22.11.1920: In Bielefeld beginnt die Quäkerspeisung

von Bernd J. Wagner, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
"Es ist ein trauriges, rührendes Bild, über dem wie ein Schimmer die Sehnsucht nach Gesundheit und Lebensfreude liegt, das diese Speisungen bieten”, berichtete herzerweichend die Westfälische Zeitung über „die erste Quäkerspeisung in der Kriegsküche an der Breiten Straße”, die auf Kinder wie ein wahr gewordenes Märchen wirkte. „Es ist halb zehn Uhr morgens. Da trippeln an der Hand ihrer Mutter Kinderchen, Jungens und Mädchen, in die Baracke. Die Gesichtchen sind meist blass, die Näschen rot. Die Kleinen sind recht verfroren” und „schauen sich in dem großen Raume ängstlich um. Erst als vor ihnen die Schokoladensuppe dampft und ihnen ein so schönes weißes Brötchen, wie sie es bisher vielleicht nicht zu Gesicht bekommen haben, ins kleine Fäustchen gesteckt oder von der Mutter in die Suppe gebrockt wird, erhellen sich die Gesichtchen."



Am 22. November 1920 nahm das „American Friends Service Committee”, die in Deutschland unter der Bezeichnung „Kinderhilfsmission der religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) von Amerika” firmierte, ihre Arbeit in Bielefeld auf, unterernährte Kinder mit Speisen zu unterstützen. Der Erste Weltkrieg hatte nicht nur an den Fronten bis dahin nicht gekannte Opfer gefordert, auch die Versorgung der zivilen Bevölkerung nahm seit 1916 dramatische Ausmaße an. Rationierung und Zuteilung von Lebensmitteln über ein Markensystem hielten der Realität nicht stand: Die Menschen konnten nicht darauf vertrauen, für ihre Marken auch nur die Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Milch oder „Fettrationen” in ausreichenden Mengen zu erhalten. Organisatorische Mängel der Reichsregierung und Missernten, aber auch die Wirtschaftsblockade, die während des Ersten Weltkriegs die Zufuhr von Nahrungsmitteln nach Deutschland auf dem Seeweg verhinderte und erst nach der Unterzeichnung des Versailler Vertrages am 28. Juni 1919 eingestellt wurde, führten zu einer Hungersnot, deren Folgen noch Jahre nach dem Krieg sichtbar waren. Leidtragende waren vor allem Kinder sowie schwangere und stillende Frauen, deren Gesundheitszustand sehr bedenklich war. Die sozialdemokratische Volkswacht konstatierte: „Von Jahr zu Jahr trat grausamer zutage, wie die Entbehrungen der Kriegs- und Nachkriegsjahre die Körper geschwächt und eine gesunde Fortpflanzung bald unmöglich gemacht haben.”

Die amerikanische Kinderhilfsmission hatte sich schon während des Krieges in Frankreich und Belgien engagiert, durch Speisungen der Not entgegenzuwirken. Deutschland ließ aber bis 1918 keine Hilfen zu, wenn sie aus dem „feindlichen Ausland” kam. Nach dem Krieg wurde diese verhängnisvolle Position aufgegeben, als 1919 eine Delegation der Quäker erstmals Deutschland bereiste und beschloss, die Hilfe auch in deutschen Industriestädten anzubieten. Nach dem Selbstverständnis der Quäker, die sich noch immer weltweit für Notleidende engagieren, beruht diese Hilfe „auf religiöser Grundlage. Sie stellt einen Versuch dar, den Glauben der Gesellschaft der Freunde, daß dauerndes Heil nicht aus Gewalt und Krieg, sondern nur aus Liebe und Dienst an den Nächsten erwachsen kann, in die Tat umzusetzen.”

