Der Wettbewerb

Deckblatt der Dokumentation des Wettbewerbverfahrens (Ausschnitt)

Klick in Grafik öffnet Wettbewerbsdokumentation

Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung einer gestalterischen Konzeption für den Kesselbrink und seine Randbereiche. Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Fläche von rund vier Hektar einschließlich der am Rande liegenden Straßenflächen. Grundlage waren die in einer Machbarkeitsstudie erarbeiteten technischen und gestalterischen Rahmenbedingungen sowie eine Vorplanung Verkehrsanlagen des Amtes für Verkehr für die den Platz umgebenden Verkehrsflächen. Es ist geplant, den Umbau des Platzes Kesselbrinks bis Ende 2012 abzuschließen.

Der Wettbewerb war als begrenzter Wettbewerb mit zehn Teilnehmern ausgelobt. Das Verfahren war anonym. Zur Auswahl der Teilnehmer war dem Wettbewerb ein EU-weites Bewerbungsverfahren vorangestellt.
Insgesamt gingen 55 Bewerbungen fristgerecht ein. Die Auswahl der zum Wettbewerb zugelassenen zehn Teilnehmer wurde anhand fachlicher Kriterien durch ein Auswahlgremium am 15. September 2010 getroffen.
Das Auftaktkolloquium am 7. Oktober 2010 bot die Möglichkeit einer intensiven Auseinandersetzung mit der Situation vor Ort, zum Sammeln individueller Eindrücke und zum Austausch zwischen den Teilnehmern, der Ausloberin und dem Preisgericht hinsichtlich Aufgabenstellung und Zielsetzung.

In der Preisgerichtssitzung am 19. Januar 2011 hatte die 14-köpfige Jury unter dem Vorsitz des Nürnberger Landschaftsarchitekten Professor Gerd Aufmkolk die anspruchsvolle Aufgabe, aus den zehn eingereichten Beiträgen das Konzept heraus zukristallisieren, das die planerische Vorgabe und die Erwartungen der Stadt Bielefeld sowie der Bielefelder Bürgerinnen und Bürger am besten umsetzt.
Die Preisgerichtssitzung endete mit einem klaren, einstimmigen Votum für den Beitrag des Berliner Landschaftsarchitekturbüros Lützow 7 C. Müller • J. Wehberg Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Léon Wohlhage Wernik Architekten aus Berlin sowie dem Düsseldorfer Ingenieurbüro Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH.
Die Jury sieht in diesem Konzept die große Chance, dem Kesselbrink und seinem Umfeld in überzeugender Weise die geforderte qualitätvolle und funktionale Struktur zu geben.



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