9. November 1938: Die Pogromnacht in Bielefeld

Von Dr. Jochen Rath, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
„Das Datum, der 9./10. November 1938, bedeutete nicht nur, dass alle Synagogen in Deutschland abgebrannt wurden, sondern dass die Nazis viele jüdische Männer verhafteten, dass man jüdische Geschäfte plünderte und die Scheiben zerschlug. Von da an wurde das Leben für uns Juden mehr und mehr unerträglich”, erinnerte sich 2002 die 1924 in Bielefeld geborene Jüdin Helga Ravn. In der Pogromnacht brannten Gliederungen der NSDAP die Bielefelder Synagoge an der Turnerstraße nieder, zerstörten jüdische Geschäfte, verhaftete die Polizei Dutzende Juden, die anschließend nach Buchenwald verbracht wurden.


Das NS-Regime hatte im November 1938 das Pariser Attentat des Juden Herschel Grynszpan auf den deutschen Botschaftssekretär Ernst Eduard vom Rath zur Durchführung einer längst geplanten und z.T. auch bereits vorbereiteten Gewaltaktion gegen die Juden im Deutschen Reich genutzt: Mehr als 1.400 Synagogen wurden zerstört, etwa 7.500 jüdische Geschäfte und Wohnhäuser geplündert oder verwüstet, Friedhöfe geschändet, mindestens 400 Jüdinnen und Juden ermordet, knapp 30.000 Juden wurden verhaftet, von denen wiederum Hunderte in Konzentrationslagern umkamen.

Entgegen offiziellen Verlautbarungen und Behauptungen, es habe sich um eine eruptive Entladung des Volkszorns infolge der Todesnachricht aus Paris gehandelt, zeichnen bereits zeitgenössische Dokumente ein anderes Bild: Es war eine organisierte Aktion der Partei, ausgeführt von SS, SA, Parteigenossen und HJ-Angehörigen – das wussten oder ahnten auch die Zeitgenossen 1938: die Regimetreuen, die Regimekritiker, die Eingeschüchterten und auch die Gleichgültigen.

Die Staatspolizeistelle Bielefeld schrieb folgerichtig nach Berlin, dass die Aktionen der NS-Bewegung eher geschadet hätten und auch die Presseverlautbarungen eines spontanen Ausbruchs des Volkszorns als lächerlich empfunden würden, „zumal die Tatsache, daß die Aktion von oben organisiert war, infolge der im allgemeinen einheitlichen Durchführung der Aktion nicht zu verkennen war.” Auch der Bielefelder Oberbürgermeister Friedrich Budde wies in seinen zeitgenössischen Berichten an die Gestapo darauf hin, dass die Bevölkerung genauestens orientiert gewesen war, dass es sich „nicht um eine spontane Entrüstung des Volkes gehandelt” habe, und deshalb „anderslautenden Berichten keinen Glauben” schenke. Und der Bielefelder Landrat Dr. Heinrich Martin Rütten brachte es auf den Punkt: „für eine spontane Kundgebung” sei „die Zerstörung der Synagogen etc. um 1 Tag zu spät gekommen”.


Spurensuche

Seit 1995 erinnert der Kölner Künstler Gunter Demnig mit seinem Projekt STOLPERSTEINE durch kleine Gedenksteine bundesweit an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vor deren früheren Wohnorten - seit 2005 auch in Externer LinkBielefeld.

In der Dauerausstellung im Externer LinkHistorischen Museum Bielefeld wird eine Filmsequenz des Synagogenbrandes an der Turnerstraße am 9./10.11.1938 gezeigt: Die brennende Kuppel – die gaffende Menge. Das Original des vom Bielefelder Amateurfilmer Gustav Wittler gedrehten Filmes liegt im Bundesarchiv.

Bildbeschreibung

Die brennende Synagoge an der Turnerstraße; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 14-902-41


Innenraum der 1905 eingeweihten Synagoge
Am 9. November 1938 mitternachts machten sich Männer in schwarzen Uniformen – wohl SS-Männer – in der Synagoge an der Turnerstraße zu schaffen und platzierten Brandbeschleuniger. Zuvor hatten sich einige unmittelbar Tatbeteiligte verschiedene Werkzeuge bei der Feuerwehr beschafft, so dass diese über die Vorgänge vorab im Bilde war. In den frühen Morgenstunden hatten Flammen die 1905 eingeweihte und unter Denkmalschutz stehende Synagoge vollständig ergriffen. Um 4.49 Uhr wurde die – längst informierte – Feuerwehr offiziell alarmiert, die ihre Tätigkeit aber weisungsgemäß auf den Schutz von Nachbargebäuden beschränkte und dem Ausbrennen dieses Gotteshauses tatenlos zusah. Einzelne Feuerwehrmänner haben die Brandentwicklung sogar aktiv unterstützt. Das Mobiliar der architektonisch beeindruckenden Synagoge wurde in dieser Nacht vernichtet, die Kultgegenstände – Thorarolle und -silber – geraubt. Die Akten der Jüdischen Gemeinde beschlagnahmte die Gestapo, wo sie später verloren gingen.

