Unternehmerinnenbrief NRW


Unternehmerinnenbrief: Bewerbung jederzeit möglich

Kreative und tragfähige Unternehmensideen von Frauen sollen sichtbar gemacht und ausgezeichnet werden – deshalb verleiht die Landesregierung NRW seit 2008 den Unternehmerinnen-Brief in allen Regionen des Landes.
Der Unternehmerinnenbrief NRW fördert und flankiert Gründungs- und Wachstumsvorhaben von Frauen.
Erfolgversprechende Unternehmens-Konzepte werden mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.
Das Projekt geht auf eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen zurück und wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Um den Unternehmerinnenbrief NRW kann sich jede Gründerin bewerben, deren Beratungs- und Planungsphase bereits abgeschlossen ist. Bewerben können sich auch Unternehmerinnen, die ihr Wachstumsvorhaben präsentieren wollen und für diesen Schritt eine Unterstützung und Referenz bekommen wollen. Zu den Bewerbungsunterlagen gehören der ausgefüllte Bewerbungsbogen und das Gründungs- bzw. Unternehmenskonzept mit den dazugehörigen Planrechnungen.

Auf die Präsentation vor einem Expertenteam können sich die Gründerinnen und Unternehmerinnen in einem kostenlosen Präsentationsworkshop bei einer Unternehmensberatung vorbereiten.
Das Expert/innen-Team aus Repräsentanten von Kammern, Beratungsinstitutionen, Banken und Unternehmen beurteilt Finanzkonzept, Marketing, Risikoanalyse, Fachkompetenz, die persönliche Überzeugungskraft und die Tragfähigkeit der Idee. Mit der Verleihung des Unternehmerinnen-Briefes ist auf Wunsch die Vermittlung einer einjährigen Patenschaft verbunden und auch das Expertenteam steht weiter zur Unterstützung bereit.
In NRW haben schon mehr als 250 Unternehmerinnen das repräsentative Zertifikat entgegengenommen. Sie präsentieren sich alle auf der landesweiten Internetseite und nutzen das Projekt für ihre Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit.

Drei Auszeichnungen für Gründerinnen in Bielefeld

29. Juni 2017
Die Jury für den Unternehmerinnenbrief beurteilt Gründungsidee oder Expansionsvorhaben. (vordere Reihe v. l.): Nadja Giebel, Nicole Köhring, Marion Körkemeier (Gründerinnen)
(mittlere Reihe v. l.) : Susanne Schaefer-Dieterle (ssd Kommunikations-Management, Bielefeld), Vera Wiehe (WEGE mbH, Bielefeld), Monika Kruse (Gleichstellungsstelle-Frauenbüro Stadt Bielefeld), Angela Rehorst (Handwerkskammer OWL), Silke Quentmeier (FAIR - Frau und Arbeit in der Region, Kreis Lippe)
(hintere Reihe v. l.): Susanne Klasing (Kompetenzzentrum Frau und Beruf OstwestfalenLippe), Tanja Siepke (Sparkasse Bielefeld), Thomas Mikulski (IHK Ostwestfalen zu Bielefeld), Jörg Virnau (Jobcenter Arbeitplus Bielefeld).

Die Architektin und gelernte Tischlerin Marion Körkemeier möchte mit ihrer Geschäftsidee „Raum für Design” Räume gestalten und Möbel designen. Das Angebot richtet sich sowohl an private als auch gewerblich Interessierte, die sich eine Beratung und Begleitung von der ersten Idee bis zur Fertigstellung wünschen. Das Unternehmen unterstützt und berät bei der Gestaltung von Privaträumen wie zum Beispiel einer Küche oder eines Bad oder gewerblichen Räumen wie Arztpraxen, Ladenlokale oder Büroräume. Darüber hinaus entwirft die Unternehmerin individuelle Möbel mit einem hohen Anspruch an Design, außergewöhnlichen Materialen und hoher Qualität. Zukünftig abgerundet werden soll das Angebot mit einem Ladenlokal in der Bielefelder Altstadt, in dem die Architektin ihre Möbel präsentieren möchte. Infos auf Externer Linkwww.raumfuerdesign.de

