OB-News 2014


Erster Bielefelder Ausbildungsgipfel

27.11.2014
Um die duale Ausbildung als Kernelement der Nachwuchsförderung für die Bielefelder Wirtschaft zu erhalten, wurde durch Ratsbeschluss Anfang 2014 die Bielefelder Ausbildungsoffensive ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Bielefeld zu stärken, gleichzeitig allen jungen Menschen eine qualifizierte Berufsperspektive zu eröffnen und den Fachkräftenachwuchs für die Unternehmen in allen Branchen zu sichern. Bis spätestens 2017 soll jeder Bewerberin, jedem Bewerber einen Ausbildungsplatz angeboten werden können.
Vor diesem Hintergrund eröffneten Oberbürgermeister Pit Clausen als Initiator der Offensive und Schirmherr Ortwin Goldbeck am 27. November vor über 200 Gästen aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Verwaltung den ersten Bielefelder Ausbildungsgipfel in den Räumen der Fa. Goldbeck GmbH. Den Rahmen der Veranstaltung bildeten Handlungsempfehlungen, Strategien und Maßnahmen für die Umsetzung der Zielvorgaben.
In seiner Begrüßung betonte der Oberbürgermeister die Bedeutung der Veranstaltung und der Ausbildungsoffensive. „Junge Menschen sind für die Unternehmen ein ganz wichtiges Kapital. Sie gut auszubilden, ihnen interessante Qualifizierungswege, ein attraktives Umfeld und berufliche Perspektiven zu bieten, dafür hat Bielefeld hervorragende Voraussetzungen. Eine Investition in die Nachwuchsförderung bringt nicht nur Gewinn für Unternehmen, sie ist zugleich ein entscheidender Faktor für die Zukunftsfähigkeit der Stadt.” Gerade die duale Ausbildung spiele dabei eine wichtige Rolle. Sie sorge für den Erhalt einer breiten Fachkräftebasis und sei auch im internationalen Vergleich eines der wichtigsten Erfolgsinstrumente der deutschen Wirtschaft. „Ich wünsche mir, dass wir mit dem Ausbildungsgipfel, mit der Bielefelder Ausbildungsoffensive, viel für die Unternehmen, für die Jugendlichen und für unsere Stadt erreichen!”

Pit Clausen pflanzt NRW-Baum

21.11.2014
Hans-Rudolf Holtkamp, Christian Ebert und OB Pit Clausen (v.l.) pflanzen den NRW-Baum
Im Rosengarten an der Rudolf-Oetker-Halle steht jetzt eine ganz besonderer Baum: ein „Acer platanoides Columnare Nordrhein-Westfalen”. Für Nichtbotaniker schlicht Spitzahorn, genauer ein Nordrhein-Westfalen-Spitzahorn, denn die patentrechtlich geschützte Züchtung war ein Gastgeschenk von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft an die Stadt Bielefeld beim NRW-Tag 2014 vom 27. bis 29. Juni.
Jetzt hat das grüne Präsent seinen endgültigen Standort bekommen und soll als lebendige Erinnerung an das bunte Festwochenende mit 250.000 Besuchern kräftig wachsen. Die letzte Schaufel Erde gab es von Oberbürgermeister Pit Clausen, der am 21. November das Geschenk der Landesregierung gemeinsam mit Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH und Organisationschef des NRW-Tags, und Christian Ebert vom städtischen Umweltbetrieb im Rosengarten einpflanzte.

Oberbürgermeister wirbt für „5. Woche der seelischen Gesundheit“

08.10.2014
Am Montag, 20. Oktober, startet in Bielefeld die „5. Woche der seelischen Gesundheit”. Bei einem Pressegespräch heute im Alten Rathaus rührte Oberbürgermeister Pit Clausen gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam die Werbetrommel für die Veranstaltungswoche. Bis zum 29. Oktober macht die Woche der seelischen Gesundheit mit insgesamt 44 Angeboten aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Belange psychisch beeinträchtigter Menschen aufmerksam - bei Lesungen in der Stadtbibliothek, Filmvorführungen im Filmhaus oder Ausstellungen und Vorträgen. Sie will aber auch einen Beitrag dazu leisten, die Eigeninitiative und die Selbsthilfe zur Bewältigung psychischer Erkrankungen zu fördern sowie Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.
„Psychische Erkrankungen betreffen heute immer mehr Menschen”, sagte der Oberbürgermeister. Fast jeder Dritte leide einmal im Leben an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Trotzdem sei das Thema immer noch weitgehend tabuisiert. „Die Veranstaltungen wollen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass sie nicht allein sind”, so Pit Clausen.

OB stellt neue Strategie zur Haushaltssanierung vor

01.10.2014
Eine neue Strategie zur Sanierung des Haushaltes, erarbeitet vom Verwaltungsvorstand, stellte Oberbürgermeister Pit Clausen am 1. Oktober der Öffentlichkeit im Rahmen einer Pressekonferenz vor.

