OB-News


Städtetag NRW: Clausen fordert Nachrüstung für Diesel-PKW

14.09.2017
Die Städte in Nordrhein-Westfalen fordern, die bei den sogenannten Diesel-Gipfeln gefassten Vereinbarungen rasch zu verwirklichen, um die Luftqualität zu verbessern und die Stickoxid-Emissionen zu reduzieren. Ein engagiertes und vor allem schnelles Handeln aller Akteure von der Automobilindustrie bis hin zu Bund und Ländern sei unabdingbar, um die Gesundheit der Menschen in den besonders belasteten Städten wirksam zu schützen und die Grenzwerte einzuhalten. Die Vereinbarungen der Diesel-Gipfel bewertet der Städtetag Nordrhein-Westfalen dafür als einen ersten Schritt. Ob die Grenzwerte eingehalten werden können, werde sich aber allein aufgrund der Ergebnisse an den Messstellen beantworten lassen. Um nachhaltig einen umweltfreundlichen Verkehr zu erreichen, müsse in den kommenden Jahren vor allem der kommunale ÖPNV durch Bund und Land stärker gefördert werden, verlangen die Städte.

Nach einer Vorstandssitzung des kommunalen Spitzenverbandes sagte der Vorsitzende des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen: „Die Nachrüstung der schmutzigen Diesel-PKW ist von zentraler Bedeutung. Deshalb erwarten wir von der Automobilindustrie, dass sie Dieselautos mit hoher Priorität nachrüstet und zwar so, dass die Fahrzeuge schnellstmöglich wirklich deutlich weniger gesundheitsschädliche NOx-Emissionen ausstoßen. Ob dafür ein Software-Update ausreicht oder eine Hardware-Nachrüstung zwingend wird, müssen Messungen zeigen.”
Zur PDF-Dokument Pressemitteilung des Städtetages Nordrhein-Westfalen.

Neujahrsempfang der Stadt Bielefeld

13.01.2017
Zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Handel, Handwerk, Kultur, Gewerkschaften und weiteren relevanten Kreisen der Stadtgesellschaft waren der Einladung des Oberbürgermeisters zum Neujahrsempfang am 13. Januar 2017 im Alten Rathaus gefolgt.

Clausen kam auf Herausforderungen und Visionen zu sprechen und streifte in seiner Bilanz Erfolgsthemen wie Zuwachs bei Einwohnern und Studenten, steigende Gewerbesteuereinnahmen und eine prosperierende Entwicklung im Beschäftigungssektor. Er thematisierte daneben auch kontroverse und für die Stadt herausfordernde Themen wie Schulplanung, Wohnungsbau, Gewerbeflächenentwicklung, Kesselbrink und Lutter-Offenlegung.
Das Stadtoberhaupt schloss seinen Vortrag unter dem Eindruck der vielen krisenhaften Geschehen des abgelaufenen Jahres mit dem Appell, sich nicht einschüchtern zu lassen: „Lassen Sie uns daher das genießen, was wir haben. Es noch besser machen. Aber lassen Sie uns – insbesondere im Privaten – auch darauf besinnen, was wirklich wichtig ist.”
PDF-Dokument Die Ansprache im Wortlaut...