Ergebnis der vertieften Wettbewerbsplanung

Überarbeitete Pläne: Erhalt weiterer Stellplätze - Zusätzlicher Archivraum
Am 19. Januar 2011 fand die Sitzung des Preisgerichtes zum Wettbewerb Kesselbrink statt. Das Gremium aus Landschaftsarchitekten, Architekten, Politikern und Fachleuten wählte aus den zehn eingereichten Entwürfen die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Lützow 7 (Berlin) / Léon Wohlhage Wernik Architekten (Berlin) / Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft (Düsseldorf) aus und empfahl diese einstimmig zur Umsetzung.

Die Verwaltung hat dann unter Berücksichtigung der Vorgaben des Preisgerichtes das Verhandlungsverfahren mit den Wettbewerbssiegern sowie den Zweit- und Drittplatzierten fortgeführt. Vor dem Hintergrund der schwierigen Parkraumsituation im künftigen Technischen Dienstleistungszentrum ist nochmals die Thematik „Erhalt weiterer Stellplätze” in der Tiefgarage Kesselbrink in die Diskussion gebracht worden. Hinsichtlich des Erhalts weiterer Stellplätze auf der Nordseite der Tiefgarage unter Beibehaltung der geplanten Baumbepflanzung waren die Planungsteams gefordert, hier Lösungen aufzuzeigen.
Im Laufe des Verfahrens haben der 2. und 3. Preisträger von einer weiteren Teilnahme Abstand genommen.

Am 20. April 2011 fand das abschließende Verhandlungsgespräch mit dem 1. Preisträger statt. Nach Auffassung der Verwaltung sind die Wettbewerbsvorgaben im PDF-Dokument  [26 KB]vertieften Verfahren überzeugend umgesetzt worden:
1. Die Barrierefreiheit für die Nutzer des Kesselbrinks ist auch im Bereich der Rasenrahmen gut gelöst. Eine ausreichende Anzahl von in die Stufenanlagen gestalterisch integrierten Rampen erschließt die angehobenen Bereiche.
2. Für Sehbehinderte und Blinde soll in enger Zusammenarbeit mit den Interessenverbänden ein praktikables Leit- und Orientierungssystem entwickelt werden.
3. Die innerstädtische Ost-West-Verbindung wird durch ein Verschieben von Elementen der Skateranlage verbessert. Die Zufahrt zum zentralen Platzbereich für Markt- und Eventbeschickung wird durch eine leicht veränderte Dimensionierung des Wasserspiels funktionsgerecht aufgeweitet.
4. Die gewünschten weiteren Optionen zur Querung der Platzanlage ist in Ost-West und in Nord-Süd Richtung sowie eine optimale Berücksichtigung des mobilitätseingeschränkten Nutzerkreises werden trotz der den Vegetationsstandorten geschuldeten Anhebung von Teilen der Platzanlage sichergestellt.


Überarbeiteter Wettbewerbsentwurf
Nach statischen Detailprüfungen ist es mit baulichen Verstärkungen in der Tiefgarage möglich, den Garagenkomplex zur Friedrich-Ebert-Straße hin zu erhalten und den Entwurf des Wettbewerbsgewinners zu realisieren. Analog zur Südseite sind nunmehr auch auf der Nordseite Baumpflanzungen auf der Tiefgaragendecke möglich. Somit werden cirka 75 weitere Stellplätze erhalten. Zusätzlich wird unter dem künftigen Baumbereich ein wertvoller Archivraum von annähernd 1500m² geschaffen. Der östliche Teil der Tiefgarage entlang der August-Bebel-Straße wird nach wie vor abgerissen.


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