Nach wie vor gelte, dass unter dem städtischen Haushalt spätestens 2022 eine schwarze Null stehen soll. Dafür fehlten aber zurzeit 21 Millionen Euro, die vor allem auf sinkende Gewerbesteuereinnahmen, geringere Schlüsselzuweisungen des Landes und Personalkostensteigerungen zurückzuführen seien, so der Oberbürgermeister. „Bislang hat die Stadt von Jahr zu Jahr reagiert, um das jährlich neu prognostizierte Haushaltsdefizit auszugleichen. Diese Strategie kann jetzt nicht mehr verfolgt werden, da der Planungszeitraum bis 2022 längerfristige Gegensteuerungsmaßnahmen nicht mehr zulässt. Notwendig ist deshalb eine innovative und kreative Strategie, um die Handlungsfähigkeit in unserer Stadt zu erhalten.” Diese sei in einer Klausurtagung des Verwaltungsvorstandes erarbeitet worden und werde von allen Mitgliedern des Gremiums mitgetragen.

OB Clausen: „Wir streben jetzt einen offenen Dialog mit allen Beteiligten an. Die neue Strategie bedeutet für Rat und Verwaltung eine erhebliche Kraftanstrengung. Unsere Partner in den städtischen Beteiligungen, die Ansprechpartner von Wirtschaft und Wohlfahrt, das städtische Personal und der Personalrat, sie alle wollen wir an unserer Seite haben und ihren Sachverstand einfließen lassen. Nur so kann es gelingen, steuerliche Belastungen für die Bevölkerung und die Wirtschaft in Grenzen zu halten und dennoch den Haushalt zu konsolidieren.”

Im Wortlaut: PDF-Dokument  [61 KB]Die neue Strategie zur Sanierung des Haushalts.

Pit Clausen übernimmt stellvertretenden Vorsitz im Städtetag NRW

25.09.2014
OB Pit Clausen
Oberbürgermeister Pit Clausen ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen. Der Vorstand des kommunalen Spitzenverbandes wählte Clausen als Nachfolger des früheren Oberbürgermeisters von Mönchengladbach, Norbert Bude, in dieses Amt.

Dem Vorstand des Städtetages NRW gehört Pit Clausen bereits seit Herbst 2009 an, Vorsitzender des Städtetages Nordrhein-Westfalen ist der Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Peter Jung.

Gewählt wurde Clausen für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung des Verbandes im Frühjahr 2016.

20 Jahre Christopher Street Day (CSD) in Bielefeld

10.07.2014
Oberbürgermeister Pit Clausen eröffnete am Donnerstag, 10. Juli, die Ausstellung „20 Jahre CSD in Bielefeld” des Netzwerks lesbischer und schwuler Gruppen in Bielefeld. Die Ausstellung wirft einen Blick auf die Geschichte des Bielefelder CSD – dem Kampf von Lesben, Schwulen und Trans* für Akzeptanz und Gleichstellung. Oberbürgermeister Pit Clausen: „Vor zwanzig Jahren war der CSD noch für einige Menschen ein Aufreger. Heute gehört er zu unserem Stadtbild dazu – und das ist gut so. Deshalb wird auch in diesem Jahr wieder die Regenbogenfahne am Rathaus wehen.”
Zu sehen ist die Ausstellung in der ersten Etage des Neuen Rathauses (Niederwall 23) noch bis zum 7. August. Zum Programm des diesjährigen CSD am 19. Juli und der CSD-Kulturwochen (Externer Linkwww.csd-bielefeld.de).

OB erhält Unterschriftenliste zur OGS-Finanzierung

01.07.2014
OB Pit Clausen
Die Initiative „OGS funkt S.O.S.” überreichte am 1. Juli im Rathaus rund 3.800 Unterschriften und diskutierte mit Oberbürgermeister Pit Clausen, Schuldezernent Dr. Udo Witthaus und Trägervertretern den aktuellen Qualitäts- und Finanzierungsstand des offenen Ganztags an Bielefelder Grundschulen. Clausen erläuterte den Finanzierungsrahmen: „Rund zwei Drittel der 10 Mio. Euro kommen vom Land NRW, das restliche Drittel ist auf Elternbeiträge und kommunale Mittel verteilt.” Er versprach, dass sich die Verwaltung den Themen Qualität und Finanzierung widmen und entsprechende Maßnahmenvorschläge in die Politik einbringen werde. Ebenso sollen Verbesserungen beim Landesbeitrag angestrebt werden. Clausen weiter: „Ich muss allerdings auch darauf hinweisen, dass die Elternbeiträge und die dort enthaltenen Befreiungen auf die Tagesordnung kommen werden. Beim OGS-Zuschuss der Stadt handelt es sich um eine freiwillige Leistung, dieser kann bei der jetzigen Haushaltslage nicht einseitig erhöht werden. Das würde die Kommunalaufsicht untersagen”.

