13. Dezember 1941: Deportation von Juden nach Riga

Von Bernd J. Wagner, Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bibliothek Bielefeld
Am 13. Dezember 1941 verließ gegen 15 Uhr ein Personenzug 3. Klasse der Deutschen Reichsbahn den Bielefelder Bahnhof. Die Ankunfts- und Abfahrtzeit war im regulären Fahrplan nicht vermerkt. Überdies waren die Türen der einzelnen Waggons von außen verschlossen worden. Im Zug saßen Männer, Frauen und Kinder aus dem Großraum Münster und Ostwestfalen-Lippe, Juden, die aus ihrer Heimat nach Riga verschleppt werden sollten. Am 13. Dezember 1941 erfolgte in Bielefeld die erste von insgesamt acht Deportationen, die für die meisten Verschleppten den sicheren Tod bedeuteten.



Deportationszug auf dem Bielefelder Bahnhof
Die Deportation nach Riga gehörte bereits zur zweiten Welle der so genannten Teil-Deportationen, bei denen nach einem Führerbefehl 50.000 Juden aus dem „Altreich” einschließlich des 1938 annektierten Österreichs und der Protektorate Böhmen und Mähren „nach Osten” verschleppt werden sollten, die, einer Anweisung Adolf Eichmanns zufolge, nicht älter als 60 Jahre sein durften. Vorausgegangen war seit 1933 der Boykott jüdischer Geschäfte, die Ausgrenzung aus dem gesellschaftlichen Leben, Berufsverbote und massive Beraubung der Bürgerrechte sowie eine offensiv betriebene Vertreibungspolitik. 1938 erfolgten die ersten Kollektivausweisungen und nach dem Pogrom die ersten Massenverhaftungen und Inhaftierungen in verschiedenen Konzentrationslagern.

So wurden am 12. November 1938 aus Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe 406 Männer nach Buchenwald verschleppt, gedemütigt, geschlagen. Acht überlebten die Tortur nicht. Wurden bereits 1938 die Reisepässe von Juden mit einem aufgedruckten „J” gekennzeichnet, so mussten sie seit 1939 als zweiten Vornamen „Sara” bzw. „Israel” führen. Im Herbst 1939 wurde auch in Bielefeld den jüdischen Einwohnern das Recht auf eigenem Wohnraum genommen und die Menschen in so genannten Judenhäusern zusammengepfercht. Zeitgleich wurde an der Schlosshofstraße eine „Jüdische Arbeitseinsatzstelle” eingerichtet, die in der perfiden Sprache der Nationalsozialisten „Umschulungslager” hieß.

Als am 24. Oktober 1941 im Zuge der zweiten Welle der SS-Obergruppenführer Kurt Daluege auch die Rigadeportation anordnete, fand jüdisches Leben in Deutschland und somit auch in Bielefeld längst jenseits jeglicher bürgerlicher Vorstellungen ab: Die Menschen waren rechtlos, in ihrer Existenz gefährdet und lebten in einem permanenten Ausnahmezustand.

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Der Deportationszug auf dem Bielefelder Bahnhof. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,11/Kriegschronik der Stadt Bielefeld 1941, Bd. 2, Nr. 20


