15. Mai 1954: Bielefeld übernimmt die Patenschaft für Stadt und Kreis Gumbinnen in Ostpreußen
von Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
Am 15. Mai 1954 verpflichtete sich die Stadt Bielefeld in einer Patenschaftsurkunde, den Heimatvertriebenen des Kreises Gumbinnen eine Stätte zu bieten, „an der sie das Andenken an ihre verlorene Heimat lebendig erhalten” können. Seit 55 Jahren pflegt die Stadt diese Patenschaft über den vormals ostpreußischen Kreis Gumbinnen, indem sie die Arbeit der Kreisgemeinschaft Gumbinnen fördert und inzwischen auch das heutige Gusev (Russland) durch Austausch und Hilfen unterstützt. Der Start in diese Patenschaft erfolgte schnell – und holprig.