Einbürgerungsfeier am NRW-Tag

29.06.2014
Während der NRW-Tag auf Bielefelds Straßen und Plätzen von Huntertausenden Gästen gefeiert wurde, gab es am Sonntag im Ratssaal des Neuen Rathauses für 65 Neu-Bielefelder einen ganz anderen, sehr persönlichen Grund zum Feiern: Die Bewerberinnen und Bewerber im Alter zwischen sechs und 60 Jahren aus 24 Ländern und vier Kontinenten waren zur Einbürgerungsfeier eingeladen und erhielten aus den Händen von Oberbürgermeister Pit Clausen und Staatssekretär Thorsten Klute vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales die Einbürgerungsurkunden.
Clausen betonte in seiner Begrüßung die Symbolkraft einer solchen Zeremonie, die durchaus feierwürdig sei und unterstrich die Chancen dieser Form der aktiven Integration für das Gemeinwesen. Die Feier schloss mit dem Abspielen der Nationalhymne.

Oberbürgermeister eröffnet 1. Bi-Integrale

01.06.2014
Der Programm-Mix passte, alle Akteure waren mit großem Engagement dabei, das Wetter spielte mit. Damit waren beste Voraussetzungen für einen Erfolg der 1. Bi-Integrale am 1. Juni im Ravensberger Park gegeben. Um 11.30 Uhr eröffnete Oberbürgermeister Pit Clausen das interkulturelle Festival, zu dem viele Bielefelderinnen und Bielefelder kamen, den Aktionen zuschauten und sich auch aktiv daran beteiligten. Bei der Eröffnung betonte Clausen: „34 Prozent der Menschen hier in Bielefeld haben eine Zuwanderungsgeschichte. Sie leben friedlich zusammen, sie kommen aus über 160 unterschiedlichen Geburtsländern. Die Welt ist in Bielefeld. Nicht nur als Gast, sondern als ein fester Bestandteil unserer Stadtgesellschaft.” Insgesamt wurden bei der Veranstaltung rund 5.000 Besucher gezählt, zur Freude des Oberbürgermeisters und der Veranstalter spiegelte sich auch darin die gesellschaftliche und kulturelle Vielfalt Bielefelds.

Programm zum NRW-Tag Bielefeld 2014 vorgestellt

16.05.2014
Freuen sich auf den NRW-Tag (v.l.): OB Pit Clausen, Verkehrsdirektor Hans-Rudolf Holtkamp, Oliver Gottmann (Staatskanzlei NRW)
Eingebunden in das Jubiläum „800 Jahre Bielefeld” feiert das Land Nordrhein-Westfalen vom 27. bis 29. Juni seinen 68. Geburtstag in der Bielefelder Innenstadt. Das umfangreiche Programm dazu stellten Oberbürgermeister Pit Clausen, Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, und Oliver Gottmann, Leiter Veranstaltungsreferat Staatskanzlei NRW, am 16. Mai im Alten Rathaus vor.
„Der NRW-Tag präsentiert sich so vielfältig wie das Land selbst – heimatverbunden und traditionsbewusst und dabei weltoffen und zukunftsorientiert”, sagte Clausen. „Der NRW-Tag wird ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr sein - da bin ich mir sicher.” Gemeinsam mit dem Land veranstaltet die Stadt Bielefeld das dreitägige Großereignis, die Bielefeld Marketing GmbH ist Ausrichter. Der OB weiter: „Acht Bühnen, sieben Meilen und zehn Quartiere bieten drei Tage Information und Unterhaltung pur und ich bin dankbar, dass uns die Sparkasse Bielefeld so engagiert unterstützt. Ohne dieses Engagement wäre die Veranstaltung nicht möglich.” Der NRW-Tag wird mit 300.000 Euro vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Den städtischen Anteil in gleicher Höhe übernimmt die Sparkasse Bielefeld.
Oliver Gottmann freute sich auf Bielefeld. „Es ist schön, zum 800-jährigen Stadtjubiläum in Bielefeld zu Gast zu sein. Der traditionelle Festumzug am Samstagnachmittag mit rund 2.600 Teilnehmern durch die Bielefelder Innenstadt wird als einer der Höhepunkte die bunte Vielfalt des Landes Nordrhein-Westfalen widerspiegeln.”

Verleihung des Umwelt- und Klimaschutzpreises 2014

02.05.2014
In einer Feierstunde am 2. Mai im Alten Rathaus verlieh Oberbürgermeister Pit Clausen der Bienen-Arbeitsgruppe der Fakultät für Biologie an der Universität Bielefeld den Umwelt- und Klimaschutzpreis der Stadt Bielefeld 2014. Stellvertretend für die AG nahmen Nils Hasenbein, Stephan Unger und Ulrich Zumkier die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen. In seinem Grußwort betonte Clausen die Bedeutung der Bienen für die biologische Vielfalt und ein funktionierendes Ökosystem. Deshalb sei das Engagement der Arbeitsgruppe zu loben, die sich zum Ziel gesetzt habe, Studierende der Biologie für Bienen und Imkerei zu begeistern. Interessierte erhielten einen intensiven Einblick in die Arbeit mit Honigbienen und würden so zu Multiplikatoren in vielen Bereichen der Stadtgesellschaft. „Ich freue mich über die Bienen-AG als Preisträger, weil sie nicht nur ein positives Beispiel für die Hochschulstadt Bielefeld ist, sondern gleichzeitig auch deutlich macht, dass Umweltschutz nicht nur ein Thema für Experten sein muss, jeder kann einen aktiven Beitrag dazu leisten."

