Das Alte Kriegerdenkmal
Salzufler Straße Ecke Hillegosser Straße
An einem dominierenden Standort im Heeper Ortskern erhebt sich seit 1874 auf einem kompakten rechtwinkeligen Unterbau eine bemerkenswert hohe Säule, die von einem Lorbeerkranz umschlungen wird und auf der ein Adler thront. Auf dem Denkmal sind die Namen derer verzeichnet, die in den drei
Einigungskriegen von 1864, 1866 und 1870-71 gefallen sind.
Alle drei Kriege konnten für Preußen siegreich beendet werden. Als erster war es der Preußisch-Österreichische Krieg gegen Dänemark im Jahr 1864, in dem sechs junge Männer aus der Gemeinde Heepen ihr Leben lassen mussten. Bereits 1866 folgte der nächste Einigungskrieg gegen Österreich und die süddeutschen Länder, wo sieben Soldaten nicht wieder nach Heepen zurückkehrten. Bei der dritten militärischen Auseinandersetzung 1870/71 gegen Frankreich starben 18 Soldaten aus Heepen.
Darunter befand sich auch der Sohn des Leinenhändlers Pottmann, der das Grundstück für das Denkmal gestiftet hat.
Alle drei Kriege konnten für Preußen siegreich beendet werden. Als erster war es der Preußisch-Österreichische Krieg gegen Dänemark im Jahr 1864, in dem sechs junge Männer aus der Gemeinde Heepen ihr Leben lassen mussten. Bereits 1866 folgte der nächste Einigungskrieg gegen Österreich und die süddeutschen Länder, wo sieben Soldaten nicht wieder nach Heepen zurückkehrten. Bei der dritten militärischen Auseinandersetzung 1870/71 gegen Frankreich starben 18 Soldaten aus Heepen.
Darunter befand sich auch der Sohn des Leinenhändlers Pottmann, der das Grundstück für das Denkmal gestiftet hat.
Bei einer aufmerksamen Betrachtung des Denkmals fällt auf, dass in luftiger Höhe der Adler einen flach liegenden Dolch in seinen Krallen hält und ihn zu Boden drückt.
Mit dem Dolch ist das Symbol des nachbarlichen Frankreich gemeint, welches vom vereinigten Deutschland besiegt wurde.
Durch das Denkmal wird der angeblichen
Erbfeindschaft zwischen Deutschland und Frankreich Ausdruck verliehen, die erst durch Handschlag nach der Unterzeichnung des Freundschaftvertrages
Élysée-Vertrag zwischen dem
französischen Staatspräsidenten de Gaulle und dem ersten
deutschen Bundeskanzler Adenauer am 22. Januar 1963 in Paris beendet wurde.
Mit dem Dolch ist das Symbol des nachbarlichen Frankreich gemeint, welches vom vereinigten Deutschland besiegt wurde.
Durch das Denkmal wird der angeblichen
»Inschrift
Den im siegreichen Kampfe
für das Vaterland gefallenen Kriegern
des Amtes Heepen
zum ehrenden Andenken
aus Dankbarkeit gewidmet
für das Vaterland gefallenen Kriegern
des Amtes Heepen
zum ehrenden Andenken
aus Dankbarkeit gewidmet
Neben der Verewigung auf dem Kriegerdenkmal wurde den Gefallenen auf zusätzliche Weise gedacht:
Im Glockenturm der
»Namen der verzeichneten Gefallenen
1864
H.C. Battram, Gefr. i. Inf. Regt. 15
F.C. Lösing, Füs. i. Inf. Regt. 15
F.A. Lohmeyer, Musk. i. Inf. Regt. 15
G.A. Brinkjost,Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Niekamp, Füs. i. Inf. Regt: 15
H.H. Traphöner,Musk. i. Infr. Regt. 55
1866
E.A. Schröder, Uffz. i. Inf. Regt. 15
C.A. Pehle, Musk. i. Inf. Regt. 15
J.P. Heitland, Grund. i.1. Gard. Regt.