In Deutschland nahezu einzigartige Filmaufnahmen zeigen eine gaffende Menschenmenge, die den Synagogenbrand in Bielefeld beobachtete. Kinder bekamen z.T. schulfrei, um das unwürdige Schauspiel mitzuerleben. Amtliche oder polizeiliche Ermittlungen zur Brandursache fanden anschließend nicht statt: „Art des Feuers: Groß […]. Es brannte die Synagoge mit angrenzendem Wohn- u. Verwaltungsgebäude in ganzer Ausdehnung […]. Entstehungsart und Gutachten über polizeiliche Verfügungen nicht ermittelt”, hielt der Brandbericht der Feuerwehr nüchtern fest.

Bildbeschreibung

Der Innenraum der 1905 eingeweihten Synagoge; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 14-902-9


„Fensterscheiben eingeschlagen, ein heilloses Durcheinander in den Geschäften, herausgerissene Schubladen, verstreute Wäschestücke und Schuhe, zertrümmerte Möbel, zerschlagenes und zertretenes Porzellan”, erinnerte sich 1988 eine Bielefelderin an die Pogromnacht. Vorwiegend SS-Gruppen – auch unter Beteiligung schulpflichtiger Kinder, möglicherweise HJ-Angehörige – waren durch die Innenstadt gezogen und hatten jüdische Geschäfte zerstört. Beim Textilgeschäft Herz Wisbrun in Brackwede schlug die SA noch in der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938 die Schaufensterscheiben ein und wurden Textilien gestohlen, obwohl Propagandaminister Joseph Goebbels am 10. November die Aktionen für beendet erklärt hatte.

Während in Bielefeld Privatwohnungen bis auf eine Ausnahme verschont blieben, wurden laut dem Bericht des Oberbürgermeisters über die „Aktion gegen Juden am 10.11.38” 17, überwiegend in der Innenstadt gelegene Geschäfte geplündert und verwüstet, nachdem es bereits im Oktober erste antisemitische Hetze gegen verschiedene jüdische Geschäfte gegeben hatte:
1. Kartonagenfabrik M. Heinemann, Waldhof 7
2. Damenputzgeschäft Else Arnholz, Obernstraße 23
3. Strumpfhaus Martha Meyer, Obernstraße 30
4. Konfektionen Koch & Co. Nachf., Niedernstraße 18
5. Berufskleidung Louis Mosberg, Breite Straße 44
6. Korsettgeschäft Geschwister Salomon, Rathausstraße 12
7. Herren- und Damenkonfektionen Alfriede Arronge, Hermannstraße 6
8. Öfen und Eisenwaren Adolf Heine, Ritterstraße 57
9. Lederhandlung Gottlieb Vogt, Ritterstraße 75
10. An- und Verkauf getragener Kleidungsstücke Witwe Berta Münz, Oberntorwall 25
11. Strumpfhaus Meyer, Niederwall 17
12. Metzgerei Rudolf Rose, Hagenbruchstraße 7
13. Wäschegeschäft Louis Goldschmidt, Steinstraße 6
14. Roßschlächterei Fritz Grünewald, Gütersloher Straße 72
15. Altmöbelhandlung Max Langendorf, Goldstraße 5
16. Wollwarenhändler Hermann Löwenberg, Engersche Straße 103
17. Schlachter Sally Grünewald, Schildesche, Im Stift 14

Obwohl die Ordnungspolizei angewiesen war, Plünderungen zu unterbinden, gab es mindestens bei drei Geschäften Diebstähle, als Plünderer die Gelegenheit nutzten, um die geraubte Ware stritten und das Raubgut auf offener Straße anprobierten. Teile des Diebesgutes wurden in den nächsten Wochen allerdings sichergestellt.


