Umschreibung von ausländischen Führerscheinen


Für Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis eines Mitgliedstaates der EU oder EWR

Notwendige Unterlagen
  • Gültiger Pass oder Personalausweis
  • Lichtbild, das den Bestimmungen der Passbildverordnung entspricht (biometrisch)
  • Gültiger ausländischer nationaler Führerschein im Original
  • Gebühren: 35,00 Euro / 35,80 Euro bei Restprobezeit

Zusätzliche Unterlagen bei abgelaufenen LKW- oder Bus-Klassen
  • Ärztliches oder augenärztliches Gutachten über das Sehvermögen
  • Allgemeinmedizinisches Gutachten
  • Gutachten über eine psychisch-physische Leistungsuntersuchung (ab dem 50. Lebensjahr bei Klasse D1, D1E, D, DE)
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (zu beantragen bei Ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt) (Nur bei Bus-Klassen)
  • Gebühren: 42,60 Euro

Allgemeine Hinweise
  • Sie sind nicht verpflichtet, eine deutsche Fahrerlaubnis zu beantragen.
  • Beachten Sie bitte insbesondere Gültigkeitsfristen bei ausländischen LKW- und Busführerscheinen.
  • In Einzelfällen kann die Vorlage eines Führungszeugnisses gefordert werden.


Für Inhaber einer gültigen Fahrerlaubnis eines Drittstaates

Notwendige Unterlagen
  • Gültiger Pass oder Personalausweis
  • Lichtbild, das den Bestimmungen der Passbildverordnung entspricht (biometrisch)
  • Bescheinigung über Schulung in 1. Hilfe
  • Sehtestbescheinigung (vom Optiker oder Augenarzt)
  • Gültiger ausländischer nationaler Führerschein im Original
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheines vom am Gericht zugelassenen Übersetzungsdienstes aus Deutschland oder alternativ dem ADAC
  • Gebühren: 42,60 Euro / 43,40 Euro bei Restprobezeit

Zusätzliche Unterlagen bei LKW- oder Bus-Klassen
  • Ärztliches oder augenärztliches Gutachten über das Sehvermögen
  • Allgemeinmedizinisches Gutachten
  • Gutachten über eine psychisch-physische Leistungsuntersuchung (Nur bei Bus-Klassen)
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (zu beantragen bei Ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt) (Nur bei Bus-Klassen)
  • Gebühren: 42,60 Euro

Allgemeine Hinweise
  • Vor Erteilung der deutschen Fahrerlaubnis muss der ausländische Führerschein abgegeben werden.
  • In der Regel ist das Ablegen der theoretischen und der praktischen Führerscheinprüfung (ohne Ausbildung) für die Umschreibung erforderlich, sofern der Staat nicht in PDF-Dokument Anlage 11 zu § 31 Fe aufgeführt ist.
  • In Einzelfällen kann die Vorlage eines Führungszeugnisses gefordert werden.

PDF-Dokument Antrag auf Ersterteilung/Erweiterung oder Umschreibung der Klasse(n)

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten des Externer LinkBundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen/Frequently Asked Questions (FAQ)

Kann ich meinen Antrag in der Bürgerberatung stellen?

In der Bürgerberatung können nur Führerscheinanträge auf Ersterteilung, Erweiterung, Ersatz, Neuausstellung wegen Namensänderung/Beschädigung und Umtausch in den EU-Kartenführerschein (Keine Umschreibung) gestellt werden.

Muss ich persönlich zur Antragsstellung erscheinen?

In der Regel ist eine persönliche Vorsprache wegen der eigenhändigen Unterschrift unabdingbar. Die Abholung hingegen kann durch eine bevollmächtigte Person gegen Vorlage der Vollmacht und einer Ausweiskopie erfolgen.

Kann ich die Gebühren überweisen?

Nein, die Gebühren können in der Fahrerlaubnisbehörde nur bar oder mit EC-Karte und Pin vereinnahmt werden.

Wie lange läuft mein Antrag?

Anträge laufen nach einem Jahr ab, wenn keine Prüfung abgelegt und bestanden wurde.

Bekomme ich eine Nachricht, wenn mein Führerschein fertig ist?

Nein. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der Vielzahl von produzierten Führerscheinen eine Benachrichtigung nicht möglich ist. Gerne können Sie sich telefonisch oder per Email selbst erkundigen.

Wann kann ich zur Prüfung?

Im Regelfall wird nach Prüfung des Antrages und Produktion des Kartenführerscheines bei der Bundesdruckerei der Prüfauftrag freigegeben. Im Idealfall dauert dies bis zu vier Wochen. Die Dauer kann jedoch im Einzelfall abweichen. Zum Beispiel durch das Einholen von Auskünften anderer Fahrerlaubnisbehörden, dem Kraftfahrt-Bundesamt oder Gerichten.

Wie lange darf ich von meiner ausländischen Fahrerlaubnis Gebrauch machen?

Die gültige ausländische Fahrerlaubnis darf noch sechs Monate nach Wohnsitznahme in der Bundesrepublik Deutschland benutzt werden, wenn Sie zum Zeitpunkt der Erteilung mindestens ein halbes Jahr (185 Tage) in dem betreffenden Land gelebt haben.

Was passiert mit meinem ausländischen Führerschein nach der Umschreibung?

Die Führerscheine der EU- und EWR-Staaten, sowie die meisten der in PDF-Dokument Anlage 11 der FeV aufgeführten Staaten werden an den Ausstellerstaat zurückgesandt. Die übrigen Führerscheine werden drei Jahre verwahrt.


Kontakt

Ordnungsamt
- Fahrerlaubnisbehörde -
Ravensberger Park 5
33607 Bielefeld
Tel. 0521 51-3012; 51-3014; 51-6243; 51-6247
E-MailE-Mail
Öffnungszeiten:
mo-fr 8-12 Uhr, zusätzlich do 14.30-18 Uhr