Aktionswochen gegen Rassismus starten im März

21.02.2019

Bielefeld (bi)

Die Bielefelder Aktionswochen gegen Rassismus gehen in die vierte Runde: Vom 1. März bis zum 30. April sind über 100 Veranstaltungen von 68 Kooperationspartnern geplant. Im Fokus des Programms zum Motto "Rassismus – Nicht mit mir!" stehen die Themen Diskriminierung und Ausgrenzung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Alle Bielefelderinnen und Bielefelder sind eingeladen, sich mit den Facetten von Diskriminierung und Ausgrenzung auseinanderzusetzen, ihren Blick für Rassismus zu schärfen und sich dagegen zur Wehr zu setzen.

Den Hauptvortrag in den Aktionswochen zum Thema „Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft" am 21. März hält Prof. Dr. Astrid Messerschmidt. Auf dem Programm gegen Rassismus stehen außerdem Filmabende, weitere Vorträge, sportliche oder kulturelle Aktionen, Fortbildungen und Lesungen. Der Bürgermeister der belgischen Stadt Mechelen  präsentiert sein Buch "Zusammenleben" und Max Czollek liest aus dem Buch "Desintegriert Euch!". Alle Programmpunkte sollen Raum für Begegnungen, Austausch und Diskussion bieten. Das gesamte Programm: www.ki-bielefeld.de.

Die Aktionswochen  bringen Akteurinnen und Akteure zusammen und bieten ein Netzwerk für Interessierte. Die über 100 Veranstaltungen sollen die Menschen in Bielefeld  dazu anregen, couragiert gegen Ausgrenzung und Diskriminierung aufzutreten.

Das "Netzwerk Rassismuskritischer  Arbeit – Kinder-Jugendliche-Erwachsene", das die Aktionswochen organisiert,  wurde 2011 gegründet und vereint städtische und nichtstädtische Organisationen und Institutionen. Ziel des Netzwerkes ist, Maßnahmen zur Information und Aufklärung über Rassismus und Diskriminierung zu fördern und dadurch Benachteiligungen von bestimmten gesellschaftlichen Gruppen abzubauen und zu verhindern.