OB besucht OWL Gemeinschaftsstand auf Hannover Messe

10.04.2014
Am Gemeinschaftsstand OWL (v.l.): Herbert Sommer, Dr. Werner Efing, OB Pit Clausen, Hans-Rudolf Holtkamp, Brigitte Meier
Oberbürgermeister Pit Clausen besuchte am 10. April den OWL Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe. Zusammen mit den Bielefelder Standortpartnern freute er sich über die starke Präsenz der Region mit ihrem Spitzencluster it`s OWL und dem erfolgreichen Branchennetzwerk OWL Maschinenbau. Pit Clausen, Herbert Sommer (OWL GmbH), Dr. Werner Efing (Unternehmerverband Metallindustrie), Hans-Rudolf Holtkamp (Bielefeld Marketing GmbH) und Brigitte Meier (WEGE mbH) informierten sich über die neuesten Entwicklungen des CITEC und CoR-Lab, die die Universität Bielefeld auf dem Gemeinschaftstand OWL vertreten. Die WEGE mbH nutzt den Gemeinschaftsstand auch in diesem Jahr als Plattform, um für den starken Wirtschaftsstandort Bielefeld zu werben: Messebesucher werden mit dem Wirtschaftsportal Externer Linkwww.das-kommt-aus-bielefeld.de informiert.

Clausen eröffnet Wanderausstellung "Der Deutsche Bundestag"

07.04.2014
Gemeinsam mit der Bielefelder SPD-Bundestagsabgeordneten Christina Kampmann und Dr. Volker Wagner vom Referat Öffentlichkeitsarbeit der Parlamentsverwaltung des Bundestages eröffnete Oberbürgermeister Pit Clausen am 7. April die Wanderausstellung „Der Deutsche Bundestag” in der Bürgerberatung im Neuen Rathaus. Auf zwanzig Schautafeln werden wesentliche Informationen über den Deutschen Bundestag vermittelt. Das Angebot für die Besucherinnen und Besucher umfasst eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Auf zwei Computerterminals können zudem Filme und der Internetauftritt des Deutschen Bundestages angeschaut werden. „Ich freue mich, dass die Ausstellung nach einigen Jahren wieder einmal in Bielefeld zu sehen ist und wünsche ihr viele interessierte Besucher. Ganz besonders würde ich mich freuen, wenn auch junge Leute, zum Beispiel Schulklassen, von diesem Angebot in unserer Bürgerberatung Gebrauch machen würden. Es lohnt sich und ich bin Christina Kampmann dankbar, dass sie die Ausstellung erneut nach Bielefeld geholt hat” sagte OB Clausen zur Eröffnung. Die Ausstellung ist bis zum 14. April zu sehen und wird während dieser Zeit von Dr. Volker Wagner betreut, der den Ausstellungsbesuchern für alle Fragen rund um den Deutschen Bundestag zur Verfügung steht.

Neue Sparrenburgbeleuchtung zum Stadtjubiläum

31.03.2014
Freuen sich auf die neue Beleuchtung der Sparrenburg (v.l.): Martin Uekmann, Wolfgang Brinkmann, Bernd Grabbe (Stadtwerke Bielefeld), OB Pit Clausen, Friedhelm Rieke (Stadtwerke Bielefeld), Eva Schreiber (ISB Stadt Bielefeld), Hans-Rudolf Holtkamp (Bielefeld Marketing)
Ab dem kommenden Winter werden die Bielefelderinnen und Bielefelder das Wahrzeichen ihrer Stadt auch bei Nacht gut sehen können. Dank den Stadtwerken Bielefeld wird die Sparrenburg ab Mitte November komplett beleuchtet. Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brinkmann bei der symbolischen Übergabe am 31. März auf der Sparrenburg: „Dies ist ein Geschenk von uns an die Stadt Bielefeld zum 800. Geburtstag. Die Beleuchtung soll die Bedeutung der Sparrenburg als Wahrzeichen für unsere Stadt unterstreichen. Deshalb installieren wir Lampen als Lichtsockel für den Turm entlang der Burgmauer.” Oberbürgermeister Pit Clausen freute sich über das Geschenk der Stadtwerke. „Zum 800. Geburtstag unser Wahrzeichen zu beleuchten, verbindet die Geschichte unserer Stadt mit der Zukunft”. Künftig werden drei Bestandteile der Burg beleuchtet: Der Turm, das obere Sparrenburggelände und die Burgmauern. Da die Sparrenburg und das angrenzende Parkgelände zum Schutz der dort lebenden Fledermäuse als europäisches Schutzgebiet festgesetzt sind, werden aber die Beleuchtungszeiten variieren, um Beeinträchtigungen für die Tiere so gering wie möglich zu halten.

