Equal Pay Day


Bundesweiter Aktionstag

Frauenaktion im Bielefelder Rathaus
Rein rechnerisch muss eine Frau bis Mitte März eines jeden Jahres arbeiten, um das Geld zu verdienen, das Männer schon am 31. Dezember in der Tasche hatten. Die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen liegen in Deutschland bei 21,6 Prozent.

Darauf macht der Equal Pay Day aufmerksam, der 2008 erstmals als bundesweiter Aktionstag startete. Die rote Tasche ist das Symbol des Equal Pay Day.
Frauen arbeiten häufiger in Branchen, in denen das Entgeltniveau niedriger ist, sie sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügen über weniger Berufsjahre, was sich negativ auf Gehaltsentwicklungen auswirkt.

Die Gleichstellungsstelle Bielefeld beteiligt sich mit Aktionen und Veranstaltungen, informiert über das so genannte „Gender Pay Gap” und fordert mehr Entgeltgerechtigkeit für Frauen.

PDF-Dokument  [28 KB]Unter der gläsernen Decke

Interview mit der Gleichstellungsbeauftragten Ilse Buddemeier zum 2. Equal Pay Day in der Neuen Westfälischen, 2009

Der nächste Equal Pay Day ist der 18. März 2018.

Equal Pay Day am 19. März 2016

Postkarten mit diesem Motiv werden ab dem 10. März 2016 in 90 Gaststätten und anderen Standorten in Bielefeld verteilt.

Stellen Sie sich vor: Sie würden das ganze Jahr über arbeiten, aber Ihre Tätigkeit erst ab dem 19. März vergütet bekommen! Dies ist ziemlich genau der Anteil, den Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen weniger verdienen – satte 21,6 Prozent.

Protestieren Sie dagegen und tragen Sie am Samstag, 19. März 2016, eine rote Handtasche und zeigen so, dass Sie damit nicht einverstanden sind.


Equal Pay Day 2015

Die Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld in Kooperation mit Sozialverband Deutschland e. V., Kreisverband Bielefeld, informiert am Freitag, 20. März, von 11 bis 14 Uhr, an einem Infostand neben der Nikolai Kirche zum Thema der gerechten Bezahlung.

Video zum Thema

Das Prinzip der Gleichstellung von Frau und Mann ist seit 1981 in der Schweizer Bundesverfassung verankert. Trotz der 32-jährigen gesetzlichen Pflicht sind die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau in der Schweiz immer noch frappant: Für die gleiche Ausbildung, Leistung und Position verdienen Frauen rund 20 Prozent weniger als Männer. Die Zürcher Frauenzentrale lässt anlässlich des Equal Pay Day Switzerland für einmal Männer spüren, wie sich finanzielle Diskriminierung anfühlen kann.
Zum Video "Gleichstellung am Bankomat" auf YouTubeYouTube

Unterschriftenaktion zum Equal Pay Day

Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Katja Kipping, und ihre Kollegin vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Sibylle Laurischk
Am 25. Mai 2011 wurden 16 000 Unterschriften an die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales, Katja Kipping, und ihre Kollegin vom Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Sibylle Laurischk überreicht. Mit der Unterschriftenaktion „Mannsbilder? – Weibsbilder? – Neue Bilder!” machte das nationale Aktionsbündnis im Rahmen des diesjährigen auf die Lohnungleichheit in Deutschland aufmerksam. Im Beisein von Repräsentantinnen und Repräsentanten aller im Bundestag vertretenen Parteien übergaben Henrike von Platen (Präsidentin von BPW Germany e.V.) und Marlies Brouwers (Vorsitzende des deutschen Frauenrats) am 25. Mai 2011 die gesammelten Unterschriften.

Der durchschnittliche prozentuale Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland liegt bei 23 Prozent. Damit zählt Deutschland im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern. Der Aktionstag „Equal Pay Day” findet jährlich statt und markiert den Entgeltunterschied zwischen den Geschlechtern in Deutschland als den Zeitraum, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.



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Ansprechpartnerin

Gleichstellungsstelle
Ilse Buddemeier
Tel. 0521 51-2018
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