Grußwort des Oberbürgermeisters Pit Clausen
auf der Veranstaltung der Stadt Bielefeld zum Thema „Bielefeld hilft Haiti” am Mittwoch, 24. 02. 2010 um 19.00 Uhr in der Ravensberger Spinnerei
Sehr geehrte Damen und Herren!
Nur wenige Minuten nachdem am 12. Januar in Haiti die Erde bebte erreichten die ersten bewegenden Bilder den Rest der Welt. Unter diesem Eindruck ist eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst worden, die es seit dem Tsunami 2004 nicht mehr gegeben hat. Die war und ist eine wichtige und notwendige Überlebenshilfe für die Menschen. Denn Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Da dürfen wir nicht einfach wegsehen!
Auch wir – die Stadt Bielefeld – wollen uns an der internationalen Hilfe beteiligen. Auf Initiative der Ratsparteien habe ich das Spenden-Projekt "Bielefeld hilft Haiti" ins Leben gerufen und dafür auch die Schirmherrschaft übernommen. Als Partner für unser Projekt haben wir die Welthungerhilfe gewinnen können, die dort seit 1974 tätig ist und mit ihrer Ortskenntnis wirkungsvoll helfen kann.
Ich freue mich sehr, dass Sie lieber Dr. Volker Hausmann uns bei unseren Aktivitäten beraten und unterstützen. Vielen von Ihnen meine Damen und Herren ist Dr. Hausmann sicher noch bekannt als ehemaliger Oberstadtdirektor und später dann Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Dankenswerterweise haben Sie den Kontakt zu der Referentin Frau Simone Pott hergestellt, die heute Abend ihre persönlichen Eindrücke über das Ausmaß der Not in Haiti schildern wird. Frau Pott, haben Sie herzlichen Dank, dass Sie nach Bielefeld gekommen sind.
Mein Dank gilt auch Ihnen sehr geehrter Herr Thorsten Meier vom Technischen Hilfswerk – Sie waren bereits wenige Stunden nach dem Beben mit einem Erkundungsteam des THW vor Ort und können hautnah berichten.
Danken möchte ich auch Ihnen sehr geehrter Herr Stephan Schüler, dass Sie heute Abend ehrenamtlich moderieren. Wir kennen Ihre Stimme gut von Radio Bielefeld, und ich freue mich, dass Sie uns durch den Abend begleiten.
Ich möchte an dieser Stelle noch einige Sätze zu unserem Projekt „Bielefeld hilft Haiti” sagen: Wir wollen mit unserer Aktion gezielt Akzente setzen, wollen mit den Spendengeldern nachhaltige Aufbauhilfe ermöglichen. Diese Hilfe soll Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen. Denn unter den Folgen des Erdbebens leiden insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen des Landes. Viele von ihnen haben nicht nur ihr Haus und gesamtes Hab und Gut sondern auch Familienmitglieder verloren. Einige haben seither keine auffindbaren Angehörigen mehr und müssen in entsprechenden sozialen Einrichtungen versorgt werden. Aber auch, wenn es noch Familienstrukturen gibt, so sind tausende Kinder quasi ihrer Zukunft beraubt worden: Schulen und Ausbildungszentren sind zerstört, die Eltern und Geschwister haben ihre Arbeit und damit ihr Einkommen verloren, das für eine Schulbildung in Haiti so dringend gebraucht wird. Gerade deshalb ist es wichtig Projekte zu unterstützen, die die Situation von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert, damit sie wieder eine Zukunft in ihrem Land haben.
Mir liegt viel daran, dass wir den hilfsbereiten Spendern nachvollziehbar erklären können, wie ihr Geld verwendet wird. Sorgfältige Planung und Absprachen vor Ort mit den Experten brauchen Zeit schreibt Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer für internationale Zusammenarbeit des Hilfswerks Misereor in der ZEIT. Unrealistischer Zeitdruck werde weder die Katastrophenhilfe verbessern noch einen sinnvollen Wiederaufbau fördern. Deswegen bin ich froh, dass unser Partner Welthungerhilfe vor Ort sorgfältig prüft, welches Projekt wir unterstützen werden.
Ich möchte natürlich den heutigen Abend auch nutzen um Sie alle zu bitten: Unterstützen Sie unser Projekt „Bielefeld hilft Haiti”! Die Kontonummer bei der Sparkasse Bielefeld können Sie sich ganz einfach merken: 26 – Stichwort „Haiti”. Sie finden Sie auch überall: Im Internet oder auf den gut sichtbaren Plakaten in der Stadt.
Nehmen wir unsere Jüngsten zum Vorbild: Wenn ich sehe, mit welchem Mitgefühl und Eifer unser Nachwuchs in den Schulen für die Kinder in Haiti aktiv ist - Geld sammelt, bastelt und malt, Muffins backt und verkauft – dann wünsche mir, dass wir Älteren uns von diesem Engagement anstecken lassen!