Hochzeitsbild von Artur und Berta Sachs am 23. Mai 1941
Zu ihnen gehörte auch der in Werther geborene und aufgewachsene Artur Sachs, der 1941 mit seiner Frau Berta in einem „Judenhaus” an der Lützowstraße, der heutigen Karl-Eilers-Straße, wohnte. Beide haben die Shoa überlebt. Rückblickend berichtete er: „Am 10. Dezember 1941 mussten wir zuhause alles stehen und liegenlassen. Jeder durfte nur 100 Pfund Gepäck mitnehmen. Meine Frau und ich waren sehr vorsichtig und nahmen nur 95 Pfund mit. Unsere Wohnung in der Lützowstraße wurde versiegelt.” Sie wurden zum Restaurant Kyffhäuser am Kesselbrink gebracht, in dem bis zur Verschleppung „über 400 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus Bielefeld und Umgebung” untergebracht waren. Im großen Saal der traditionsreichen Gaststätte war das Mobiliar an den Wänden und auf einer Galerie aufgestapelt und die Fläche mit Stroh ausgelegt worden, auf der die Menschen bis zu drei Tage ausharren mussten und von Frauen der Bielefelder Synagogengemeinde mit Lebensmitteln und Getränken versorgt wurden. Sie kamen aus Bielefeld, Herford, Bünde, Vlotho und Gütersloh, aus Lemgo, Detmold und Brakel, aus Paderborn, Fürstenau, Lügde und Bad Lippspringe, aus Minden, Hausberge und vielen anderen Städten und Gemeinden Ostwestfalen-Lippes. Bei der „Bielefelder Deportation” handelte es sich eben nicht nur um die Verschleppung von jüdischen Einwohnern aus dem Stadt- und Kreisgebiet, sondern aus dem Bereich der Gestapo-Außendienststelle Bielefeld.

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Hochzeitsbild von Artur und Berta Sachs am 23. Mai 1941. Foto: Arbeitskreis „Spuren jüdischen Lebens in Werther"



Deportationsopfer schlafen auf Stroh
1933 wurde Bielefeld Sitz einer Gestapoleitstelle, die im März 1941 als Außendienststelle die Organisation der Deportation für die Länder Lippe, Schaumburg-Lippe und den Regierungsbezirk Minden organisierte. Für die „Bielefelder Deportationen” war Kriminalobersekretär Wilhelm Pützer verantwortlich, der Leiter des Judenreferats der Gestapo Bielefeld. Pützer, der 1893 in Schleiden/Eifel geboren wurde und 1933 von Köln nach Bielefeld gezogen war, entzog sich kurz nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 17. April 1945 in Gütersloh durch Freitod der Verantwortung. Über die Arbeit Pützers ist wenig bekannt. Sicher ist, dass spätestens im Herbst 1941 unter seiner Aufsicht die Deportationslisten, von denen keine überliefert worden sind, zusammengestellt wurden. Die Opfer wurden aber erst wenige Tage zuvor über ihre Verschleppung informiert. Wie zum Beispiel Artur Sachs, der sich mit seiner Frau bereits am 10. Dezember 1941 im Kyffhäuser einfinden mussten. Andere hielten der psychischen Belastung nicht stand. Als Else Rosenberg erfuhr, dass sie „nach Riga umgesiedelt” werden sollte, nahm sie sich in der Nacht vom 8. zum 9. Dezember mit Veronal das Leben. Sie war das erste Todesopfer der Riga-Deportation.

Bevor die Menschen aus ihren Wohnungen vertrieben wurden, mussten sie eine Vermögenserklärung unterzeichnen und die beschlagnahmten Wertgegenstände quittieren. Die Listen der Vermögenswerte, die vor den Deportationen geraubt und später in der Regel versteigert wurden, sind in den Akten der Finanzdirektion überliefert worden, die, für die ostwestfälische Region, in der Abteilung Ostwestfalen-Lippe des Landesarchivs NRW in Detmold eingesehen werden können. Ob die Deportationsopfer im Dezember 1941 prinzipiell in polizeilicher Begleitung den Kyffhäuser aufsuchen mussten, ist nicht eindeutig überliefert worden. Sicher ist nur, dass nach dem Eintreffen keiner mehr das Gebäude verlassen durfte. Vor der Gaststätte standen Gestapo-Beamte in Ledermänteln, die den Bielefeldern auch aufgefallen sind. Denn obwohl die Tageszeitungen nicht über die bevorstehende Deportation berichteten, wussten doch die meisten Einwohner Bescheid. So führte direkt vor dem Kyffhäuser die Straßenbahnlinie 3 vorbei. Bis in die jüngste Vergangenheit erzählten ältere Einwohner, dass sie als Schüler das „Ereignis” wahrgenommen und versucht hatten, einen Blick in das Gebäude zu werfen, aber von den „Ledermänteln” verjagt worden seien.