Die Romanistin und Texterin Nadja Giebel hat eine neue Idee entwickelt, wie ältere Menschen mit einem einfachen Klick Nachrichten an Familienangehörige senden können. Die Unternehmerin hat einen Schalter mit Taster entwickelt, der ganz einfach zu bedienen ist. Auf diesem Gerät können bis zu 2 Nachrichten gespeichert und per SMS, E- Mail oder als APP-Nachricht an die hinterlegten Familienangehörigen gesendet werden. Dieser Schalter, genannt „button-me”, kann zum Beispiel am Frühstückstisch platziert und mit einem einfachen Klick die Nachricht senden „Alles gut – sitze beim Frühstück”. Kurze positive Nachrichten sollen zwischen durch sorgende Familienangehörige im Alltag entlasten und beruhigen. Das Angebot soll aber auf keinen Fall das Telefon ersetzen. Infos auf Externer Linkwww.button-me.de.

Die Grafikerin Nicole Köhring hat sich mit ihrem Ladengeschäft „Frieda-Werkstattladen” einen Traum erfüllt. Im Ehlentruper Weg 1 verkauft Sie individuelle und ausgefallene Post- und Grußkarten, Drucke und Stempel. Wer abseits vom Mainstream Geburts- oder Trauerkarten verschicken möchte, wird hier fündig. Sie bietet Siebdruckkurse für Kinder und Erwachsene an. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, bedruckt werden können Papiere und Textilien wie Kissenhüllen, Beutel, Geschirrtücher. Eine schöne Idee nicht nur für Kindergeburtstage. Die gelernte Grafikerin stattet auf Wunsch auch Geschäftskunden und Kundinnen mit Logo, Visitenkarten und Briefpapier aus. Sie entwirft Flyer, Plakate und Broschüren sowie Websites. Aber ihr know how richtet sich auch an privat Interessierte, die zu allen Anlässen wie Geburtstag oder Hochzeit von der Einladung über die Menükarte bis hin zu Tischkarten individuelle Papeterie suchen.
Weitere Informationen auf Externer Linkwww.frieda-werkstattladen.de

Bewerbungen von interessierten Gründerinnen und Unternehmerinnen aus ganz Ostwestfalen-Lippe sind jederzeit möglich und sind zu richten an: E-Maililse.buddemeier@bielefeld.de

Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Infos und Impressionen über die bisherigen Auszeichnungen sind zu finden unter Externer Linkwww.unternehmerinnenbrief.de


Zwei Auszeichnungen für Gründerinnen in Bielefeld

29. Oktober 2015
Die Jury für den Unternehmerinnenbrief beurteilt Gründungsidee oder Expansionsvorhaben. (vordere Reihe v. l.): Monika Kruse und Ilse Buddemeier (Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld), Priska Jungeilges, Kerstin Leyendecker (Gründerinnen), Vera Wiehe (WEGE, Bielefeld), Thomas Mikulski (IHK Ostwestfalen zu Bielefeld)
(hintere Reihe v. l.): Angela Rehorst (Handwerkskammer OWL), Susanne Schaefer-Dieterle (ssd Kommunikations-Management, Bielefeld), Silke Quentmeier (FAIR - Frau und Arbeit in der Region, Kreis Lippe), Jörg Virnau (Jobcenter Arbeitplus Bielefeld), Tanja Siepke (Sparkasse Bielefeld).

Zwei Unternehmerinnen aus Bielefeld und Herford sind mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet worden. Das Projekt wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert und in der Region vom Frauenbüro der Stadt Bielefeld koordiniert. Zwei Geschäftsideen sind jetzt vom Expertinnenteam als überzeugend bewertet worden.

Die Juristin Priska Jungeilges hat sich in Bielefeld mit einer Rechtsanwaltskanzlei selbstständig gemacht. Das Angebot der Kanzlei soll sich insbesondere an Frauen richten. Schwerpunkte sind Strafrecht / Opferrecht, Familienrecht, und Sozialrecht.

