Konzertierte Aktion gegen Langzeitarbeitslosigkeit

20.10.2016
Auf dem Foto v.l.: Klaus Siegeroth (REGE mbH), Thomas Richter (Bundesagentur für Arbeit in Bielefeld), OB Pit Clausen, Rainer Radloff (Jobcenter Arbeitplus Bielefeld) und Sozialdezernent Ingo Nürnberger
Die Stadt Bielefeld, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und die REGE mbH wollen gemeinsam und abgestimmt umfängliche Aktivitäten starten, um die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen – und zwar für langjährige Bezieherinnen und Bezieher von Alg II genauso wie für geflüchtete Menschen. So werden in 2016 und 2017 über 1.500 arbeitslose Bielefelder mit Eingliederungs-, Lohnkostenzuschüssen und Arbeitsgelegenheiten bei dem Einstieg in den Arbeitsmarkt unterstützt.

Einzelheiten der geplanten Maßnahmen erläuterte Oberbürgermeister Pit Clausen gemeinsam mit Vertretern der beteiligten Akteure am 20. Oktober 2016 in einem Pressegespräch. „Es geht uns um alle Betroffenen, wir möchten niemanden zurück lassen und Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integrieren. Dafür stehen uns die arbeitsmarktpolitischen Instrumente mit finanziellen Mitteln, wie schon lange nicht mehr, zur Verfügung”, so der OB in seinen Ausführungen.
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Mitteilung im Rat der Stadt Bielefeld zum Kesselbrink

29.09.2016
In der Ratssitzung am 29. September 2016 informierte Oberbürgermeister Clausen die Ratsmitglieder über die Ergebnisse des Runden Tisches, der am selben Tag zum Thema Kesselbrink zusammengekommen war. In der Mitteilung erläuterte Clausen das Maßnahmenkonzept, mit dem die Stadt verstärkte Anstrengungen für mehr Sicherheit und Sauberkeit unternimmt.
So werde neben Polizei auch das Ordnungsamt künftig regelmäßig Präsenz zeigen, um das Sicherheitsgefühl der Besucher zu verbessern. Mit einer Ausweitung von Aktivitäten besonders für Jugendliche und Kinder soll die Aufenthaltsqualität für diese Zielgruppen attraktiver werden. Auch als Veranstaltungsort für größere Events soll der Kesselbrink weiterentwickelt werden, denn "Mehr Leben auf dem Kesselbrink führt automatisch auch zu mehr Sicherheit", so der OB in seinen Ausführungen.
Die Mitteilung im vollen PDF-Dokument Wortlaut.


Pit Clausen erläutert Stadtbahnpläne zum Campus Nord

30.08.2016
Stadtbahntrasse Lohmannshof bis Dürerstraße
Den Bebauungsplan „Stadtbahn zum Campus Nord” erläuterte am 30. August 2016 Oberbürgermeister Clausen vor der Presse. Der Plan schafft die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die beabsichtigte Verlängerung der Stadtbahnlinie 4 von der derzeitigen Endhaltestelle Lohmannshof bis zur Schloßhofstraße sowie den Ausbau der Dürerstraße.
Ziel ist eine hochwertige Anbindung des Hochschulcampus Nord an den öffentlichen Personennahverkehr, um dadurch die Bebauung und die Weiterentwicklung des Hochschulcampus zu ermöglichen.
Der B-Plan bestimmt, dass die Verlängerung der Stadtbahnlinie und die Straßenanbindung an die Dürerstraße vor einer weiteren Bebauung realisiert sind. Eine Bebauung des noch unbebauten Campus und damit seine Weiterentwicklung sind nach diesem Bebauungsplan also erst dann möglich, wenn der nun anstehende Bebauungsplan umgesetzt ist. Da der Hochschulbereich Bauwünsche angemeldet hat, besteht nach Clausens Worten „Planungsdruck”.
Als Folge von Einwendungen und Anmerkungen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sind zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen und eine leicht veränderte Trassenführung vorgesehen.
Clausen sieht in den Plänen einen wichtigen Meilenstein bei der Positionierung als Standort für Forschung und Lehre: "Die Anbindung des Campus und die sich daran anschließende Weiterentwicklung der Hochschullandschaft sind ein wichtiger Schritt, um das Profil der Stadt Bielefeld als Wissenschaftsstadt zu schärfen.”