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Im Kyffhäuser mussten die Deportationsopfer auf Stroh ausharren. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,11/Kriegschronik der Stadt Bielefeld 1941, Bd. 2, Nr. 2


Als am 13. Dezember die Deportation erfolgen sollte, hielten sich jedenfalls viele Menschen in der Nähe des Kyffhäusers auf. Sie konnten beobachten, wie das Gepäck auf Leiterwagen verladen wurde und „merkwürdig” gekleidete Menschen mit Bussen des städtischen Betriebsamtes zum Güterbahnhof gebracht wurden. Da das Gewicht des Gepäcks beschränkt war, hatten sich manche mehre Kleidungsstücke übereinander angezogen. Nach einem Bericht des Sicherheitsdienstes wurde „die Aktion von dem weitaus größten Teil der Bevölkerung begrüßt”. Unter den Schaulustigen waren manche, die mit zynischen Kommentaren auffielen, andere wiederum schwiegen. Dass es sich nicht um eine harmlose „Umsiedlung” handelte, wie es der Nazi-Jargon Glauben machen wollte, war vielen bewusst. So wies der bereits erwähnte SD-Bericht vom 16. Dezember 1941 darauf hin, dass darüber gesprochen wurde, „die Juden würden alle nach Russland abgeschoben […]. In Russland würden die Juden zu Arbeiten in ehemals sowjetischen Fabriken herangezogen, während die älteren und kranken Juden erschossen würden”. Auch am Güterbahnhof blieben die Ereignisse am 13. Dezember nicht unbemerkt. Wohnhäuser grenzten an den Platz, auf dem die Menschen auf ihr mitgebrachtes Gepäck wachten und auf den Zug warteten.

Als der Zug am frühen Nachmittag aus Münster kommend in Bielefeld eintraf, herrschten auf dem schmalen Bahnsteig katastrophale Verhältnisse. An den Fenstern vieler Waggons standen Juden, die in Münster den Zug besteigen mussten. Die Bielefelder Deportationsopfer mussten mit ihrem Gepäck an den Waggons vorbeilaufen, um die ihnen zugeteilten Abteile zu erreichen. Als alle eingestiegen waren, wurden die Türen des Zuges abgeschlossen und verplombt. In seinem Abteil erhielt Artur Sachs eine weiße Armbinde, die ihn berechtigte, an bestimmten Bahnhöfen für die Mitreisenden Wasser zu holen. Das war auf der Strecke von Bielefeld nach Riga nur zwei Mal möglich: in Berlin und in Ostpreußen. Alle anderen durften den Zug nicht verlassen. Als der Zug in Skirotova, einem Vorort von Riga, eintraf, war den Verschleppten klar, dass ihr Leben nichts mehr zählte. Artur Sachs berichtete: „Im selben Moment, als wir den Zug verließen, begann für uns die richtige KZ-Zeit. Wir wurden sofort von der SS mit ihren Hunden und Peitschen in Empfang genommen. Wer nicht schnell genug laufen konnte – und dies war fast unmöglich, da die Straßen in Riga total vereist waren –, wurde auf der Stelle erschossen. Alte Menschen wurden niedergeschlagen und sofort abtransportiert. Unser Handgepäck wurde uns abgenommen, angeblich, um es ins Ghetto zu transportieren. Aber wir haben es nie wiedergesehen – genauso wie unsere 100 Pfund Habseligkeiten.”