Bildbeschreibung

Ein Mädchen, das zur Zielgruppe der Quäkerspeisung gehörte (1922). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,3/Geschäftsstelle III, Nr. 4




Titelseite des 10. Berichtes der Kinderhilfsmission
Mitglieder der Mission wurden in Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, Essen, Frankfurt am Main und München stationiert, wo im Februar 1920 die Speisungen aufgenommen wurden. Auch in Bielefeld berichteten die Tageszeitungen über diese Hilfe, die den städtischen Dezernenten des Wohlfahrtsamtes, Stadtrat Gottlob Binder, auf den Plan rief. Binder dankte im Mai 1920 dem Komitee für die geleistete „segensreiche Hilfe” und bat, Bielefeld in diese Hilfe mit einzubeziehen, weil der Stadt „vor allem Lebensmittel” fehlten, „um den geschwächten Kindern besondere Zulagen geben zu können.” Richard L. Cary vom Komitee erteilte Bielefeld zunächst eine Absage mit dem Hinweis, dass die Kindermission „in den großen Industriestädten so in Anspruch genommen” werde, dass sie „weder die Zeit noch die Vollmacht” habe, sich „der Versorgung kleinerer Orte und Anstalten zuzuwenden.” Binder reagierte prompt. Bielefeld sei „mit den kleineren Orten nicht zu vergleichen”, sondern eine Industriestadt. Ausführlich berichtete er über lokale Industriebranchen und nachkriegsbedingte Arbeitslosigkeit, städtische Leistungen für „alte, schwache und kranke Leute”, die bei weitem nicht ausreichten, und über die städtische Lungenkrankenfürsorge, die zahlreiche Erwachsene und Kinder betreute. Und nicht zuletzt wies er auf die vielen skrofulösen Kinder hin, für die die Stadt jährlich „allein 600 Plätze in einem Solbade zur Verfügung” stellte. Die Leistungsfähigkeit der Stadt habe längst ihre Grenzen erreicht und reiche nicht mehr aus, der chronischen Unterernährung der Kinder etwas entgegenzusetzen. Die Antwort des Komitees ließ nicht lange auf sich warten. Zwar konnte Bielefeld nicht mehr in das laufende Verfahren, das überdies im Juli 1920 enden sollte, eingebunden werden, aber man versprach, Bielefeld helfen zu wollen, wenn einerseits die Arbeit im Herbst wieder aufgenommen werde und andererseits die „durchaus nicht festliegenden Richtlinien” der Kinderhilfsmission dieses gestatten.


Bildbeschreibung

Titelseite des 10. Berichtes der Kinderhilfsmission (1922). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,3/Geschäftsstelle III, Nr. 4



Die Hilfsleistungen wurden wieder aufgenommen. Im September 1920 kündigte ein Mitglied der Kinderhilfsmission seinen Besuch in Bielefeld an und bat um eine Vielzahl sozial- und gesundheitsstatistische Daten. Außer der Bevölkerungsentwicklung und Anzahl der Kinder nach Lebensjahren sollte Auskunft über deren Schulbesuch, Gehälter und Löhne in den Industriezweigen sowie Arbeitslosigkeit, Geburts- und Sterblichkeitsziffern, Tuberkulose- und Rachitisziffern und nicht zuletzt das „Verhältnis der tatsächlich zu kaufenden Lebensmittel im Vergleich zu Karten-Rationen” erteilt werden. Die in dem statistischen Bericht gespiegelte soziale Wirklichkeit reichte dem Komitee aus, auch in Bielefeld die so genannte Quäkerspeisung anzubieten.