Bildbeschreibung

Brandbericht der Bielefelder Feuerwehr; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,4/Feuerwehramt, Nr. 130: Brandberichte (1934-1940)


Auch das Schuhgeschäft Dessauer in der Niedernstraße wurde Ziel antisemitischer Hetze.
Nach Einschätzung von Verwaltung und Polizei fanden die Ereignisse der Pogromnacht unterschiedliche Bewertungen durch die Bielefelder Bevölkerung. Stießen Maßnahmen gegen die Juden allgemein auf Zustimmung und auch die Zerstörung der Synagoge kaum auf offenen Widerspruch, so musste die Staatspolizeistelle Bielefeld den Unmut der Bevölkerung angesichts der Vernichtung von Sachwerten feststellen, „für die besonders der Arbeiter kein Verständnis hat. Es werden immer wieder Vergleiche gezogen zwischen den Sparmaßnahmen und Sammlungen von Abfällen und dergleichen im Rahmen des Vierjahresplans und der mutwilligen Zerstörung von Vermögenswerten.” Hier schwang kein empörtes Mitempfinden für das Schicksal der betroffenen Juden mit, sondern allein ein ökonomisch bestimmtes Kalkül.

Zu diesem gesteuerten Pogrom gehörte auch die Verhaftung von etwa 30.000 Juden, die anschließend in die Konzentrationslager Buchenwald, Sachsenhausen und Dachau verbracht wurden. Dass es sich um eine vorbereitete Aktion handelte, zeigte der bereits am 25. Oktober 1938 an die Lagerleitung Dachau ergangene Befehl, 5.000 Häftlingskleidungen mit Judensternen vorzubereiten, obwohl bis dahin keine Juden in Dachau inhaftiert waren. Weisungsgemäß nahmen die Polizeidienststellen „vor allem vermögende Juden” fest. Etwa 40 bis 50 Männer aus Bielefeld, überwiegend Geschäftsleute, wurden im Polizeigefängnis an der Turnerstraße inhaftiert, verhört und anschließend in Buchenwald unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten. Dort zwang man sie, Erklärungen über eine Auswanderungsabsicht zu zeichnen und in Vermögensverkäufe einzuwilligen. Die Bielefelder Juden Richard Baer und Alfred Levy starben kurz nach ihrer Ankunft im KZ Buchenwald.

Bildbeschreibung

Das Schuhgeschäft Dessauer in der Niedernstraße war neben anderen Geschäften bereits zwischen dem 11. und 13. Oktober 1938 Ziel antisemitischer Hetze; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 91-7-33


Presseartikel zum Synagogenbrand
Die zeitgenössischen Presseartikel über den Novemberpogrom in Bielefeld fielen im Vergleich zur ausgedehnten Berichterstattung über das Attentat auf den Legationsrat vom Rath in Paris zuvor dünn aus. Die Westfälischen Neuesten Nachrichten titelten am 11. November 1938 zwar „Spontane Kundgebungen – Antijüdische Aktionen auch in Ostwestfalen”, nannten aber keinen einzigen Ort direkt und erwähnten allgemein Synagogenbrände und die Zerstörung jüdischer „Behausungen”. Gar nur fünf Sätze widmete die Westfälische Zeitung zunächst den Bielefelder Ereignissen.
Derartig kurze Artikel entsprachen jedoch den Presseanweisungen des Propagandaministeriums vom 10. November 1938. Die Berichte sollten „nicht allzu groß aufgemacht werden, keine Schlagzeilen auf der ersten Seite. Vorläufig keine Bilder bringen. Sammelmeldungen aus dem Reich sollen nicht zusammengestellt werden, aber es könne berichtet werden, dass auch im Reich ähnliche Aktionen durchgeführt worden seien. […] Über örtliche Vorgänge könne ausführlicher berichtet werden. Dies alles nur auf der zweiten oder dritten Seite”.
Fotos zerstörter Geschäfte oder von Synagogenruinen, Auflistungen von Schäden, Verhaftungen, Gewalttaten oder Todesfällen und Morden hätten die Auslandspresse alarmiert und gleichzeitig auch das Regime im eigenen Land in Erklärungsnotstand gebracht: Werden die Plünderer und Mörder bestraft? Was geschieht mit den 30.000 Schutzhäftlingen? Wie hoch sind die Schäden und wie werden diese reguliert?
Genau diese Diskussionen wollten die führenden Nationalsozialisten jedoch vermeiden, nachdem sie registrieren mussten, dass dieser gelenkte, letztmalige Radau-Antisemitismus öffentlich wenig Zuspruch gefunden hatte. Der Regierungspräsident von Minden, der mit anderen Parteieinrichtungen über den besten regionalen Überblick verfügt habe dürfte, urteilte: „Über die von der Partei befohlene Aktion vom 9. bis 10. November herrscht dagegen – wie auf Verabredung – betretenes Schweigen. Selten äußert sich offene Meinung. Man schämt sich.”

