NaNaya

© Faezeh Nikoozad

Jazz mit orientalischen Einflüssen, Osteuropa im Schmelztiegel von Orient und Okzident. NaNaya bedeutet nichts und wiederum viel, denn es ist das meistgenutzte Improvisationswort in der Sprache der Roma. Improvisiert wird auch in der Musik der gleichnamigen Band, die sich um die charismatische Sängerin Thea Soti herum gebildet hat. Geboren in einer ungarischen Familie, die als Minderheit in Serbien lebt, bedient sich die Musikerin der traditionellen Volksmusik und interpretiert sie in einem modernen Kontext neu. Nach ihrer Ausbildung als klassische Pianistin in Serbien studierte sie Jazz-Gesang und Komposition in Budapest, Berlin, Hannover und Köln. Bildreich mischt sich der pulsierende Rhythmus des Balkans in ihre eigenen Kompositionen. Ihre Stimme wird wunderbar ergänzt durch die orientalischen Klänge der Oud, einer elfchörigen Kurzhalslaute mit einem Griffbrett aus Rosenholz. Die Sehnsucht nach der Wurzel von Melodie und Rhythmus treibt das Quartett an und es erzählt Geschichten, in welchen die Erinnerungen an gemeinsame Lieder eine neue Sprache bilden. 2016 erschien das erste Album von NaNaya mit dem Titel »far. home. east.«


Thea Soti: Gesang, Klavier
Daniel Sebastian Scholz: Oud
Johannes Keller: Kontrabass
Jonas Pirzer: Schlagzeug


Bei Regen: Bunker Ulmenwall


In Kooperation mit dem Bunker Ulmenwall e. V. und dem Bielefelder Kunstverein e. V. | Gefördert durch das NRW Kultursekretariat und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW
OrtBielefelder Kunstverein im Waldhof
Welle 61, 33602 Bielefeld
Externer LinkStadtplanausschnitt
Tel. 0521 178806, Fax 0521 178810
Rubrik Musik | Jazz im Waldhof
Internet Externer Linkhttp://www.quadratisch-rekords.de/nanaya
Veranstalter Kulturamt Bielefeld
Termine
25.05.2019   20:00
Nur Abendkasse: 10,– /
erm. 6,– / BI-Pass 1,–

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