Nur wenige Minuten nachdem am 12. Januar in Haiti die Erde bebte erreichten die ersten bewegenden Bilder den Rest der Welt. Unter diesem Eindruck ist eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst worden, die es seit dem Tsunami 2004 nicht mehr gegeben hat. Die war und ist eine wichtige und notwendige Überlebenshilfe für die Menschen. Denn Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Da dürfen wir nicht einfach wegsehen!
Auch wir – die Stadt Bielefeld – wollen uns an der internationalen Hilfe beteiligen. Auf Initiative der Ratsparteien habe ich das Spenden-Projekt "Bielefeld hilft Haiti" ins Leben gerufen und dafür auch die Schirmherrschaft übernommen. Als Partner für unser Projekt haben wir die Welthungerhilfe gewinnen können, die dort seit 1974 tätig ist und mit ihrer Ortskenntnis wirkungsvoll helfen kann.
Ich freue mich sehr, dass Sie lieber Dr. Volker Hausmann uns bei unseren Aktivitäten beraten und unterstützen. Vielen von Ihnen meine Damen und Herren ist Dr. Hausmann sicher noch bekannt als ehemaliger Oberstadtdirektor und später dann Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Dankenswerterweise haben Sie den Kontakt zu der Referentin Frau Simone Pott hergestellt, die heute Abend ihre persönlichen Eindrücke über das Ausmaß der Not in Haiti schildern wird. Frau Pott, haben Sie herzlichen Dank, dass Sie nach Bielefeld gekommen sind.
Mein Dank gilt auch Ihnen sehr geehrter Herr Thorsten Meier vom Technischen Hilfswerk – Sie waren bereits wenige Stunden nach dem Beben mit einem Erkundungsteam des THW vor Ort und können hautnah berichten.
Danken möchte ich auch Ihnen sehr geehrter Herr Stephan Schüler, dass Sie heute Abend ehrenamtlich moderieren. Wir kennen Ihre Stimme gut von Radio Bielefeld, und ich freue mich, dass Sie uns durch den Abend begleiten.
Ich möchte an dieser Stelle noch einige Sätze zu unserem Projekt „Bielefeld hilft Haiti” sagen: Wir wollen mit unserer Aktion gezielt Akzente setzen, wollen mit den Spendengeldern nachhaltige Aufbauhilfe ermöglichen. Diese Hilfe soll Kindern und Jugendlichen zu Gute kommen. Denn unter den Folgen des Erdbebens leiden insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen des Landes. Viele von ihnen haben nicht nur ihr Haus und gesamtes Hab und Gut sondern auch Familienmitglieder verloren. Einige haben seither keine auffindbaren Angehörigen mehr und müssen in entsprechenden sozialen Einrichtungen versorgt werden. Aber auch, wenn es noch Familienstrukturen gibt, so sind tausende Kinder quasi ihrer Zukunft beraubt worden: Schulen und Ausbildungszentren sind zerstört, die Eltern und Geschwister haben ihre Arbeit und damit ihr Einkommen verloren, das für eine Schulbildung in Haiti so dringend gebraucht wird. Gerade deshalb ist es wichtig Projekte zu unterstützen, die die Situation von Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessert, damit sie wieder eine Zukunft in ihrem Land haben.
Mir liegt viel daran, dass wir den hilfsbereiten Spendern nachvollziehbar erklären können, wie ihr Geld verwendet wird. Sorgfältige Planung und Absprachen vor Ort mit den Experten brauchen Zeit schreibt Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer für internationale Zusammenarbeit des Hilfswerks Misereor in der ZEIT. Unrealistischer Zeitdruck werde weder die Katastrophenhilfe verbessern noch einen sinnvollen Wiederaufbau fördern. Deswegen bin ich froh, dass unser Partner Welthungerhilfe vor Ort sorgfältig prüft, welches Projekt wir unterstützen werden.
Ich möchte natürlich den heutigen Abend auch nutzen um Sie alle zu bitten: Unterstützen Sie unser Projekt „Bielefeld hilft Haiti”! Die Kontonummer bei der Sparkasse Bielefeld können Sie sich ganz einfach merken: 26 – Stichwort „Haiti”. Sie finden Sie auch überall: Im Internet oder auf den gut sichtbaren Plakaten in der Stadt.
Nehmen wir unsere Jüngsten zum Vorbild: Wenn ich sehe, mit welchem Mitgefühl und Eifer unser Nachwuchs in den Schulen für die Kinder in Haiti aktiv ist - Geld sammelt, bastelt und malt, Muffins backt und verkauft – dann wünsche mir, dass wir Älteren uns von diesem Engagement anstecken lassen!