Oberbürgermeister ehrt "Partner der Feuerwehr"

25.03.2014
In einer Feierstunde im Alten Rathaus zeichnete Oberbürgermeister Pit Clausen am 25. März sieben Bielefelder Firmen mit der Urkunde und Plakette „Partner der Feuerwehr” aus. Geehrt wurden Unternehmen, die ihre ehrenamtlich in der Freiwilligen Feuerwehr aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter problemlos auch während der Arbeitszeit für Einsätze freistellen. „Retten, Bergen, Löschen und Schützen – dafür stehen in Bielefeld rund 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr zur Verfügung. Ohne die zusätzlichen über 850 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr würde das ganze System Feuerwehr in unserer Stadt aber nicht funktionieren.” betonte Clausen in seiner Laudatio. „Es ist daher gut zu wissen, dass es in unserer Stadt Arbeitgeber gibt, die das Ehrenamt ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen. Das ist enorm wichtig für die Sicherheit aller Bielefelderinnen und Bielefelder.” Als „verantwortungsvollen und vorbildlichen Unternehmen” dankte der Oberbürgermeister mit seinem Empfang den Firmen Weber & Rosenhäger GmbH, Stieghorst Garten- und Landschaftsbau, Elektro Herbst GmbH, Bielefelder Hohlträgerfabrik GmbH, MM Graphia Bielefeld GmbH, Dieter Quisbrock Überführungen OHG und Anderweit & Schröder.

Clausen hisst Flagge für Tibet

10.03.2014
OB Clausen (2.v.r.) hisst die Tibet-Flagge
Gemeinsam mit Vertretern der Regionalgruppe Bielefeld/OWL der Tibet Initiative Deutschland, von Amnesty International und den Aktionskünstlern ART at WORK hisste Oberbürgermeister Pit Clausen am 10. März am Alten Rathaus die tibetische Flagge, um an den Volksaufstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzung im März 1959 zu erinnern. „Mit zahlreichen anderen deutschen Städten will Bielefeld auch 2014 wieder Solidarität mit den unterdrückten Tibetern bekunden und daran erinnern, dass die grundlegenden Völker- und Menschenrechte unteilbar sind. Dafür ist die Flagge ein Zeichen und der 10. März ein Tag der Trauer, des Gedenkens und der Mahnung”, erklärte Clausen im Rahmen der symbolischen Aktion.

Dr. Angelika Vogel erhält ersten Bielefelder Frauenpreis

01.03.2014
Erste Preisträgerin des Bielefelder Frauenpreises, ausgelobt vom Bund der Frauenvereine und von der Neuen Westfälischen, ist Dr. Angelika Vogel, langjährige Vorsitzende der AIDS-Hilfe Bielefeld. In einer Feierstunde am 1. März im Theater am Alten Markt würdigte eine prominent besetzte Jury ihren engagierten und beständigen Kampf gegen Ausgrenzung und Vorurteile. In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Pit Clausen: „Die Idee und die Initiative vom Bund der Frauenvereine zur Auslobung eines Bielefelder Frauenpreises finde ich großartig. Das war längst überfällig. Frauen haben in unserer Stadt viel geleistet, sie begründet, sie geprägt, sie wieder aufgebaut, sie mitgestaltet. Der Preis steht uns Bielefelderinnen und Bielefeldern sehr gut. Er ist eine Zierde für die Stadt.” Der Preisträgerin galten die besonderen Glückwünsche des OB. „Ich freue mich für Angelika Vogel, weil sie für ein besonderes Thema steht, das unpopulär war und für das sie oft angefeindet wurde. Sie ist eine mutige Frau, vor der ich wirklich Hochachtung habe.”

Sportlerehrung für 2013: Clausen zeichnet die Aktiven aus

28.02.2014
Verleihung des Breitensportpreises (v. l.): Christoph Kaleschke (Sparkasse Bielefeld), Mike und Katja Arendt (VfB Fichte Bielefeld), OB Pit Clausen. Foto: Andreas Frücht (NW)
„Eine meiner schönsten Aufgaben ist es, Sportlerinnen und Sportler auszuzeichnen - für ihre besonderen Leistungen, für ihre hervorragenden Platzierungen bei internationalen oder deutschen Meisterschaften oder vergleichbaren Wettbewerben.” So begrüßte Oberbürgermeister Pit Clausen am 28. Februar fast 200 Sportlerinnen und Sportler zur Sportlerehrung der Stadt Bielefeld für das Jahr 2013. Mit Dank und Anerkennung würdigte er ihre Leistungen. „Titel, Abzeichen und Urkunden fallen nicht vom Himmel. Sie müssen hart erarbeitet werden. Voraussetzung dafür sind eine große Motivation, hartes Training. Es muss auch viel Zeit, Freizeit, geopfert werden und man braucht einen unterstützenden Verein, gute Trainer sowie ordentliche Sportstätten.” Häufig stelle die Stadt Plätze und Hallen für Trainingseinheiten und Wettkämpfe zur Verfügung oder unterstütze die Sportvereine finanziell. Ohne deren Engagement und Eigenleistungen aber wäre organisierter Sport in Bielefeld kaum möglich. Für ihn, so Clausen weiter, leisteten die Aktiven Vorbildliches. Mit ihrer Disziplin, ihrem Fleiß, ihrer Ausdauer und mit ihrer Persönlichkeit. „Dank Ihnen und Ihrer Vereine ist Bielefeld eine Sportstadt und das soll auch in Zukunft so bleiben.” Neben der Ehrung der Einzel- und Mannschaftssportler verlieh OB Clausen auch den Breitensportpreis, für 2013 erhielt der VfB Fichte Bielefeld diese Auszeichnung.

