Hof Meyer zu Heepen & Wassermühle

Heeper Str. 364, 372
Collage: Platanenallee und Wohnhaus

Eine Platanenallee führt zum Hof, der heute als Reit- und Pensionsstall genutzt wird.


Die erste urkundliche Erwähnung des Hofes Meyer zu Heepen stammt aus einer Zehntschenkung des Paderborner Bischofs Meinwerk an das Kloster Busdorf. Der Hof Meyer zu Heepen war damit einer der ersten Heeper Höfe und somit Teil des Ursprungs von Heepen. Der Hof gehörte zu lippischem Besitz weshalb Heepen um 1409 auch als lippischer Ort bezeichnet wurde.
Nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten wurden 1491 erstmals die Grenzen vertraglich festgeschrieben und der Hof gehörte zu lippischem Gebiet. Nach Austausch einiger Höfe stand der Hof Meyer zu Heepen ab dem Jahr 1787 auf ravensberg-preußischen Boden.



Blick auf den Hof

Blick auf den Hof

Das Altenteil und das Fachwerkgebäude des Hofes wurden im 18. Jahrhundert erbaut, die Jahreszahl 1808 am Speichergebäude zeugt von dessen Erbauungsjahr. Das Herrenhaus (Heeper Str. 362) wurde 1851 aus Sandstein in klassizistischem Stil gebaut.
Ein Fachwerkgebäude und das Altenteil des Hofes wurden 1944 durch Bomben zerstört. Der gesamte Hof war früher von einer Gräfte umschlossen, von der Teile auch heute noch erkennbar sind.



Wassermühle

Collage: Bilder der ehemaligen Wassermühle

Bilder der ehemaligen Wassermühle

Zum Hof gehört auch eine Wassermühle, die zwar erst 1711 erstmals schriftlich erwähnt wird, vermutlich aber schon sehr viel länger besteht. Um 1800 wurde der Fachwerkteil der heutigen Mühle errichtet, der Massivbauteil wurde kurz vor dem zweiten Weltkrieg fertig gestellt. Das Fachwerkgebäude wird heute als Wohnhaus genutzt.


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