Regiopolregion Bielefeld: 400.000 Euro vom Bund

Für das Modell „Lebendige Regionen aktiv gestalten” hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) die Regiopolregion Bielefeld für eine noch in diesem Jahr startende Förderrunde ausgewählt.

Das Modellvorhaben unterstützt und begleitet Regionen bei der Weiterentwicklung ihrer regionalen Konzepte und bei den auf ihre Region zugeschnittenen Strategien, Maßnahmen und Umsetzungsschritten.
Der Bund stellt für das Modellvorhaben insgesamt rund 1,4 Mio. Euro bereit. Bundesweit werden 16 Projekte ausgewählt. Pro Projekt ergibt sich für eine insgesamt vierjährige Projektphase ein maximales Fördervolumen bis zu 400.000 Euro. Oberbürgermeister Pit Clausen: „Ich freue mich für unsere Regiopolregion über diese positive Rückmeldung, die ich auch als Wertschätzung unserer bisherigen Entwicklungsarbeit sehe.”

Die „Regiopolregion Bielefeld” hat sich im vergangenen Jahr auf Initiative von Oberbürgermeister Pit Clausen gegründet. Sie umfasst im nördlichen Bereich Ostwestfalen-Lippes inzwischen elf Mitgliedskommunen - neben Bielefeld die Städte Bad Salzuflen, Enger, Gütersloh, Halle/Westf., Herford, Oerlinghausen, Spenge, Werther und die Gemeinden Leopoldshöhe und Steinhagen. Flächenmäßig sind dies etwa 860 Quadratkilometer mit gegenwärtig rund 677.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Mit dem Zusammenschluss zur Regiopolregion bekennen sich die Kommunen zu einem vereinten wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Verflechtungsraum und Wachstumskern. „Wir wollen unsere Regiopolregion nutzen, um uns noch stärker zu positionieren”, so Pit Clausen. Er möchte gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Nachbarkommunen die regionale Identität stärken und die Stadt-Umland-Region noch lebenswerter gestalten. Oberbürgermeister Pit Clausen: „Außerdem wollen wir uns bei unseren kommunalen Aufgaben stärker vernetzen.”
[07.04.2016]