Bericht „Lebenslagen und soziale Leistungen 2017/2018"

Vorgestellt am 22. Januar 2019
Mit dem Lebenslagenbericht informiert das Sozialdezernat in regelmäßigen Abständen über wichtige Aspekte der sozialen Stadtentwicklung. Als ein Analyseinstrument liefert der Bericht ausgewählte Daten und unterstützt damit die Möglichkeit für zielgerichtete und präventive Interventionen. Ein besonderes Anliegen des Bielefelder Lebenslagenberichtes ist es, räumliche Polarisierungen transparent zu machen, um hierauf aufbauend der sozialen Ungleichheit begegnen zu können.

Aufbau und Darstellung orientieren sich weitgehend an der Form des letzten Berichts, ergänzt um eine Einführung in das Thema „Armut”. Gastbeiträge verschiedener Organisationen ergänzen die Darstellung und Analyse der Sozialdaten und bringen eine weitere Perspektive in die Betrachtung ein.

Einige Ergebnisse aus dem Lebenslagenbericht:
  • Die Arbeitslosenquote ist im Juni 2018 auf den Tiefstand von 6,9 Prozent gesunken.
  • Dennoch ist weiterhin mehr als jede/r achte Bielefelder*in im Alter von 0 bis unter 65 Jahren auf SGB II-Leistungen angewiesen. Das entspricht einer SGB II-Quote von 13,7 Prozent.
  • Jede/r dritte SGB II-Beziehende ist ein Kind. Fast jedes vierte Kind unter 6 Jahren in Bielefeld wächst in einer SGB II-Bedarfsgemeinschaft auf (22,3 Prozent), der Anteil hat sich im Vergleich zu 2015 lediglich um 0,1 Prozent-Punkte verringert.
  • Die Altersarmut nimmt weiter zu: So bezogen 3.069 Menschen über 65 Jahren im Juni 2018 Grundsicherung im Alter. Dies sind 438 Personen beziehungsweise 11,5 Prozent mehr als noch im Dezember 2015.





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