die Residuen der einstmals einflussreichen Turnerfeuerwehr aufgegeben. Die Bielefelder Turngemeinschaft kann sich aber bis heute rühmen, die Freiwillige Feuerwehr in Bielefeld begründet und entscheidend mit gestaltet zu haben.

Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,4/Feuerwehramt, Nr. 176: Einrichtung der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Turner (1860-1935)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen: Bielefelder Kreisblatt, Bielefelder Tageblatt, Der Wächter, Westfälische Zeitung
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung
  • Festschrift zur 50jährigen Jubelfeier der Turner-Feuerwehr in Bielefeld, Bielefeld 1910 (Landesgeschichtliche Bibliothek St 60/3)
  • 100 Jahre Feuerwehr Bielefeld 1860-1960, Bielefeld 1960 (Landesgeschichtliche Bibliothek St 60/10)


Literatur

  • Britta Jünnemann/Siegfried Niemann, Beruf Feuerwehr: 100 Jahre im Dienste der Sicherheit. Die Bielefelder Berufsfeuerwehr 1899-1999, Leopoldshöhe 1999.
  • Bärbel Sunderbrink, Bernd J. Wagner, Das war das 20. Jahrhundert in Bielefeld, Gudensberg-Gleichen 2001.


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Der „Halbzug Turner” der Freiwilligen Feuerwehr (1935). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,4/Feuerwehramt, Nr. 176