Bielefelder Bildungsfonds

Bekanntgabe der Preisträger und Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen mit den Projektschulen 2011
Logos von städtischem Bildungsbüro und Sparda-Bank Hannover-Stiftung
Der Fachbeirat des Bielefelder Bildungsfonds hat am 3. Mai 2011 sechs Bielefelder Schulen als Projektschulen für das Jahr 2011 ausgewählt. Insgesamt 15.000 Euro werden für beispielhafte Projektideen und deren Umsetzung verteilt. Siebzehn Schulen hatten sich mit 20 Projekten um eine Förderung beworben.
Die eingereichten Anträge machen deutlich, dass sich viele Schulen mit sehr interessanten und förderungswürdigen Projektideen auseinandergesetzt haben, die die Schulentwicklung mit kreativen Ideen bereichern. Sie zeigen, „dass Bildung an allen Orten stattfindet, an denen Menschen leben, an denen sie ihren Alltag organisieren und an denen sie ihr soziales und formales Lernumfeld haben” (Bielefeld-Pakt).

»Die ausgewählten Schulen und ihre Projekte

Hamfeldschule 2.500 Euro
Gesprächskreis für Eltern von Kindern und Jugendlichen aus der Schulstation
In der Schulstation der Hamfeldschule werden 10 - 15 jährige Schülerinnen und Schüler unterrichtet und betreut, die sich in einer psychischen (Lebens-) krise befinden. Die Hamfeldschule möchte mit Hilfe der Förderung, auf Wunsch der Eltern, die Eltern- und Familienarbeit ausbauen. Den Eltern ist besonders wichtig mit ihren Kindern die Situation der sozialen Isolation aufzubrechen und sich gegenseitig so zu unterstützen, dass sie ihre Kinder entsprechend begleiten können.

Stapenhorstschule 1.850 Euro
Interkulturelles Elterncafé
In der Stapenhorstschule möchten Eltern und Lehrkräfte ein Interkulturelles Elterncafe umsetzen. Das geplante Begegnungs- und Informationsangebot soll insbesondere die Zusammenarbeit von Schule und Eltern zur individuellen Förderung der Kinder unterstützen.

Bückardtschule 1.850 Euro
Elterncafe
In der Bückardtschule geht es darum, einen Eltern/ Familentreffpunkt für den informellen Austausch zwischen den Eltern unterschiedlichster Herkünfte zu ermöglichen und niedrigschwellig ein Informations- und Beratungsangebot zur Verfügung zu stellen.
Die beiden Grundschulen werden eng zusammenarbeiten und so auch den Eltern durch gemeinsame Aktionen den „Blick über den Tellerrand” der eigenen Schule hinaus ermöglichen.

Kuhlo-Realschule 3.000 Euro
Diesem Stadtteil wird was blühen
Schülerinnen und Schüler der Garten AG werden als Experten qualifiziert und begleiten den Anbau von Obstbäumen im Stadtteil Sieker, der dadurch ökologisch aufgewertet wird. Die Familien der Schülerinnen und Schüler sowie Nachbarn aus dem Umfeld der Schule sollen zur Mitarbeit angeregt werden und sicher auch die Früchte der Arbeit genießen.

Helmholtz-Gymnasium 3.000 Euro
Luttergarten – ein mobiler Garten für Jung und Alt
Mit einem generationenübergreifenden Projekt möchte das HelmholtzGymnasium zunächst den Schulhof stellenweise in einen mobilen Gemüsegarten umgestalten und würde sich freuen, wenn perspektivisch ihr Garten viele „Ableger” in der Stadt finden kann.
Dazu geht die Schule zunächst eine enge Kooperation mit den Senioreneinrichtungen in ihrem Umfeld ein und trägt sicher auch einen spannenden Aspekt zur Renaturierung der Lutter bei.

Gymnasium am Waldhof 3.000 Euro
Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund
Etwa 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler der Schule haben einen Migrationshintergrund und möchten gerne die Schule mit dem Abitur abschließen. An entscheidenden Weichenstellungen in der Schullaufbahn wird deutlich, dass die Fachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler gut sind, sie aber ihre Kompetenzen bezogen auf die Bildungssprache Deutsch noch ausbauen müssen. Damit die Schülerinnen und Schüler die Erprobungsstufe gut durchlaufen können hat die Schule ein Förderkonzept entwickelt, das nur mit außerschulischen Kooperationspartnern umgesetzt werden kann.

»Hintergrund

Mit dem Bielefelder Bildungsfonds sollen Schulprojekte initiiert werden, die die Öffnung von Schule in den Stadtteil/das Quartier hinein fördern, mit anderen Einrichtungen vor Ort ein Netzwerk auf- oder ausbauen und Familien in der Bildungsbegleitung ihrer Kinder unterstützen. Dabei berücksichtigen die Schulen die kulturelle Vielfalt des Umfeldes.
Initiiert wurde der Bielefelder Bildungsfonds vom Bildungsbüro der Stadt und der Sparda Bank Hannover-Stiftung, mit deren Spende in Höhe von 25.000 Euro der Grundstein für den Bielefelder Bildungsfonds gelegt wurde.
Entschieden hat eine Jury aus Vertretern von Stadt, Sparda-Bank, Universität und Radio Bielefeld.



»Kontakt

Stadt Bielefeld
Amt für Schule -Bildungsbüro-
Anker Gebäude
Ravensberger Str. 12
33602 Bielefeld
Christiane Möller-Bach
Tel. 0521 51-5717
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