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Zwischen dem Güterbahnhof und einem angrenzenden Wohnviertel warteten die Menschen auf den Deportationszug. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,11/Kriegschronik der Stadt Bielefeld 1941, Bd. 2, Nr. 16


Drangvolle Enge auf dem Bahnhof
Als sie das Ghetto in „einem mit Stacheldraht umgebenen Stadtteil” Rigas erreichten, wurden sie in Häuser geführt, die noch bewohnt schienen, obwohl sie menschenleer waren. Zum Teil stand noch Essen auf den Tischen, auf der anderen Seite waren die Wohnungen systematisch verwüstet worden. Erst später erfuhren sie, dass kurz vor dem Eintreffen der „Bielefelder Deportation” jüdische Letten „aus diesen Wohnungen herausgeholt” und in einem angrenzenden Wald erschossen worden waren. Bei den Nürnberger Prozessen wurde 1948 bekannt, dass im Dezember 1941 in Skirotova 40.000 jüdische Frauen und Kinder ermordet worden waren. Im Kreuzverhör stellte Walter Bruns, Generalmajor der Pioniere und Kommandeur des Brückenstabes Riga, nüchtern fest: „Die ganze Sache hat etwa drei Tage gedauert. Jede Stunde hat etwa 1200 bis 1500 Frauen und Kindern das Leben gekostet, und die Erschießung ging zehn Stunden am Tage.” Das Morden und Sterben gehörte im Ghetto und in den Konzentrationslagern zur täglichen Tortur. Artur Sachs berichtete: „Ständig wurden Leute erschossen – um uns einzuschüchtern, damit kein Widerstand aufkam. Doch den gab es sowieso nicht.”

Die Rigadeportation am 13. Dezember 1941 war die erste Abschiebung von Juden aus Ostwestfalen-Lippe. Von den 420 Deportierten des Gestapobezirk Bielefeld kehrten nach dem Kriegsende nur 48 als Überlebende zurück. 1942 folgten Deportationen nach Warschau, Auschwitz und Theresienstadt, 1943 eine nach Auschwitz und zwei nach Theresienstadt, 1944 ins nordhessische Elben und ins thüringische Zeitz und im Februar 1945 noch eine nach Theresienstadt. Da die Deportationslisten nicht überliefert worden sind, wissen wir bis heute nicht die genaue Anzahl der Menschen, die vom Bielefelder Hauptbahnhof aus verschleppt worden sind. Auch ist die genaue Anzahl der Todesopfer bis heute nicht bekannt. Bisher konnten 1604 Menschen jüdischer Herkunft ermittelt werden, die zwischen 1941 und 1945 von Bielefeld aus in den Tod geschickt wurden. Die Gesamtzahl der Opfer liegt deutlich höher.

Artur und Berta Sachs haben die „Hölle auf Erden”, wie er es einmal nannte, überlebt. Er kehrte nach Bielefeld zurück und engagierte sich beim Wiederaufbau der Synagogengemeinde. In einem Gespräch mit der Shoa Foundation teilte er mit, dass er sich, wenn er mit seiner Frau in den 1950er und 1960er Jahren durch die Einkaufstraßen Bielefelds ging und sich Schaufenster anschaute, oft die Frage stellte, was gleichaltrige oder ältere Passanten, die neben ihm standen, zwischen 1933 und 1945 gemacht haben. Obwohl er dabei jedes Mal ein ungutes Gefühl hatte, spielte er nicht mit dem Gedanken, Bielefeld oder Deutschland zu verlassen. Diese Gedanken kamen erst, als in den 1980er Jahren Gräber auf dem jüdischen Friedhof mit Hakenkreuzen und Schmähschriften geschändet wurden.

Bildbeschreibung

Auf dem Bahnsteig herrschte drangvolle Enge. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,11/Kriegschronik der Stadt Bielefeld 1941, Bd. 2, Nr. 23


Heute erinnert ein Mahnmal auf dem Bahnhofsplatz an die Bielefelder Deportationen. Mitglieder der Friedensgruppe der Altstädter Nicolaigemeinde engagierten sich jahrelang für dessen Realisierung und organisieren regelmäßig Gedenkveranstaltungen. Getreu deren Motto, dass jeder Ermordete und jede Ermoderte einen Namen trägt, sind auf dem Mahnmal die Namen, Geburtsdaten und Geburtsorte der verschleppten und ermordeten Juden zu lesen. Und ihr Alter, als sie starben.

