Unsere Fragen an Sie

Wie soll das Gebiet rund um den Gehrenberg zukünftig aussehen?
Über die Beratungen im politischen Raum und die Auffassungen der mitarbeitenden Planer hinaus möchten wir Sie, die Bürgerinnen und Bürger Bielefelds, beteiligen. Nutzen Sie unsere Fragestellungen zum Einstieg in die Diskussion oder als Aufforderung zu einem bewussten schauenden Spaziergang rund um den Gehrenberg. Ihre Meinung hierzu – Ihre Vorstellungen für die Entwicklung des Quartiers sind uns wichtig!

1. Bauten der 50er-Jahre sind inzwischen sozusagen historisch, hervorragende Beispiele stehen unter Denkmalschutz, der vor 50 bis 60 Jahren wieder aufgebaute Gehrenberg ist „Altstadt”. Wie hoch ist sein Gestaltwert einzuschätzen - was unterscheidet ihn von der „alten Altstadt” am Alter Markt?
2. Sind es allein die Bauten mit anspruchsvoller Architektur, die das Ortsbild am Gehrenberg prägen - oder trägt die Dichte an 50er-Jahre-Architektur zur Geschlossenheit und Besonderheit der Stadtgestalt bei? Soll man das Quartier oder Teile davon als Gesamtensemble behandeln?
3. Das Erscheinungsbild von Fassaden einer bestimmten Bauzeit entsteht erst durch das Zusammenspiel der Elemente und Proportionen (Öffnungen - Vorsprünge - Vordächer - Fensterteilungen - Gesimse - Profile - Dekor...). Ist es ein Ziel, diese Proportionen zu erhalten oder sogar zu restaurieren, um die stadtgestalterische Prägung des Gehrenbergs aufrecht zu erhalten?
4. Unsere Städte befinden sich in fortwährendem Wandel durch Um- und Neubauten - so auch im Gehrenberg. Sollen neue Architekturentwürfe die vorhandenen Gestaltungselemente aufnehmen und neu interpretieren, um dennoch die gestalterische Prägung des Quartiers zu erhalten?
5. Der Gehrenberg ist in weiten Bereichen von Einzelhandelsnutzungen im Erdgeschoss bestimmt, die äußere Gestaltung der Läden und ihre Außenwerbung bestimmt in großem Maße das Erscheinungsbild. Soll hierzu künftig mehr Zurückhaltung dem Gestaltwert des Quartiers Rechnung tragen?
6. Die Frage nach dem Erhalt oder der Restaurierung historischer Bausubstanz ist letztlich abhängig von deren Wert: Ist das Objekt als stadtbildprägend zu bezeichnen oder ist es gar ein Denkmal - oder ist es sogar wünschenswert, ein „ortsbildstörendes” Gebäude durch ein neues, besser gestaltetes zu ersetzen?





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