Clausen verleiht Sportehrenbrief und Sportehrenplaketten

23.02.2014
Bei einer Feierstunde im Alten Rathaus verlieh Oberbürgermeister Pit Clausen am 23. Februar den Sportehrenbrief und die Sportehrenplaketten der Stadt Bielefeld für 2013. Ausgezeichnet wurden Gerda Hogt (Polizei-Sportverein Bielefeld) mit dem Sportehrenbrief sowie Georg Cadek (Polizei-Sportverein Bielefeld), Rudolf Ostermann (TSVE), Thomas Panhorst (Friesen Milse), Vlado Radman (Arminia Bielefeld) und Peter Skarabis (TSV Altenhagen) mit Sportehrenplaketten für ihre besonderen Leistungen und Verdienste für den Bielefelder Sport. „Egal, ob in Sotschi oder in Bielefeld: Hinter den Sportlerinnen und Sportlern, hinter den Siegern und Platzierten, stehen immer auch Menschen mit ganz unterschiedlichen, organisatorischen Aufgaben”, so Clausen bei der Laudatio. „Mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement sorgen Sie für mehr Lebensqualität in dieser Stadt, 82.000 Bielefelderinnen und Bielefelder profitieren auch dank Ihnen von einem funktionierenden und sehr lebendigen Vereinsleben in Bielefeld. Dafür, und das mache ich sehr gerne, darf ich Sie heute im Namen der Stadt ehren.”

Clausen begrüßt Projektstart „KiwiBi“

20.02.2014
Werben für KiwiBi (v.l.): Regina Przebilla-Vogt (Jugendamt Stadt Bielefeld), OB Pit Clausen, Gabriele Stillger (Freiwilligenakademie AWO OWL), Sabine Loose (Projektkoordinatorin), Petra Rixgens (Vorstand AWO OWL), Jessica Winkler (Projektkoordinatorin)
Gemeinsam mit Vertretern der AWO stellte Oberbürgermeister Pit Clausen am 20. Februar im Alten Rathaus das neue Projekt „KiwiBi – Kinder willkommen in Bielefeld” der Öffentlichkeit vor. Dafür werden in einem ersten Schritt 30 bis 50 ehrenamtliche Willkommensbotinnen gesucht, die künftig auf Wunsch Mütter und Väter neugeborener Kinder besuchen und sie in Fragen unterstützen, die junge Familien haben können. Zielgruppe sind vor allem Eltern, die in ihrem Verwandten- oder Bekanntenkreis niemanden kennen, den sie um Rat fragen oder von deren Erfahrung sie lernen könnten. „Diese Lücke wird KiwiBi schließen. Der Name ist Programm und Bielefeld wird damit noch familienfreundlicher” ist OB Clausen überzeugt. Er freue sich, mit der Freiwilligenagentur OWL der AWO einen starken, kompetenten Partner für die gute Idee und deren Umsetzung gefunden zu haben. Informationen über die Willkommensbotinnen sind unter Externer LinkFreiwilligenakademie OWL zu finden, gefördert wird das gemeinsame Projekt aus Mitteln des Bundesfamilienministeriums.