Bildbeschreibung

Das Mahnmal vor dem Bielefelder Hauptbahnhof. Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,3/Fotosammlung, unverzeichnet


Am Zielort der Verschleppung, dem Rigaer Ghetto, wurde am 21. September 2010 das Rigaer Ghetto und Holocaust Museum eröffnet. Es befindet sich im historischen Stadtviertel Spikeri an der Grenze des ehemaligen Ghettos. Auf dem mit Original-Pflastersteinen aus der zentralen Ghetto-Straße gepflasterten Grundstück sind Stände mit den Namen der mehr als 70.000 während des Holocaust ums Leben gekommenen lettischen Juden. Eine andere Gedenkmauer listet die Namen der etwa 25.000 westlichen Juden, die nach Riga verschleppt wurden. Dort findet sich auch der Transport "MÜNSTER-OSNABRÜCK-BIELEFELD-RIGA 13.12.1941" mit den Namen der Ermordeten. Eine andere Tafel gibt die Zahl der Getöteten aus dem Bielefelder Transport mit 1.031 an, Überlebende: 102.

Quellen

  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 104,3/Einwohnermeldeamt, Nr. 18: Meldekartei Mitte (1920-1958)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,8/Sammlung Judaica, Nr. 22: Aus den Lebenserinnerungen von Artur Sachs 1933-1945 (1986/87)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,8/Sammlung Judaica, Nr. 36: Liste der Riga-Deportierten (1998/2001)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,8/Sammlung Judaica, Nr. 120: Nachlassangelegenheiten von Else Rosenberg (1941/42)
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 300,11/Kriegschronik der Stadt Bielefeld 1941, Bd. 2
  • Stadtarchiv Bielefeld, Bestand 400,7/Audiovisuelle Sammlung, Nr. 209: USC Shoah Foundation Institute for Visual History and Education, Artur Sachs, Interview Code 18734 (1996)


Literatur

  • Alfred Gottwald/Diana Schulle, Die „Judendeportationen” aus dem Deutschen Reich 1941-1945, Wiesbaden 2005.
  • Wolf Gruner, Von der Kollektivausweisung zur Deportation der Juden aus Deutschland (1938-1945). Neue Perspektiven und Dokumente, in: Die Deportation der Juden aus Deutschland. Pläne – Praxis – Reaktionen 1938-1945, Göttingen 20052, S. 21-62.
  • Monika Minninger/Anke Stüber/Rita Klussmann, Einwohner – Bürger – Entrechtete. Sieben Jahrhunderte jüdisches Leben im Raum Bielefeld, Bielefeld 1988.
  • Monika Minninger, Bilder einer Abschiebung. Eine Fotoserie zur Bielefelder Judendeportation, in: Westfälische Forschungen 58 (2008), S.
  • Jochen Rath, Das Bielefelder Standesamt als rassenideologisches Verfolgungsinstrument. Die Beischreibung der jüdischen Zwangsvornamen seit 1938, in: Ravensberger Blätter, Heft 2, Bielefeld 2008, S. 21-41.
  • Bärbel Sunderbrink/Bernd J. Wagner, Das war das 20. Jahrhundert in Bielefeld, Gudensberg-Gleichen 2001
  • Jörg Wollenberg, Der Judenmord in Riga.Wehrmachtsverbrechen im Spiegel des Nürnberger Nachfolgeprozesses gegen das Oberkommando der Wehrmacht (Fall XII vom 28.11.1947 bis 27.10.1948), in: Externer LinkDer Judenmord in Riga


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Bildbeschreibung

Gedenkwand mit Auflistung aller Deportationen nach Riga. Hier der Ausschnitt des Transportes aus Bielefeld vom 13. Dezember 1941.
Foto: Heiner Bertels (2015)
Externer Linkwww.rgm.lv