3. November 1980: Unterzeichnung des Städtepartnerschaftsvertrags zwischen Bielefeld und Nahariya

von Dagmar Giesecke, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek
„Guten Abend! Ich begrüsse Sie alle, die zur feierlichen Unterzeichnung der Urkunden der Städtepartnerschaft zwischen unserer Stadt Nahariya und der Stadt Bielefeld gekommen sind. Besonders begrüße ich Sie, liebe Gäste, die Ratsdelegation der Stadt Bielefeld […]. Ich heisse Sie alle herzlich willkommen! […] Wir alle haben uns heute hier eingefunden, um den langjährigen freundschaftlichen Beziehungen unsrer beiden Städte durch die Unterzeichnung der Städtepartnerschaftsurkunden einen formalen Ausdruck zu verleihen. […] Der Anfang war nicht leicht. Es waren mutige seelische Kräfte notwendig, es bedurfte der tiefen Erkenntnis, dass es nötig ist, den Glauben an den Menschen wieder herzustellen. Es bedurfte geistiger Kraft und Anstrengung, um die psychologische Barriere zu durchbrechen, die sich nach dem 2. Weltkrieg zwischen uns gebildet hatte und die beiden Völker trennte. […] Wir haben Sie, liebe Gäste, als Menschen mit einer demokratischen politischen Einstellung kennen gelernt, und unter Ihrer Führung wurde ein wichtiger Einfluss auf die Lebensweise Ihrer Gemeinde wie auch auf die Kultur und die erzieherischen Werte Ihrer jungen Generation ausgeübt. […] Ich freue mich, im Namen der Stadtverwaltung Nahariya hiermit die Unterzeichnung der Urkunden […] bekannt zu geben und ich wünsche uns allen, dass dieser formale Akt zur weiteren Vertiefung und Festigung der Beziehungen und der Freundschaft zwischen unseren beiden Städten führen wird”, sagte Efraim Sharir, damaliger Bürgermeister von Nahariya, in seiner Rede vor Ort.

Aus Bielefeld waren eigens Oberbürgermeister Klaus Schwickert, Oberstadtdirektor Dr. Eberhard Munzert, Bürgermeisterin Gisela Schwerdt für die FDP, SPD-Fraktionsvorsitzender Franz Bender und CDU-Fraktionsvorsitzender Theo Erdmann angereist. Auf israelischer Seite sind hier neben dem Bürgermeister Sharir, M. Akazon, Vize-Bürgermeister, und Sigi Keren, Sonderbeauftragter für Touristik und Internationale Beziehungen, ehemals ebenfalls Vize-Bürgermeister, zu nennen.



Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Nahariya
Nahariya, 30 Kilometer nördlich von Haifa am Fluss (hebräisch Nahar) Ga’aton gelegen, wurde 1934 von deutschen Emigranten als landwirtschaftliche Siedlung am Mittelmeer gegründet. Einige von ihnen kamen auch aus Ostwestfalen-Lippe, u. a. die Familie Porta aus Bielefeld und die Familie Meyer aus Rheda. Israel, zu dieser Zeit noch britisches Mandatsgebiet, war überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Neben Nahariya kam es, über das Land verteilt, zu Gründungen agrarorientierter Kolonien. Nicht alle wurden von Siedlungsbehörden finanziert oder unterstützt und „sozialistisch” und genossenschaftlich geführt. Nahariya gehörte zu den privaten. Der Jüdische Grundstückfonds teilte das Areal in kleine Parzellen und verkaufte sie an die deutschen Siedler. Bevor aber an landwirtschaftliche Erträge gedacht werden konnte, musste das sumpfige Land trocken gelegt werden. Das war aber nur eines der Probleme. Viele Einwanderer vertrugen das feucht-warme Klima nicht, wurden krank und starben an Typhus oder auch Depressionen. Zudem hatten die meisten gar keine bäuerliche Erfahrung, waren vormals überwiegend gut situierte Kaufleute, Ärzte oder Rechtsanwälte gewesen. So war, zumindest in Nahariya, eine Musterkooperative aufzubauen nur ein kurzer Traum. Alternativ entwickelte sich die Siedlung dank des schönen Strandes zu einem gern besuchten Urlaubsort. Es entstanden viele Geschäfte, Unterkünfte für die Erholungsuchenden und kleine Betriebe. Zentrum des gesellschaftlichen Lebens wurde das Café Pinguin.

