Mobilitätsbefragung wird erweitert

19.06.2017

Bielefeld (bi)

Kenntnisse darüber, welche Personengruppen täglich welches Verkehrsmittel aus welchem Grund benutzen, sind eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Überprüfung nachhaltiger Verkehrs- und Mobilitätskonzepte. Anfang April hatte deshalb das Amt für Verkehr 13.000 Bielefelder Haushalte angeschrieben und um freiwillige Teilnahme an einer Befragung zum Mobilitätsverhalten gebeten. Fahren die Bielefelder mit dem Auto zum Einkaufen oder nehmen sie lieber das Fahrrad? Benutzen sie Bus und Bahn oder gehen sie zu Fuß zum Büro?

Da sich eine Stadt mit Lebensqualität sich auch durch gute Bedingungen für die Nahmobilität auszeichnet, nehmen Rad- und Fußverkehr einen wichtigen Stellenwert im Fragebogen ein. Es werden aber auch Meinungen zu den Themen Autoverkehr, Bus und Stadtbahn abgefragt. Außerdem sollen die Entwicklungen seit der letzten Mobilitätsbefragung im Jahr 2010 aufgezeigt werden.

Damals konnten die Auskünfte von über 4.000 Personen ausgewertet werden. Da diese Zahl bei der aktuellen Befragung noch nicht erreicht ist, wendet sich das Amt für Verkehr jetzt an weitere 3.000 Haushalte. Ziel ist es, für alle Bielefelder Stadtbezirke eine hohe statistische Aussagekraft zu erreichen.

Durchgeführt und ausgewertet wird die Aktion von der Planungsgesellschaft StadtVerkehr aus Hilden. Nähere Informationen zur Befragung sind unter www.bielefeld.de unter dem Suchbegriff „Umfrage zur Mobilität“ zu finden.