OB-News 2015


Bürgerberatung nimmt Arbeit im Übergangsquartier auf

14.12.2015
Am 14. Dezember 2015 hat die Bürgerberatung Mitte im Übergangsquartier in der Wilhelmstraße 3 die Dienstgeschäfte aufgenommen. Die städtische Abteilung nutzt künftig gemeinsam mit der Volksbank Bielefeld-Gütersloh die Räume der früheren Stadtbibliothek. Oberbürgermeister Pit Clausen eröffnete gemeinsam mit Volksbank-Chef Thomas Sterthoff, Planern, Architekten und Bürgeramtsvertretern das neue Übergangs-Kundencenter.
Der Umzug aus dem Neuen Rathaus war nach 25 Jahren kontinuierlicher Nutzungsdauer wegen dringender Renovierungsarbeiten notwendig. Im Erdgeschoss sind die Tätigkeitsbereiche mit direktem Kundenkontakt angesiedelt, wesentliche Hintergrundtätigkeiten werden im 1. Obergeschoss erledigt. Insgesamt 40 verschiedene Aufgaben können vor Ort abgearbeitet werden: Vom klassischen Melde-, Pass- und Ausweiswesen eine Vielzahl weiterer Aufgaben, für die andere Dienststellen zuständig sind. Der Wiedereinzug in die renovierten Räume im Neuen Rathaus ist für das 1. Quartal 2017 vorgesehen.

Bewilligungsbescheide über 4,8 Millionen Euro aus Detmold

17.11.2015
Ortstermin in Baumheide (v.l.): OB Clausen, Uwe Reeske (Freizeitzentrum Baumheide), Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl, Rolf Potschies und Gertrude Imorde-Holland (Freizeitzentrum), Michael Seibt (Stadtteilkonferenz)
Foto: Barbara Franke
Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk der Bezirksregierung Detmold konnte Oberbürgermeister Pit Clausen am 17. November 2015 aus den Händen von Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl entgegennehmen. Sie überreichte Zuwendungsbescheide über insgesamt 4,83 Millionen Euro für das Stadterneuerungsprogramm 2015. Im Stadtumbaugebiet „Nördlicher Innenstadtrand” sollen 2,4 Millionen Euro für die Freiraumgestaltung des Neumarktes fließen. Für die energetische Sanierung des Freizeitzentrums Baumheide können zwei Millionen Euro Fördemittel eingesetzt werden. Auch eine verbesserte Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Kesselbrink und Ostbahnhof kann jetzt realisiert werden. Weitere Mittel fließen in das Soziale Stadt-Gebiet „Sennestadt”. OB Clausen betonte in seinen Dankesworten die große Bedeutung der Fördergelder für die weitere Entwicklung wichtiger städtischer Projekte.

OB Clausen zeichnet drei neue Ehrennadelträger aus

23.10.2015
In Anerkennung ihrer besonderen ehrenamtlichen Verdienste um das Wohl und Ansehen der Stadt Bielefeld verlieh Oberbürgermeister Pit Clausen am 23. Oktober 2015 die Ehrennadel der Stadt Bielefeld an Schwester Carola (Magdalena Maria Kahler), Dr. Klaus Kreppel und Franz Schaible.
Alle drei Ausgezeichneten sind Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und haben sich in vielfältiger Weise um Bielefeld und seine Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht.
Schwester Carola war über vier Jahrzehnte Leiterin der Marienschule der Ursulinen und hat sich mit ihrem hohen persönlichen Engagement und enormem Zeitaufwand im sozial-karitativen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben.
Dr. Klaus Kreppel setzt sich seit über drei Jahrzehnten für die Völkerverständigung ein. So war er unter anderem Initiator der 1980 ins Leben gerufenen Städtepartnerschaft mit Nahariya und ebenso einer Schulpartnerschaft zwischen dem Gymnasium Heepen, an dem er unterrichtete, und der Amal-Schule „Itzak Rabin” in Nahariya.
Franz Schaible setzt sich seit 35 Jahren zusammen mit der Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung mbH (GAB) für die berufliche Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser ein. Er war auch maßgeblich an der Gründung des Bielefelder Arbeitslosenzentrums und dem Aufbau einer Gebrauchtartikelbörse beteiligt.
In seiner sehr persönlich gehaltenen Laudatio sprach der Oberbürgermeister von den "stillen Helden", die mit Taten statt Worten überzeugten. "Diese Menschen sind unsere Vorbilder von nebenan. Sie wirken in unserer Mitte. Sie zeigen mit ihrem Einsatz, was man mit Engagement – mit bürgerschaftlichem Engagement – alles bewirken kann und was alles möglich ist, wenn man denn nur will."