Vertrag mit Intendant Michael Heicks verlängert

07.07.2016
Am 7. Juli verlängerten Oberbürgermeister Pit Clausen, Kulturdezernent Dr. Udo Witthaus und Intendant Michael Heicks im Alten Rathaus mit ihrer Unterschrift die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Bielefeld und der künstlerischen Leitung der Städtischen Bühnen. Der Rat der Stadt hatte bereits am 30. Juni in nichtöffentlicher Sitzung der Vertragsverlängerung mit dem Intendanten zugestimmt.
Michael Heicks ist seit dem 1. Januar 2005 Intendant der Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld. Mit der Unterzeichnung wurde jetzt der Vertrag um fünf Jahre für die Zeit vom 1. August 2018 bis 31. Juli 2023 verlängert. Gleichzeitig wird Heicks mit seiner Unterschrift künftig auch verantwortlicher Intendant der Rudolf-Oetker-Halle.

Neues Angebot des KiwiBI-Projektes vorgestellt

01.06.2016
v.l.: Gabriele Stillger (AWO), Petra Rixgens (AWO), Oberbürgermeister Pit Clausen, Jessica Winkler (AWO)
Ein zusätzliches Angebot im Rahmen des Projektes „KiwiBi - Kinder willkommen in Bielefeld” stellten Vertreterinnen des AWO Bezirksverbandes OWL und Oberbürgermeister Pit Clausen am 1. Juni im Rathaus der Öffentlichkeit vor. Neu ist, dass bei einem KiwiBI-Willkommensbesuch alle Eltern künftig auch einen Gutschein über einen „Erste Hilfe Kurs” am Kind erhalten. Dabei werden Themen wie Kinderkrankheiten, Unfallschutz, gesundes Aufwachsen und Erste Hilfe-Maßnahmen durch eine ausgebildete Rettungsassistentin vermittelt.
OB Clausen begrüßte das erweiterte Angebot: „Ich freue mich sehr, dass mit dem Erste Hilfe-Kurs Bielefelder Eltern noch mehr Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Kind erhalten können. Zugleich ist die Aktion wieder einmal ein Beweis für das vielfältige bürgerschaftliche Engagement in unserer Stadt.” Bereits seit 2014 gibt es das KiwiBI-Projekt, gemeinsam entwickelt von der AWO Freiwilligenakademie OWL und der Stadt Bielefeld. Auf Wunsch der Eltern besuchen ehrenamtliche Willkommensbotinnen Mütter und Väter neugeborener Kinder, um sie in allen Fragen zu unterstützen, die junge Familien haben können.

OB Clausen neuer Vorsitzender des Städtetages NRW

14.04.2016
Oberbürgermeister Pit Clausen wurde am 14. April 2016 bei der Mitgliederversammlung des Städtetages Nordrhein-Westfalen in Aachen von den Delegierten ins Amt des Vorsitzenden gewählt. Er gehört dem Vorstand seit 2009 an und war bereits seit 2014 stellvertretender Vorsitzender. Seine Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Im Städtetag Nordrhein-Westfalen haben sich 39 Städte (23 kreisfreie und 16 kreisangehörige Städte) mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes.
Die Mitgliederversammlung stand unter dem Motto "Zuwanderung und Integration in den Städten - Chancen und Grenzen". Es liege im ureigenen Interesse von Land und Bund, die Städte so zu unterstützen, dass soziale Ausgrenzung und Konkurrenzen in der Gesellschaft vermieden werden, erklärte der neue Vorsitzende. Damit Integration gelingt, bedarf es der Anstrengungen aller, machte Clausen deutlich: der Menschen, die sich in unsere Gesellschaft mit unseren Freiheitsrechten, Werten von Demokratie, Religionsfreiheit und Gleichberechtigung einfügen und der aufnehmenden Gesellschaft, die kultureller und religiöser Vielfalt tolerant und offen begegnet.
PDF-Dokument  [38 KB]Pressemitteilung des Städtetags NRW
Externer Linkwww.staedtetag-nrw.de

Bürgerdialog zur Finanzlage

03.03.2016
OB Pit Clausen erläutert den Haushalt
Rund 100 Bielefelderinnen und Bielefelder waren der Einladung von Oberbürgermeister Pit Clausen zum „Bürgerdialog Finanzen” am 3. März im Großen Saal des Neuen Rathauses gefolgt. Nach Darstellung der aktuellen Finanzsituation und der Haushaltsentwicklung durch den OB für die Jahre bis 2022 nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, dem Oberbürgermeister und den Fachdezernenten Fragen zu stellen und mit dem Verwaltungsvorstand über einzelne Themen zu diskutieren. Dabei standen die Einsparungen beim Theater, die gegenwärtige Situation rund um den Kesselbrink und Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung des Informatikbetriebes im Mittelpunkt des Dialogs. Aber auch die Kosten im Zusammenhang mit der Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen sowie die allgemeine Zinsentwicklung wurden angesprochen.