Die Lebensmittel wurden aus Spenden amerikanischer Hilfseinrichtungen erworben, zu denen außer dem American Friends Service Committee federführend die American Relief Administration, das American Red Cross, das Jewish Joint Distribution Committee und mehrere christliche Institutionen gehörten. Nach den Prinzipien der American Relief Administration mussten die Lebensmittel in den USA gekauft und auf Kosten der Spender nach Hamburg verfrachtet werden. „Der Zweck dieses Verfahrens war, die Lebensmittel von Orten, wo sie im Überfluß vorhanden waren, nach Gegenden, in denen Mangel herrschte, zu bringen, anstatt einfach mit anderen Käufern in oder in der Nähe der notleidenden Bezirke in Konkurrenz zu treten.” Für den Transport innerhalb Deutschlands und die entstehenden Kosten bei der Zubereitung der Speisen mussten die unterstützen Städte aufkommen. So schloss beispielsweise das städtische Wohlfahrtsamt mit dem Bielefelder Konsumverein am 18. November 1920 einen Backvertrag über die Zubereitung von wöchentlich 800 Brötchen ab. Während Mehl und Schmalz von der Kinderhilfsmission geliefert wurden, musste der Konsumverein die erforderlichen Zutaten wie Hefe und Salz stellen. Die Stadt verpflichtete sich, für jedes Brötchen fünf Pfennig zu zahlen, forderte aber zugleich den Konsumverein auf, „die gelieferten Mengen [Mehl und Schmalz] restlos für diese Brötchen zu verarbeiten”, und behielt sich vor, durch regelmäßiges „Nachwiegen” das ordnungsgemäße Backen kontrollieren zu wollen.

Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter wurden vor Beginn der Speisung von Amtsärzten untersucht, die eine Unterernährung attestieren mussten. Das Verfahren sah für Kinder vier Kategorien vor: 1. „schwer unterernährte Kinder”, vor allem chronisch Kranke und Tuberkulöse, „die sich in einem bedenklichen Zustande” befanden, 2. „ausgesprochen unterernährte, insbesondere in der körperlichen Entwicklung (Gewicht und Länge) erheblich zurückgebliebene, skrofulöse, spätrachitische oder blutarme Kinder” sowie 3. „leicht unterernährte Kinder, bei denen eine Zusatznahrung ärztlich erwünscht, aber nicht dringend erforderlich” war. Eine vierte Kategorie, die quasi als anvisierte Zielgruppe der Speisung diente, sah dann jene Kinder vor, deren gesundheitlicher Zustand „ausreichend oder noch ausreichend” war. Die Kinderhilfsmission wies mit Nachdruck darauf hin, dass es sich bei der Speisung um eine „Zusatznahrung” handelte, die keineswegs die vorherrschende, unzureichende Ernährung ersetzte, sondern ergänzte. Die Kinder, die an der Speisung teilnahmen, mussten pro Tag einen Eigenanteil von 25 Pfennig zahlen. Wurde Armut konstatiert, übernahm die Stadt die Kosten. Kein Kind dürfe wegen Armut von der Speisung ausgeschlossen werden, betonten die Quäker.


Bildbeschreibung

Stadtrat Gottlob Binder (1885-1961). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 61-2-75


Kriegsküche an der Breiten Straße
Am 22. November 1920 öffneten in Bielefeld vier Speiseküchen. Die erste Küche befand sich in der Luisenschule an der Paulusstraße und wurde von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, der Augusta-Viktoria-Schule, der Cecilienschule, der Oberrealschule sowie der Luisen- und der Falkschule aufgesucht. Die zweite Küche in der 6. Bürgerschule an der Weidenstraße war für die Kinder der 3., 4., 6., 8. und 9. Bürgerschule sowie der Hilfsschule zuständig, während die dritte Küche in der 5. Bürgerschule an der Gutenbergstraße für die Kinder der 1., 5. und 10. Bürgerschule sowie der Bosse-Mittelschule da war. In der ehemaligen Kriegsküche an der Breiten Straße war die vierte Speiseküche für die 2., 7., 11. und 12. Bürgerschule eingerichtet worden. Schwangere Frauen, Wöchnerinnen und stillende Mütter, die über ein ärztliches Attest verfügten, konnten die ihnen am nächsten gelegenen Küchen aufsuchen. In der ersten Woche erhielten sie Schokoladensuppe, Erbsen- oder Bohnensuppe mit Reis sowie Milchreis und jedes Mal ein Brötchen. Sonntags blieben die Speiseküchen geschlossen.