Vertragsunterzeichnung für die Anmietung einer Gewerbeimmobilie zur Unterbringung von Flüchtlingen

08.09.2015
Bei der Vertragsunterzeichnung: Ingo Schlotterbeck (ASB), OB Clausen und Regina Böllhoff
Oberbürgermeister Pit Clausen und Regina Böllhoff, Seniorin der Unternehmerfamilie, haben am 8. September 2015 im Rathaus einen Mietvertrag für zwei große Industriehallen der Firma Böllhoff unterschrieben. Standort ist die Duisburger Straße in Brackwede. Die Nutzungsvereinbarung zwischen der Stadt und der Familiengesellschaft Wilhelm Böllhoff GmbH &Co KG hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Zeitgleich wurde mit dem Arbeiter-Samariter-Bund ein Betreibervertrag unterzeichnet. Mit dieser langfristigen Bereitstellung der Immobilie verfügt die Stadt Bielefeld über die Möglichkeit, bei kompletter Auslastung der anderen Kapazitäten kurzfristig Plätze für Flüchtlinge bereitzustellen und so drohende Obdachlosigkeit zu vermeiden.
Begehungen durch Immobilienservicebetrieb, Bauamt und Feuerwehr hatten ergeben, dass die Räumlichkeiten mit überschaubarem Aufwand zur Notunterkunft für Flüchtlinge kurzfristig ertüchtigt werden können. Vorgesehen ist eine Kapazität von bis zu 500 Plätzen. Die Kapazitäten aus den Turnhallen werden dann in die neue Notunterkunft verlagert. Ziel bleibt es, zu den Herbstferien die als Notquartiere benötigten Turnhallen wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zuzuführen.
OB Clausen sagte, die Stadt Bielefeld sei der Familie Böllhoff sehr dankbar für dieses großzügige und hilfreiche Angebot. Das Gelände wird auf Initiative von Regina Böllhoff in seiner Gesamtheit der Stadt Bielefeld kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Steigende Flüchtlingszahlen: Oberbürgermeister von Dortmund und Bielefeld nehmen Land und Bund in die Pflicht

01.09.2015
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Pit Clausen, Oberbürgermeister in Bielefeld, haben am 1. September 2015 im Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs in Bielefeld ihre Positionen in der aktuellen Flüchtlingsdebatte gegenüber Land und Bund verdeutlicht. Die westfälischen Partner Dortmund und Bielefeld stellen sich jeweils aktuell mit großen Kraftanstrengungen der enormen politischen Herausforderung einer angemessenen und menschenwürdigen Unterbringung von Flüchtlingen.
Beide Städte betreiben unter anderem Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) für Flüchtlinge. Die Leistungsfähigkeit dieses Systems der EAE hat seine Grenzen längst erreicht. Operative Entlastungen sind überfällig - eine Forderung, die die beiden Oberbürgermeister gegenüber dem Land NRW erneuerten. Dortmund und Bielefeld sind bereit, gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen die Herausforderung anzugehen.

Die beiden westfälischen Oberbürgermeister verweisen auf die Kraftanstrengungen auf allen Verwaltungsebenen. Diese seien unbestritten. Sie stellten aber auch fest, dass es endlich zu einer gerechteren Verteilung der Einrichtungen unter den verschiedenen Regionen in NRW kommen muss. „Es ist eine Aufgabe der Landesregierung, dies auf Dauer durchzusetzen”, so Ullrich Sierau und Pit Clausen.
Die Presseerklärung in vollem PDF-Dokument  [23 KB]Wortlaut.

Bielefelder Kulturpreis an Veit Mette

12.06.2015
Preisträger Veit Mette, Kulturdezernent 
Dr. Witthaus und OB Clausen (v.l.)
Oberbürgermeister Pit Clausen hat am 12. Juni 2015 den Bielefelder Kulturpreis an den freien Fotografen und Fotojournalisten Veit Mette verliehen. Mette, der an der Universität Bielefeld Kunstpädagogik studierte, ist seit 1990 für Zeitungen, Zeitschriften sowie Unternehmen und Stiftungen in den Bereichen Reportage und Portrait tätig.
Die Stadt würdigt mit der Auszeichnung in besonderer Weise, dass Veit Mette mit seinen Arbeiten einen Blick auf verschiedene soziale Lebenswelten in Bielefeld wirft, wie zum Beispiel auf Menschen mit Behinderungen, Jugendliche im Gefängnis oder jugendliche Migranten in ihrem Alltag. Veit Mette sucht und findet seine Motive in der Wirklichkeit, die er zumeist in klassisch schwarz-weißen Fotografien festhält. Er gilt als ein Künstler und Botschafter, der mit seinen Bildern die soziale und kulturelle Vielfalt Bielefelds in die Welt bringt.
Eines seiner letzten großen Projekte war die ganzjährige Begleitung des Stadtjubiläums unter dem Titel „heimat bis wolkig”. Er erfasste dabei als „Stadtfotograf” mit seinem eigenen Blick vertraute und auch unbekannte Facetten des urbanen Lebens und des ländlichen Umfelds der Stadt.