PDF-Dokument  [340 KB]Zahlen und Daten zur städtischen Finanzlage und Entwicklung.

Oberbürgermeister Pit Clausen bezieht Stellung zur Diskussion rund um die Einsparvorgaben für das Theater Bielefeld:

19.02.2016
"Ausgangslage der erneuten Konsolidierungsrunde bis 2020 war die Einschätzung im Bielefelder Verwaltungsvorstand, dass die Stadt Bielefeld auf der einen Seite zwar erhebliche Beträge – konkret 31 Millionen Euro bis 2022 - sparen muss, um insbesondere freiwilligen Leistungen wie das Theater weiterführen zu können. Auf der anderen Seite wurde aber auch vereinbart, dass die Konsolidierung nicht auf Kosten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Strukturen in den Kultureinrichtungen durchgeführt werden darf.

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Spendenübergabe anlässlich 50 Jahre Cornelsen Verlagskontor

10.02.2016
Thomas Fuchs (CVK), OB Clausen und Klaus Siegeroth (REGE), v.r.
Das 50-jährige Firmenjubiläum nahm das CVK – Cornelsen Verlagskontor GmbH mit Sitz in Bielefeld jetzt zum Anlass, die Stadt bei der Flüchtlingsarbeit zu unterstützen. Über 800 Lehrwerke für Deutsch als Fremdsprache für die von der Stadt Bielefeld angebotenen Sprachkurse und Sprachcafés werden kostenlos zur Verfügung gestellt.
CVK-Geschäftsführer Thomas Fuchs betonte bei der Spendenübergabe an Oberbürgermeister Pit Clausen am 10. Februar 2016 den hohen Stellenwert des Spracherwerbs für eine erfolgreiche Flüchtlingsintegration.

CVK ist einer der deutschlandweit führenden Full-Service-Dienstleister im Bereich Buch- und Warenlogistik und zählt am Standort Bielefeld mit 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den großen Arbeitgebern. Dabei arbeitet man partnerschaftlich mit der Stadt, der REGE mbH, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Bielefeld zusammen sowie mit FH, Uni und Nachbarunternehmen.

Neujahrsempfang der Stadt Bielefeld

13.01.2016
Zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Bielefeld begrüßte Oberbürgermeister Pit Clausen am 13. Januar rund 150 geladene Gäste im Alten Rathaus. „Es ist gut, dass sich zu Beginn eines jeden Jahres die unterschiedlichen Vertreter der Bielefelder Stadtgesellschaft im Rathaus in ungezwungener Atmosphäre treffen und austauschen.” Mit diesen Worten eröffnete Clausen seinen Rückblick auf das zurückliegende 2015, das vor allem mit den Themenschwerpunkten Haushaltssicherung und Flüchtlingen ein arbeitsreiches und sorgenvolles Jahr gewesen sei.
So habe man zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt einen Krisenstab aktivieren müssen, um die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen gewährleisten zu können. In diesem Zusammenhang dankte der Oberbürgermeister allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern. „Wir haben es in 2015 geschafft, unsere humanitäre Verpflichtung gegenüber Menschen in Not einzulösen. Kein Geflüchteter blieb ohne Versorgung. Unsere Bürgerschaft hat durch ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft Maßstäbe gesetzt”, so Clausen wörtlich.
Die Vorfälle der Silvesternacht in Köln und Bielefeld verurteilte das Stadtoberhaupt ausdrücklich. „Wir alle haben den Anspruch, dass Mann und Frau in Bielefeld sich ohne Angst bewegen und feiern können. Bielefeld gilt als eine der sichersten Großstädte in der Bundesrepublik. Das ist gut so und soll so bleiben. Gemeinsam mit der Polizeipräsidentin will ich Maßnahmen entwickeln, die Sicherheitslage auf dem Boulevard wieder zu verbessern.”
2016 wird für Bielefeld nach Einschätzung von OB Clausen ein „Jahr der Bewährung”. Das gelte nicht nur für das Thema „Flüchtlinge”, sondern betreffe auch Themenfelder wie Wissenschaftsstadt, Wirtschaft, Wohnungsbau, Regiopolregion und Kesselbrink. Bewährungsproben seien aber immer auch Chancen, die Zukunft zu gewinnen.
PDF-Dokument  [138 KB]Die Ansprache im Wortlaut...