Bildbeschreibung

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Nahariya, v. l. Vize-Bürgermeister Sigi Keren, Oberstadtdirektor Dr. Eberhard Munzert, Oberbürgermeister Klaus Schwickert, Bürgermeister Efraim Sharir und Klaus Schütz, deutscher Botschafter in Israel, am 3. November 1980. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 103,5/Presse- und Verkehrsamt, Nr. 358


„Zum Kaffee servierten die Oppenheimers dort warmen Apfelstrudel sowie Erdbeertorte mit Schlagsahne. Innerhalb weniger Jahre lebten in dem für israelische Verhältnisse außerordentlich ordentlichen Städtchen mit den gepflegten Vorgärten und abgezirkelten Rabatten fast 1000 ‚Jeckes‘‘‘, berichtete das Stadtblatt am 2. März 1995. In den ersten Jahrzehnten seit seiner Gründung war Nahariya das Zentrum der deutschsprachigen Kultur. Ebenfalls war es aber auch in den 1940er Jahren ein Brennpunkt der illegalen Einwanderung. Einige der kleinen Handwerksbetriebe entwickelten sich zu Großunternehmen. So auch die Schlosserei der Familie Meyer. Aus ihr entwickelte der Sohn Andreas Meyer, er und sein Bruder Justus Meyer besuchten in Bielefeld das Gymnasium, das in der Welt sehr bekannte „Nahariya-Glas”, dessen Sitz heute in Tefen, einige Kilometer von Haifa entfernt, ist. Im Industriepark ist heute ein Museum zur Geschichte der deutschsprachigen Juden. Auch dafür liegen die Anfänge in Nahariya. Besucht man heute Nahariya, erinnert kaum noch etwas an die „Jeckes”, die damals diesen Ort aufbauten. Allenfalls ist noch das bekannte Café Pinguin geöffnet. Einige vergilbte Dokumente erinnern noch an seine Blütezeit.

Bildbeschreibung

Visitenkarte vom Café Pinguin, letztes „Relikt” aus der Zeit der deutschsprachigen Emigranten und Gründer von Nahariya, 2012. Quelle: Dagmar Giesecke


Einer der von Andreas Meyer gesammelten und in einem Buch verfassten „Jeckes-Witzen“

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Mit dem Zuzug nordafrikanischer Juden veränderte sich auch in Nahariya die Bevölkerungsstruktur. Man war nicht mehr nur unter sich. In den 1990er Jahren wanderten vor allem jüdische Bürger aus der ehemaligen Sowjetunion nach Israel ein. Auch für sie war der Ort am Mittelmeer attraktiv. Heute unterscheidet sich Nahariya von keiner anderen israelischen Kleinstadt. Die meisten der ersten Siedler sind inzwischen verstorben, auch ihre Kinder leben nicht mehr dort.

Freundschaftliche Beziehung zwischen Bielefeld und Nahariya entwickelten sich viele Jahre vor der offiziellen Partnerschaft. Schon 1971 reiste der Aufsichtsrat der Bielefelder Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft mit seinem Geschäftsführer Gerhard Hoepner nach Israel und machte auch Halt in Nahariya. Stadtkämmerer Herbert Krämer gehörte ebenfalls der Reisegruppe an. Hoepner war mit Andreas Meyer seit der gemeinsamen Schulzeit in Bielefeld befreundet. Erste Kontakte zur Stadtverwaltung, insbesondere zu Sigi Keren als Vize-Bürgermeister der Stadt Nahariya, und Krämer, als Vertreter der Stadtverwaltung Bielefeld, konnten geknüpft werden. Beide verband später eine jahrelange private Freundschaft.

In dieselbe Zeit fallen Ausgrabungen einer byzantinischen Kirche aus dem frühen 6. Jahrhundert n. Chr. Nahariya, noch immer, trotz der veränderten Bevölkerungsstruktur, für Touristen eine anziehende Stadt, wollte damit um eine Attraktion reicher werden und suchte Sponsoren für die Restaurierung. Sigi Keren und Justus Meyer, der als Fremdenführer tätig war, nutzten ihre privaten Beziehung zum Stadtkämmerer Krämer in Bielefeld und baten um Unterstützung. So erging die Bitte an Bielefelder Firmen, sich für dieses Projekt zu engagieren. Mitte 1973 reiste auf privater Ebene erstmals Sigi Kehren nach Bielefeld. Und schon im Januar 1974 kam die offizielle Einladung der Stadt Nahariya an Oberbürgermeister Herbert Hinnendahl, zusammen mit Oberstadtdirektor Krämer das Land Israel zu besuchen. Vier Monate später saßen beide im Flieger nach Israel. Im Reisegepäck hatten sie einen Scheck über 101.000 DM, eingesammelt von Bielefelder Firmen, von der Stadtsparkasse, von den Stadtwerken und drei Baugesellschaften. Insgesamt flossen über die Jahre 500.000 DM Spendengelder aus Bielefeld in die Erhaltung der frühchristlichen Kirche. Aus Dankbarkeit spricht man seitdem von der „Bielefeld-Kirche”.

