4. Bildungskonferenz der Bildungsregion Bielefeld

Thema "Gestaltungspartnerschaft zwischen Familien und Bildungseinrichtungen"
An der Podiumsdiskussion nahmen teil (v.l.): Jörn Sander, Schulleiter Grundschule Dreekerheide, Prof. Dr. Elke Wild, Referentin, Dr. Waltraud Cornelißen, Referentin, Georg Epp, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, Evelyn Molle, Schulleiterin der Gertrud-Bäumer-Realschule, Andreas Rose, Vertreter des Stadtelternrates, Martin Knabenreich, Moderator)
Die 4. Bildungskonferenz tagte am Freitag, 28. November 2014, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im Neuen Rathaus.
Von hundert eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemäß des PDF-Dokument  [209 KB]Kooperationsvertrag der Bildungsregion nahmen über siebzig interessierte Gäste an der geschlossenen Veranstaltung teil.

„Ein wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Bildungsverlauf bei Kindern ist ihr familiäres und soziales Umfeld: Hier werden durch unterschiedliche Arten von Förderungen die Grundlagen für spätere Bildungskarrieren gelegt.” [1]
[1] Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2014", herausgegeben von der ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Seite 21.

Dieses Zitat aus dem aktuellen Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2014" zeigt unter anderem die entscheidende Bedeutung der Mitwirkung von Eltern für den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen auf. Von einer gelungenen, kontinuierlichen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Familien und Bildungseinrichtungen profitieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler sondern auch die Familien, die Lehrkräfte und Schulen als Bildungseinrichtungen.

Auf der Bildungskonferenz wurde das Thema aus zwei Perspektiven aufgezeigt: Prof. Dr. Elke Wild von der Fakultät für Pädagogische Psychologie der Universität Bielefeld zeigte anschaulich auf, warum eine gelungene Kooperation zwischen Familien und Bildungseinrichtungen wichtig ist, wer davon in welcher Weise profitiert und wie eine Gestaltungspartnerschaft zwischen Familien und Bildungseinrichtungen (idealerweise) aussehen kann.

Dr. Waltraud Cornelißen vom Deutschen Jugendinstitut München referierte über das Thema ´Familie`: Wie sehen Familien heute aus? In welchen sozialen Kontexten leben sie? Wie unterscheiden sich die Ressourcen und Bedürfnisse von Familien in unterschiedlichen Lebenslagen? Und was heißt das für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre Bildungschancen?

In einer an die beiden Vorträge anschließenden moderierten Podiumsdiskussion wurden die Impulse, Thesen und Inhalte aus beiden Vorträgen mit Erfahrungen, Meinungen und Anregungen aus der Praxis diskutiert.

Hinweis:
Zu der 4. Bildungskonferenz (nicht-öffentlich) wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laut dem PDF-Dokument  [209 KB]Kooperationsvertrag der Bildungsregion eingeladen. Der öffentliche Teil der Bildungskonferenz 2014 zum Thema ´Gestaltungspartnerschaft zwischen Familien und Bildungseinrichtungen` wurde durch die beiden Veranstaltungen ´Was Eltern sich von Schule wünschen` am 28. Februar 2014 und ´Was Schule sich von Eltern wünscht` am 27. August 2014 realisiert.
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen


Kontakt

Amt für Schule
Bildungsbüro
Neues Rathaus
Niederwall 23
Annemarie Jockheck
Tel. 0521 51-2707
Fax 0521 51-2432
E-MailE-Mail

Dokumentation
PDF-Dokument  [4708 KB]Bildungskonferenz 2014

Download