Bielefeld und Herford wollen Sportschulverbund gründen

19.02.2014
Bringen die Bewerbung auf den Weg (v.l.): Dr. Georg Robra, Dr. Udo Witthaus, Bürgermeister Bruno Wollbrink, Daniel Norkowski (Theodor-Heuss-Realschule), Tim Kähler, OB Pit Clausen, Erhard Kirchhof (Königin-Mathilde-Gymnasium), Rainer Menze (Helmholtz-Gymnasium)
„Drei Schulen – Zwei Städte – Ein Ziel: Gemeinsam für den Leistungssport für OWL”. Unter diesem Motto wollen Bielefeld und Herford ihre PDF-Dokument  [5899 KB]Bewerbung zum NRW-Sportschulverbund auf den Weg bringen. Das entsprechende Konzept stellten Oberbürgermeister Pit Clausen und Herfords Bürgermeister Bruno Wollbrink am 19. Februar gemeinsam in einem Pressegespräch vor. Unterstützt wurden die beiden Stadtoberhäupter von Dr. Udo Witthaus, Schuldezernent der Stadt Bielefeld, Dr. Georg Robra, Bildungs- und Sportdezernent der Stadt Herford, Bielefelds Sozialdezernent Tim Kähler und die Schulleiter des Bielefelder Helmholtz-Gymnasiums, der Theodor-Heuss-Realschule in Bielefeld-Sennestadt und des Königin-Mathilde-Gymnasiums in Herford.
Derzeit baut das Land NRW insgesamt 18 Schulen aus dem bestehenden Verbundsystem Schule und Leistungssport zu Sportschulen aus. In 14 NRW-Städten ist dies bereits geschehen, Bielefeld und Herford wollen sich jetzt mit den drei genannten Schulen gemeinsam um einen der noch freien Plätze bewerben. „Wir, die Städte Herford und Bielefeld, wollen im Rahmen einer nachbarschaftlichen, interkommunalen Zusammenarbeit sportlich talentierte Schülerinnen und Schüler verstärkt fördern und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit bieten, neben sportlichen Erfolgen auch den bestmöglichen Schulabschluss zu erlangen.” Er hoffe deshalb, so OB Clausen weiter, dass die politischen Gremien in Bielefeld und Herford der gemeinsamen Bewerbung zustimmen werden. Am 28. Februar wird sich der Rat der Stadt Herford mit dem Thema befassen, am 20. März entscheidet der Bielefelder Rat über die PDF-Dokument  [109 KB]Beschlussvorlage.

Bundespräsident Gauck zu Gast in Bielefeld

18.02.2014
Seinen Besuch in Bielefeld am 18. Februar stellte Bundespräsident Joachim Gauck unter das Thema „Freiwilligendienste und soziales Lernen”. In Begleitung von Ute Schäfer, NRW-Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, und Oberbürgermeister Pit Clausen besuchte das Staatsoberhaupt am Nachmittag zunächst verschiedene Einrichtungen der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und führte Gespräche mit Freiwilligen im sogenannten "Betheljahr" und mit Menschen mit Behinderung, die sich ehrenamtlich engagieren. Anschließend fuhr Gauck weiter zur Freiwilligenagentur Bielefeld in der Stadtbibliothek. Nach offizieller Begrüßung durch OB Pit Clausen trug er sich in das Goldene Buch der Stadt Bielefeld ein. Anschließend traf sich der Bundespräsident mit ehrenamtlich Tätigen und Vertretern aus dem Bereich Freiwilligenagenturen zu einem intensiven Gedankenaustausch.

Clausen lobt Bielefelder Ausstattung mit Kita-Betreuungsplätzen

10.02.2014
KiTa Heeper Fichten
und Sozialdezernent Tim Kähler im Alten Rathaus über die aktuelle Versorgung mit Kita-Betreuungsplätzen in Bielefeld. „Wir können sehr zufrieden sein, wir sind gut unterwegs. Andere Städte haben da lange Wartelisten”, so Clausen bei der Vorstellung der aktuellen Zahlen. Die U3-Versorgungsquote liege derzeit bei 45,6 Prozent, bei Bielefelder Kindern zwischen drei und sechs Jahren werde sogar eine Quote von 99,7 Prozent erreicht. „Im Ü3-Bereich ist das praktisch Vollversorgung”.
Für das kommende Kindergartenjahr 2014/2015 könnten in Bielefeld insgesamt mehr als 12.500 Vorschulkinder betreut werden. „Wir haben aber nicht nur quantitativ gut gearbeitet. Qualitativ haben wir durch Sprach- und Gesundheitsförderung vieles verbessert.”
Detaillierte Informationen auch zur Versorgung in den Stadtbezirken finden sich in der PDF-Dokument  [259 KB]Beschlussvorlage der Verwaltung zur Planung der Tagesbetreuung zum Kindergartenjahr 2014/2015, die zurzeit in den zuständigen Gremien der Stadt beraten wird.

Oberbürgermeister startet Initiative gegen gewaltbereite Fußballfans

29.01.2014
In einer Pressekonferenz am 29. Januar forderte Oberbürgermeister Pit Clausen konsequente Sanktionen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gegen die Vereine radikaler Fußball-„Fans”. „Das Wort Fan in diesem Zusammenhang auszusprechen, fällt mir schwer”, so Clausen. „Eigentlich nichtgewaltbereite Anhänger schützen durch ihre einheitliche Maskerade Gewalttäter und machen sich mitschuldig. Das haben die Ausschreitungen anlässlich des Spiels der Arminen gegen Dresden leider gezeigt. Nur durch Sanktionen gegen ihren Lieblingsverein können wir diese unheilvolle Solidarisierung aufbrechen.” Deshalb fordere er die DFL auf, nicht nur Sanktionen anzudrohen, sondern auch umzusetzen. Dies könne von Stehplatzverbot oder Geister-Heimspielen bis zum Punktabzug führen. Zur Durchsetzung gehöre ein nachvollziehbarer Maßnahmenkatalog, der die Art und Weise der Gewaltexzesse berücksichtige.
Clausens Vorstoß wird am 12. Februar im Hauptausschuss des Deutschen Städtetages beraten. Mit Unterstützung der dort vertretenen Liga-Städte erhofft er sich endlich ein konsequentes Vorgehen. „Es geht hier nicht nur um Ausschreitungen im Stadion, sondern um das friedliche Zusammenleben in den Städten”. Zahlreiche Anwohner und Besucher der Innenstadt hätten sich nach den Vorfällen gegen Dresden an ihn gewandt. „Wir wollen uns auf das nächste Heimspiel freuen und nicht mit Sorge daran denken.”