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Einer der von Andreas Meyer gesammelten und in einem Buch verfassten „Jeckes-Witzen”, herausgegeben von ihm als Geschenk an die Stadt Nahariya zum 75. Geburtstag 2010


Bei diesem Besuch vereinbarten beide Seiten, ihre freundschaftlichen Beziehungen auf persönlicher, kultureller und gesellschaftlicher Ebene zu vertiefen. Als Erstes wurde im März des nächsten Jahres ein Schüleraustausch gestartet. Untergebracht wurden die Jugendlichen in Familien. Wechselseitig sollten jährlich Reisen stattfinden. Bis zur offiziellen Partnerschaft 1980 fanden diese Reisen unter der Regie des CVJM statt. Danach übernahm die Stadt Bielefeld die Trägerschaft. Die Begegnungen sollten zum einen als internationale Begegnung ein Beitrag zur Völkerverständigung sein, zum anderen sollten und wollten junge Menschen fremde Länder kennenlernen und wie es in der Festschrift 1990 steht „Menschen ihres Alters treffen, diskutieren, lachen, gemeinsam was unternehmen; […] Sehenswürdigkeiten des Gastlandes sehen, Probleme erkennen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen, […] Abenteuer- und Reiselust befriedigen.” Noch heute finden regelmäßige Begegnungen zwischen drei Bielefelder Gymnasien (Heepen, „Ceci”, Helmholtz) und der Amal School Yizhak Rabin in Nahariya statt.

Auch die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Bielefeld, gegründet 1975, bietet immer wieder Reisen nach Israel an, natürlich nicht ohne einen intensiven Abstecher nach Nahariya zu machen.

Bildbeschreibung

Ausschnitt aus dem Mosaik der byzantinischen Kirche in Nahariya, 1990. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 103,5/Presse- und Verkehrsamt, Nr. 358


Andreas Meyer in seiner Schlosserwerkstatt in der Nähe von Nahariya
Im November 1976 reiste Bürgermeister Sharir offiziell mit seinem Vize-Bürgermeister Keren erstmalig nach Bielefeld. Vorgespräche dafür, aber auch für eine Ausstellung junger israelischer Künstler im Herbst 1976 in der Kunsthalle, fanden im Sommer des Vorjahres mit der Leiterin des Museums aus Nahariya bei einem Besuch in Bielefeld statt. Ein Jahr später eröffnete Oberbürgermeister Schwickert eine Ausstellung Bielefelder Künstler in Nahariya. Weitere sollten auf beiden Seiten folgen. Waren anfangs die Begegnungen zwischen Bielefeld und Nahariya privat-freundschaftlich geprägt, sondierte Oberstadtdirektor Dr. Munzert vorsichtig bei einem seiner privaten Besuche in Nahariya die Frage, ob nicht auch offizielle Beziehungen zwischen den beiden Städten beschlossen werden sollen.

Als erste Stadt stimmte Nahariya dem Vorhaben im Juli 1980 in einer Stadtverordnetenversammlung zu. Bielefeld folgte zwei Monate später. Eine sechsköpfige Delegation reiste am 2. November nach Nahariya zur feierlichen Unterzeichnung. Heute hängt die Partnerschaftsurkunde im Alten Rathaus. Die Unterschriften sind inzwischen fast nicht mehr zu erkennen. Im selben Jahr gründete sich eine Internationale Partnerschaftsstiftung e.V. Durch sie sollte es möglich werden, jährlich ehemalige Bielefelder, die nun in Israel lebten, einzuladen. Der erste Besuch konnte schon 1981 realisiert werden.