Die erste Quäkerspeisung dauerte zwölf Wochen und endete am 26. Februar 1921. Die Kinderhilfsmission stellte pro Tag die erforderlichen Mengen für 800 Vollportionen zur Verfügung. Zu Beginn der Speisung nahmen 974 Personen teil, von denen bis Februar wegen Krankheit, Verzug oder Verzicht 110 ausschieden. Bei den regelmäßig Unterstützten handelte es sich fast ausschließlich um Schulkinder, während Frauen nur kurzfristig oder unregelmäßig die Hilfe in Anspruch nahmen. Aus der Sicht der Ärzte, die durch regelmäßiges Wiegen der Kinder die Hilfsaktion begleiteten, musste das Ergebnis der Speisung „als ein günstiges bezeichnet werden.” Bei fast allen Kindern konnte über diesen Zeitraum eine Gewichtszunahme von durchschnittlich 2 bis 2,5 kg festgestellt werden. Auch die Schulen waren zufrieden und berichteten, „daß die Kinder, wenn sie länger an der Speisung teilnehmen, frischer werden und dem Unterricht leichter zu folgen vermögen. Fleiß und Aufmerksamkeit werden günstig beeinflußt.” Andererseits war am Ende der Speisung der gesundheitliche Zustand von 352 Kindern noch so bedenklich, dass sie für eine nachfolgende Speiseperiode ohne Vorbehalt empfohlen wurden.

Bildbeschreibung

Kriegsküche an der Breiten Straße (1915). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, Nr. 11-450-7



Speisekarte

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Wie dramatisch die gesundheitliche Lage von Kindern zwei Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war, bezeugen die ärztlichen Untersuchungen, die vor der Speisung im Oktober und November in Bielefeld durchgeführt wurden. Ein Vertrauensarzt berichtete: „Fast sämtliche Kinder – es wurden zirka 3.000 untersucht – standen bezüglich Körpergewicht und Länge unter den Rohrer’schen Index.” Dieser Index beschreibt mit einem ermittelten Koeffizienten die Körperfülle eines Menschen. „Kinder, die als dem Normalindex entsprechend bezeichnet werden konnten, bildeten die große Ausnahme. Bei zirka 80 Prozent der untersuchten Kinder wurden Spuren durchgemachter Rachitis festgestellt. An Häufigkeit übertraf aber ein weiterer Befund: die Vergrößerung der Hals- und Kieferwinkeldrüsen”, der Skrofulose. „Dieser Befund konnte bei fast allen Kindern erhoben werden, bei den meisten in ganz erheblichem Grad und zwar in fast 100 Prozent der Fälle. Weiter war auffallend die meist dürftige Kleidung der Kinder aus den Bürgerschulen.” Der Bericht über das Ergebnis der ersten Quäkerspeisung zeigte, dass die Zusatznahrung für Kinder notwendig und hilfreich, aber keineswegs hinreichend war. Die Auszehrung der Kinder aufgrund jahrelanger Mangelernährung forderte langfristige Unterstützungen. Der Bericht endete dann auch mit den Zeilen: „Im Interesse unserer unterernährten Jugend wäre zu wünschen, wenn das Liebeswerk noch eine Zeit lang fortgesetzt werden könnte.”

Die Zweite Periode der Quäkerspeisung wurde sofort nach den Osterferien im April 1921 aufgenommen und endete am 10. September. Diesmal stellte die Kinderhilfsmission 2860 Vollportionen zur Verfügung, von denen 260 für zwei Kinderheime in Lippspringe bestimmt waren. Auf Bitten der Mission hatte sich Bielefeld bereit erklärt, die notwendige Organisation und Zubereitung der Speisen für die Kinderheime zu übernehmen. Auch dieses Mal bildeten Schulkinder, es nahmen 1500 an den Speisungen teil, die größte Einzelgruppe. Hinzu kamen 666 Jugendliche, die eine Ausbildung in der Bielefelder Industrie machten sowie Kleinkinder, schwangere Frauen und Wöchnerinnen. Auch dieses Mal wurde das Ergebnis der Speisung von den Ärzten gelobt, weil bei regelmäßiger Teilnahme eine Gewichtszunahme erfolgte. Andererseits konnte noch längst keine Entwarnung gegeben werden. Zählten zu Beginn der Speisung 106 Kinder zur Kategorie der „schwer unterernährten Kinder”, so waren es im September noch immer 84. In den anderen Kategorien sah es ähnlich aus.