Bildbeschreibung

Die Presseberichterstattung fiel gemäß den Weisungen des Propagandaministeriums dünn aus; Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen: Westfälische Zeitung v. 11. November 1938


Reichsgesetzblatt vom 14. November 1938

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Das Regime ging dazu über, mit Hilfe diskriminierender Verordnungen die Juden wirtschaftlich weiter auszuplündern, indem für das Attentat von Paris eine „Sühneleistung” in Höhe von 1 Milliarde Reichsmark erhoben und die Juden zusätzlich zur „Wiederherstellung des Straßenbildes bei jüdischen Gewerbebetrieben” finanziell herangezogen wurden, um die ihnen selbst zugefügten Schäden zu begleichen, während die eigentlich zur Schadensregulierung verpflichteten Versicherungen damit Schonung erfuhren.

In den Folgemonaten verschärfte sich der Zugriff auf jüdische Vermögen durch eine gesetzlich forcierte „Arisierungs”-Welle, da Juden ab dem 1. Januar 1939 der Betrieb von Geschäften, Handwerksbetrieben sowie weitere wirtschaftliche Betätigung untersagt waren. Wer trotz des mehrfachen staatlichen Vermögenszugriffs seine Auswanderung finanzieren konnte, floh in das Ausland, anderen gelang die Flucht nicht mehr oder nur in die benachbarten Länder, die ab 1939 von Deutschland überfallen wurden. Der ersten Deportation von Bielefelder Juden am 13. Dezember 1941 nach Riga folgten acht weitere u.a. nach Auschwitz, Warschau und Theresienstadt. Von insgesamt über 460 deportierten Jüdinnen und Juden aus Bielefeld überlebten nur wenig mehr als 60 die Shoah.

Nach 1945 wäre eigentlich eine schonungslose juristische Aufarbeitung der Pogrome in Bielefeld zu erwarten gewesen, doch – wie auch bei der Entnazifizierung – gaben sich die entsprechenden Stellen nachsichtig. Gegen den NSDAP-Kreisleiter Gustav Reineking, der 1945 in Rinteln gefallen war, und weitere 18 Rädelsführer wurde 1948/49 ermittelt, aber ein Verfahren vom Landgericht Bielefeld zunächst aus Mangel an Beweisen eingestellt und schließlich vollständig außer Verfolgung gesetzt. Auch die verhörten Feuerwehrleute konnten oder wollten sich bei den Vernehmungen nicht an die Namen der verwickelten Kameraden erinnern.

Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,4/Feuerwehramt, Nr. 130: Brandberichte (1934-1940)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 14-902-9, 14-902-39 bis 14-902-45 (Reproduktionen) und 91-7-33
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,7/Filme, Nr. 1: „´Schönes Bielefeld´. Aus dem Zeitgeschehen 1938 bis 1953” (1938-1953)


Literatur

  • Decker, Brigitte (Hg.), Heimweh nach Bielefeld? Vertrieben oder deportiert: Kinder aus jüdischen Familien erinnern sich (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Bd. 22), Bielefeld 2007
  • Klose, Dieter u.a. (Red.), 9.11.1938 – Reichspogromnacht in Ostwestfalen-Lippe, Detmold 2007
  • Meynert, Joachim/Friedhelm Schäffer, Die Juden in der Stadt Bielefeld während der Zeit des Nationalsozialismus (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Bd. 3), Bielefeld 1983
  • Minninger, Monika/Joachim Meynert/Friedhelm Schäffer, Antisemitisch Verfolgte registriert in Bielefeld 1933-45. Eine Dokumentation jüdischer Einzelschicksale (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Bd. 4), Bielefeld 1985
  • Minninger, Monika/Anke Stüber/Rita Klussmann (Bearb.), Einwohner – Bürger – Entrechtete. Sieben Jahrhunderte jüdisches Leben im Raum Bielefeld (Bielefelder Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte, Bd. 6), Bielefeld 1988
  • Minninger, Monika, Aus einer Hochburg des Reformjudentums Quellensammlung zum Bielefelder Judentum des 19. und 20. Jahrhunderts (11. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg), Bielefeld 2006
  • Verlorener Raum. Geschichte der Bielefelder Synagoge 1905 – 1938 – 2005, Bielefeld 2006
  • Vogelsang, Reinhard, Geschichte der Stadt Bielefeld, Bd. 3: Von der Novemberrevolution 1918 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Bielefeld 2005


Stand: 12.11.2013

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Bildbeschreibung

Die umgehend erlassenen Verordnungen über eine „Sühneleistung” und die „Wiederherstellung des Straßenbildes bei jüdischen Gewerbebetrieben” forcierten die finanzielle Ausplünderung der Juden; Reichsgesetzblatt vom 14. November 1938