Bildbeschreibung

Andreas Meyer in seiner Schlosserwerkstatt in der Nähe von Nahariya, in dem er auch sein Familienarchiv sorgfältig hütet, 2013. Foto: Dagmar Giesecke


In den 1980er wurden die Kontakte zwischen den beiden Städten auf vielfältige Art und Weise intensiv gelebt. Einer der Höhepunkte war sicher die Realisierung des so genannten Nahariya-Fensters, das den Übergang zwischen dem Alten und dem Neuen Rathaus in Bielefeld seit 1983 ziert. Den künstlerischen Auftrag erhielt Andreas Meyers Sohn Yigeal Meyer. In einem aufwendigen Verfahren wurde das elf Meter hohe und zwei Meter breite Fenster in der eigenen Glasfabrik in Nahariya hergestellt und dann nach Bielefeld gebracht. Ein anderer Höhepunkt war das 50. Stadtjubiläum von Nahariya, zu dem auch aus Bielefeld eine Delegation unter der Leitung des Oberbürgermeisters Schwickert anwesend war. Als Geschenk im Gepäck hatten die Städte, neben Bielefeld unterhalten auch Berlin-Tempelhof , Alzey, Darmstadt, Offenbach und der Kreis Paderborn freundschaftliche Beziehungen, einen Scheck über 95 000 DM zur weiteren Restaurierung der byzantinischen Kirchenreste.

Bildbeschreibung

Ehemalige Bielefelder Juden besuchen während ihres Aufenthaltes in Bielefeld auch das Stadtarchiv, rechts Dr. Reinhard Vogelsang, damaliger Leiter des Archivs. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 210,66/Westfalen-Blatt, Fotoarchiv, unverzeichnet


Ausschnitt aus dem „Nahariya-Fenster“
Anfang der 1990er Jahre, Schwickert war nicht mehr Oberbürgermeister, ebbten die Beziehungen ab, von beiden Seiten. Ein Grund war sicher die Öffnung der Mauer mit neuen finanziellen Herausforderungen in Deutschland und somit auch in Bielefeld. Auch in Nahariya hatten sich die politischen Verhältnisse verändert. Der konservative Likud-Block hatte das Sagen im Rathaus und war nicht mehr sonderlich an den partnerschaftlichen Beziehungen interessiert. Nur der Schüleraustausch versank nicht in der Bedeutungslosigkeit.

In den letzten Jahren aber haben die Kontakte sich wieder erholt und stabilisiert. Allerdings sicher heute mit einer anderen Ausrichtung als zu Beginn der Partnerschaft. Die Grundlage, auf der sich die Partnerschaft damals gegründet hatte, ist so nicht mehr vorhanden. Besonders durch die neue Bevölkerungsstruktur, es wohnen fast nur russische Juden aus der ehemaligen Sowjetunion dort, muss neu aufeinander zugegangen werden. Aber auch in Bielefeld ist inzwischen eine neue Generation herangewachsen. Beides fließt sicher in die zukünftige Gestaltung der Partnerschaft auf beiden Seiten ein.

Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 102,1/Oberbürgermeister, Nr. 523, Nr. 578, Nr. 1319, Nr. 1589
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 103,2/Hauptamt, Nr. 890
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 103,5/Presse- und Verkehrsamt, Nr. 305, Nr. 308, Nr. 320, Nr. 358, Nr. 471, Nr. 498, Nr. 597
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 210,47/StadtBlatt, Nr. 151
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 210,66/Westfalen-Blatt, Fotoarchiv, unverzeichnet


Literatur

  • Kreppel, Klaus, Nahariyya – das Dorf der „Jeckes”, Industriepark Tefen, Israel 2005
  • Kreppel, Klaus, Nahariyya und die deutsche Einwanderung nach Erez Israel. Die Geschichte seiner Einwohner von 1935 bis 1941, Industriepark Tefen, Israel 2010
  • Kreppel, Klaus, Wege nach Nahariya. Gespräche mit Einwohnern einer deutschsprachigen Siedlung in Israel, Bielefeld 1998
  • 50 Jahre Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit 1953 – 2003, Festschrift zum 50-järigen Bestehen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. Bielefeld, Herausgegeben vom Vorstand, Bielefeld 2003
  • Bielefeld – Nahariya 1980 – 1990. 10 Jahre Städtepartnerschaft, Herausgeber Stadt Bielefeld, Bielefeld 1990
  • In Kontakt: Künstlerinnen und Künstler aus Nahariya und Bielefeld, Katalog zur Ausstellung, Bielefeld, Nahariya 2005


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Bildbeschreibung

Ausschnitt aus dem „Nahariya-Fenster”, zwischen dem Alten und dem Neuen Rathaus, entworfen und realisiert von Yigeal Meyer und Andreas Meyer aus Nahariya, 1990. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 103,5/Presse- und Verkehrsamt, Nr. 358