Bildbeschreibung

Speisekarte der Kinderhilfsmission für Schulkinder. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,3/Geschäftsstelle III, Nr. 4



Bürgerschule
Als die dritte Periode der Quäkerspeisung im Oktober 1921 begann, konnte die Kinderhilfsmission der Stadt nur noch 800 Vollportionen zur Verfügung stellen. Aus den Quellen geht nicht hervor, ob ein zurückgegangenes Spendenaufkommen der amerikanischen Hilfswerke dafür verantwortlich oder der Aktionsradius der Kinderhilfsmission erweitert worden war. Die Kinderhilfsmission kündigte jedenfalls an, spätestens 1922 ihr Engagement in Deutschland einstellen wollen. Um die Unterstützung der bedürftigsten Schulkinder im Herbst 1921 nicht zu gefährden, schloss das Wohlfahrtsamt einerseits Schwangere, Wöchnerinnen sowie Kleinkinder von der Unterstützung aus, bewilligte aber andererseits aus eigenen Mitteln 160 Portionen. Stadtrat Binder betonte die Bedeutung der Zusatznahrung für Kinder auch in den kommenden Jahren und griff im Kanon mit anderen Städten den Vorschlag der Kinderhilfsmission auf, die von ihr wahrgenommenen Aufgaben dem deutschen Zentralausschuss für die Auslandshilfe e.V. zu übertragen. Dieser Ausschuss, der weiterhin auf amerikanische Spenden zurückgreifen konnte, übernahm am 1. Januar 1922 die Organisation der Kinderspeisungen. Diese waren weiterhin notwendig: In der Stadt und im Landkreis Bielefeld erhielten Schulkinder bis 1924 die aus Spenden finanzierte Zusatznahrung. 1925 wurde die Hilfe eingestellt.

Die „Kinderhilfsmission der religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) von Amerika” verabschiedete sich am 3. Januar 1922 mit einem Brief: „Es ist für uns persönlich nicht leicht, dem Bezirk Lebewohl zu sagen, in dem wir so viel Freude gehabt haben”, schrieben Julia E. Branson und Elizabeth T. Shipley. „Wir kamen mit dem Wunsche, eine Botschaft der Freundschaft und des Verständnisses zu bringen, und wir haben selbst eine Botschaft der Freundschaft und des Verständnisses entgegengenommen, die wir, soweit wir es vermögen, an unsere Volksgenossen in Amerika weitergeben wollen.”


Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,3/Geschäftsstelle III (Wohlfahrtsamt), Nr. 4: Quäkerspeisung (1919-1925)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 101,11/Geschäftsstelle XI (Fürsorgeamt), Nr. 43,1: Quäkerspeisung (1920-1925)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 130,6/Amt Schildesche, Nr. 1150: Sonderakte betr. Schulkinderpflege: Quäkerspeisung (1920-1924)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 130,9/Amt Gadderbaum, Nr. 792: Quäkerspeisung (1920-1923)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,2/Zeitungen: Volkswacht, Westfälische Neueste Nachrichten, Westfälische Zeitung (1920-1922)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,6/Ansichtskarten


Literatur

  • Quäkerspeisung in Bielefeld nach dem 1. Weltkrieg. Ein Bericht von Freya Lemcke und Hoi-Ying Yiu vom Bavink-Gymnasium Bielefeld, Ms 1997 (Landesgeschichtliche Bibliothek, W 130/334)
  • Bärbel Sunderbrink, Bernd J. Wagner, Das war das 20. Jahrhundert in Bielefeld, Gudensberg-Gleichen 2001
  • Reinhard Vogelsang, Geschichte der Stadt Bielefeld. Band 3: Von der Novemberrevolution 1918 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts, Bielefeld 2005


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Bildbeschreibung

Auch in der 10. Bürgerschule an der Gutenbergstraße war eine Speiseküche eingerichtet. Ansichtskarte (1908). Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,6/Ansichtskarten: Schulen