H.A. Niekamp, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Uthoff, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.T. Strunk, Füs. i. Füs. Regt. 39
A.W. Brüntrup, Musk. i. Inf. Regt. 15
1870/71
F.W.L. Heidsiek, Res. Liut. i. Inf. Regt. 16
F.W. Pottmann, Ldn. i. Inf. Regt. 15
H.F. Selhausen, Uffz. i. Inf. Regt. 15
F.W. Lohmeyer, Kan. i. Fd. Art. Regt. 55
F.W.A Korte, Gefr. i. Inf. Regt. 55
H.H. Pott, Gefr. i. Inf. Regt. 55
H.H. Niebuhr, Gefr. i. 4. Gard. Regt. z.F.
H.W. Niebuhr, Hornist i. Inf. Regt. 15
D.A. Flachmann, Füs. i. Füs. Regt. 39
A.E. Hartlage, Grnd. i. 2. Gard. Regt. z.F.
W.R. Prüssner, Füs. i. Inf. Regt. 55
F.A. Russkamp, Musk. i. Inf. Regt. 15
J.F. Schütte, Musk. u. Inf. Regt. 55
H.W. Stäbener, Füs. i. Füs. Regt. 39
F.A. Thomas, Füs. i. Inf. Regt. 15
F.W. Wächter, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Wessel, Musk. i. Inf. Regt. 15
H.A. Freitag, Füs. i. Inf. Regt. 55
H.C. Battram, Gefr. i. Inf. Regt. 15
F.C. Lösing, Füs. i. Inf. Regt. 15
F.A. Lohmeyer, Musk. i. Inf. Regt. 15
G.A. Brinkjost,Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Niekamp, Füs. i. Inf. Regt: 15
H.H. Traphöner,Musk. i. Infr. Regt. 55
1866
E.A. Schröder, Uffz. i. Inf. Regt. 15
C.A. Pehle, Musk. i. Inf. Regt. 15
J.P. Heitland, Grund. i.1. Gard. Regt.
H.A. Niekamp, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Uthoff, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.T. Strunk, Füs. i. Füs. Regt. 39
A.W. Brüntrup, Musk. i. Inf. Regt. 15
1870/71
F.W.L. Heidsiek, Res. Liut. i. Inf. Regt. 16
F.W. Pottmann, Ldn. i. Inf. Regt. 15
H.F. Selhausen, Uffz. i. Inf. Regt. 15
F.W. Lohmeyer, Kan. i. Fd. Art. Regt. 55
F.W.A Korte, Gefr. i. Inf. Regt. 55
H.H. Pott, Gefr. i. Inf. Regt. 55
H.H. Niebuhr, Gefr. i. 4. Gard. Regt. z.F.
H.W. Niebuhr, Hornist i. Inf. Regt. 15
D.A. Flachmann, Füs. i. Füs. Regt. 39
A.E. Hartlage, Grnd. i. 2. Gard. Regt. z.F.
W.R. Prüssner, Füs. i. Inf. Regt. 55
F.A. Russkamp, Musk. i. Inf. Regt. 15
J.F. Schütte, Musk. u. Inf. Regt. 55
H.W. Stäbener, Füs. i. Füs. Regt. 39
F.A. Thomas, Füs. i. Inf. Regt. 15
F.W. Wächter, Musk. i. Inf. Regt. 15
F.W. Wessel, Musk. i. Inf. Regt. 15
H.A. Freitag, Füs. i. Inf. Regt. 55
»Quellen
- Die Deutsche Bibliothek, Berlin 2000 „Fragen an die Deutsche Geschichte”, Seite 364 und 493
- Willy Seppmann / Gerd Pottmann „Der Gottesacker”, 1. Auflage 2007, Kapitel 13 Seite 48ff
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