Clausen: Bielefelder Ausbildungsgipfel im vierten Quartal 2014

28.01.2014
Oberbürgermeister Pit Clausen stellte am 28. Januar 2014 im Rahmen eines Pressegesprächs die Offensive für mehr Ausbildungsplätze vor.

Ziel ist es, spätestens 2017 jedem Bewerber einen Ausbildungsplatz anzubieten. Die Stadt selbst will ihre Ausbildungskapazitäten erhöhen. Außerdem sollen Betriebe motiviert werden, mehr Plätze anzubieten. Dazu soll auch der für das vierte Quartal 2014 geplante Ausbildungsgipfel dienen.

Die PDF-Dokument  [23 KB]Verwaltungsvorlage soll vom Rat in seiner Sitzung am 6. Februar beschlossen werden.

Renoviertes Foyer im Alten Rathaus übergeben

14.01.2014
OB Pit Clausen (M.) mit Hans-Friedrich Thoben, Dieter Pohlmann, Manfred Schnell und Herbert Everding von der Lionshilfe Bielefeld (v.l.) am Stadtmodell
Oberbürgermeister Pit Clausen konnte am 14. Januar ein renoviertes Foyer im Alten Rathaus übernehmen. Zum Stadtjubiläum 800 Jahre Bielefeld hatte die Lionshilfe Bielefeld e.V. die Neugestaltung des Eingangsbereichs gestiftet. Im Mittelpunkt der Arbeiten standen die Beleuchtung des Foyers und das bekannte historische Stadtmodell, das jetzt ebenfalls in neuem Licht und in neuer „Verpackung” glänzt. Ein weiterer Blickfang wurde mit einem modernen Großbildschirm geschaffen, der virtuell vor allem die Geschichte Bielefelds darstellt. „Der erste Eindruck ist immer der Wichtigste. Nach der Renovierung ist das Foyer des Alten Rathauses jetzt eine attraktive Visitenkarte dieses Gebäudes. Ein ganz herzliches Danke schön an die Lionshilfe Bielefeld für dieses umfangreiche Geburtstagsgeschenk.” Mit diesen Worten eröffnete der Oberbürgermeister die offizielle Übergabe und ließ sich anschließend gemeinsam mit seinen zahlreichen Gästen das umgestaltete Foyer und seine Veränderungen im Einzelnen zeigen und erklären.

Pit Clausen erneut als Oberbürgermeister vereidigt

26.06.2014
OB Pit Clausen (l.) legt gegenüber Alterspräsident Gerhard Henrichsmeier (r.) den Amtseid ab
Pit Clausen, bereits in der vergangenen Legislaturperiode Bielefelder Stadtoberhaupt, wurde am 26. Juni 2014 im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Rates der Stadt Bielefeld erneut als Oberbürgermeister vereidigt. In seiner Antrittsrede betonte Clausen, dass er mit seinem persönlichen Wahlergebnis einverstanden sei, mit der Wahlbeteiligung aber nicht. Sie sei viel zu niedrig gewesen und es müsse nach den Ursachen gefragt werden. „Wir, die politisch Handelnden müssen redlich und ehrlich sein; sagen, was wir denken und tun, was wir sagen. Genau das dürfen die Bürgerinnen und Bürger von uns erwarten. Lassen Sie uns gemeinsam dafür werben, dass unser politisches System eine größere Beteiligung verdient hat, z. B. mit bürgernahen Dialogformen.” Als Chef der Verwaltung wolle er auch in Zukunft mit dem Verwaltungsvorstand die vielfältige Organisation Stadt Bielefeld weiterentwickeln, zu noch mehr Effizienz und Bürgerfreundlichkeit kommen und dabei das erreichte gute Dienstleistungsniveau sichern. Ein bestimmendes Thema werden weiterhin die städtischen Finanzen sein, so der Oberbürgermeister weiter. Dabei dürfe bei allen notwendigen Konsolidierungen aber nicht die Stadt „kaputtgespart” werden. „Mir ist besonders wichtig, dass das Damoklesschwert des Haushaltes nicht zum Stillstand in Bielefeld führt. Wir brauchen in vielen Handlungsfeldern Veränderung und Fortschritt. Die Sorge um den Haushalt darf aber nicht wichtige und gute Fortschrittsideen abwürgen. Kreativität und Gestaltungswille bleiben weiter gefragt.” Er lade die Stadtgesellschaft dazu ein, sich hier konstruktiv einzumischen.
Die Rede in vollem Wortlaut...