Wissenschaftsstadt Bielefeld: OB erläutert Strategiekonzept

12.05.2015
Bielefeld soll als Hochschul-, Wissenschafts- und Innovationsstadt und -standort in der Region zukunftsfähig weiterentwickelt und positioniert werden. Diese Zielsetzung erläuterte OB Pit Clausen am 12. Mai 2015 vor der Presse.
„Der Übergang zur Wissensgesellschaft, Forschung und Entwicklung, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien prägen die Wirtschaft immer mehr”, so die Einschätzung Clausens. Nach seinen Worten sind Forschung, Lehre, Wissenschaft, Kreativität und Innovation für Bielefeld und das Bielefelder Umland zukunftsweisende und entscheidende Standortfaktoren. Im Wirtschaftszweig „Wissenschaft” sieht das Stadtoberhaupt eine entscheidende Triebfeder, um die Stadt dynamisch und innovativ weiter zu entwickeln, einen Beitrag zu wirtschaftlichem Wachstum und neuen Arbeitsplätzen zu leisten und zukunftsfähig zu machen.
Die Konzeptentwicklung und -erarbeitung soll von möglichst vielen Akteuren aus Wissenschaftsbetrieb, Wirtschaft, Gewerkschaften, Wirtschaftsförderung, Stadt Bielefeld und Bielefeld Marketing getragen werden.
  • PDF-Dokument  [2553 KB]Beschlussvorlage der Verwaltung


  • OB Clausen empfängt Arbeitnehmervertreter

    28.04.2015
    Bei der Begrüßung (v.l.): Dirk Töpper (DGB-Stadtverband), Annika Clausen (DGB-Jugend), OB Pit Clausen, Berfe Budak (DGB-Jugend)
    Rund 100 Gäste konnte Oberbürgermeister Pit Clausen am 28. April im Alten Rathaus zum traditionellen Empfang der Stadt Bielefeld für Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertreter begrüßen. Auch zahlreiche Jugendvertreter hatten die Einladung angenommen. Deshalb nahm neben der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage Bielefelds und den aktuellen Arbeitslosenzahlen auch das Thema Ausbildungsplätze einen breiten Raum in den Begrüßungsworten des Oberbürgermeisters ein. Clausen: „Ich setze langfristig auf eine erfolgreiche Arbeit der Bielefelder Ausbildungsoffensive und ihrer zahlreichen Partner. Es gilt, den Rückwärtstrend beim Lehrstellenangebot zu stoppen. Aber werben auch Sie in Ihren Betrieben für neue Ausbildungsplätze!” Besonders wichtig sei es ihm, so der Oberbürgermeister weiter, mit dem Empfang aber auch allen Arbeitnehmervertreterinnen und Arbeitnehmervertreter für ihre beständige, engagierte Arbeit danken zu können.

    Neujahrsempfang der Stadt Bielefeld

    16.01.2015
    Rund 150 Gäste konnte Oberbürgermeister Pit Clausen anlässlich des Neujahrsempfanges am 16. Januar im Alten Rathaus begrüßen. Clausen: „2014 haben wir das Stadtjubiläum gefeiert mit 1.900 Veranstaltungen und immer wieder ging die Botschaft aus: Wir feiern unsere Stadt fröhlich und friedlich und wir sind auch bisschen stolz, Bielefelder zu sein.” Der Oberbürgermeister unterstrich in seiner Rede, dass es viele gute Gründe gebe, stolz auf Bielefeld zu sein. „Wir leben in einer Stadt mit Zukunft. Wir müssen unsere Chancen suchen, um Bielefeld weiter behutsam wachsend zu entwickeln.” Er dankte allen für ihr Engagement, verbunden mit der Bitte, sich in 2015 für eine Weiterentwicklung der Stadt und der Stadtgesellschaft einzusetzen.
    PDF-Dokument  [82 KB]Die Rede im Wortlaut ...