Kerstin Leyendecker hat ihre Geschäftsidee auf dem Hintergrund ihrer vielfältigen, fachlichen und persönlichen Voraussetzungen entwickelt. Sie ist Coach, Trainerin, Dozentin und Beraterin für junge Führungskräfte und unterstützt speziell weibliche Führungskräfte in der Findung ihrer Rolle. Außerdem arbeitet sie als freie Rednerin für private Feiern und Veranstaltungen in Unternehmen.

Der Unternehmerinnenbrief bietet Frauen die Möglichkeit, ihr Unternehmen einem Expertinnengremium zu präsentieren, dessen fachlichen Rat einzuholen und die Auszeichnung für die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. In Ostwestfalen-Lippe wird das Landesprojekt von der Gleichstellungsstelle in Bielefeld organisiert. Ilse Buddemeier, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, hat ein Team von Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Institutionen wie der Wirtschaftsförderung, Banken und Kammern zusammengerufen. Die WEGE mbH ist Mitglied der Expertinnenrunde und unterstützt die Umsetzung des Angebots.

Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Infos und Impressionen über die bisherigen Auszeichnungen sind zu finden unter Externer Linkwww.unternehmerinnenbrief.de

Zwei Auszeichnungen für Gründerinnen in Bielefeld

27. November 2014
(v. l.): Vera Wiehe, Tanja Siepke, Ilse Buddemeier, Silke Quentmeier, Heike Kobusch, Jörg Virnau, Inka Buchner, Monika Kruse, Thomas Mikulsky,  Angela Rehorst. Foto: Barbara Franke
Zwei Gründerinnen aus Bielefeld haben den Unternehmerinnenbrief NRW erhalten. Das Projekt wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert und in der Region vom Frauenbüro der Stadt Bielefeld koordiniert.

Zwei Geschäftsideen sind jetzt vom Expertinnenteam als höchst überzeugend bewertet worden:

Diplom-Designerin Heike Kobusch (Jg. 1962) hat sich in Bielefeld mit dem Unternehmen „Kobusch Design” selbstständig gemacht. Die Designerin mit langjähriger Berufserfahrung in renommierten Unternehmen entwirft neue Designs für Firmen in der Textil-, Mode- und Papeterie-Branche und ergänzt dieses Angebot durch Trendberatung und Produktberatung. Dabei setzt sie auf klassisch trendige Designs mit hohem Wiedererkennungswert, passend zum Stil des Unternehmens und zur angezielten Käuferschicht.

Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat Inka Buchner (Jg. 1967) aus Bielefeld. Die Schneiderin und Mediengestalterin bietet unter dem Namen „Die Nähschule Inka Buchner” zum einen Nähkurse mit individueller Betreuung und Förderung für Frauen, Männer und Kinder an. Ihr zweites Standbein sind Maßanfertigungen nach den Wünschen ihrer Kundinnen. Mit ihrem eigenen „Label INKAS” hat sie erfolgreich am Catwalk der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft mbH (Wege) teilgenommen.

Der Unternehmerinnenbrief bietet Frauen die Möglichkeit, ihr Unternehmen einem Expertinnengremium zu präsentieren, dessen fachlichen Rat einzuholen und die Auszeichnung für die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. In Ostwestfalen-Lippe wird das Landesprojekt von der Gleichstellungsstelle in Bielefeld organisiert. Ilse Buddemeier, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, hat ein Team von Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Institutionen wie der Wirtschaftsförderung, Banken und Kammern zusammengerufen. Die WEGE mbH ist Mitglied der Expertinnenrunde und unterstützt die Umsetzung des Angebots.

Weitere Infos und Impressionen über die bisherigen Auszeichnungen sind zu finden unter:
Externer Linkwww.unternehmerinnenbrief.de

Drei Auszeichnungen für Gründerinnen in Bielefeld

26. Juni 2014
Drei Gründerinnen aus Bielefeld haben den Unternehmerinnenbrief NRW erhalten. Das Projekt wird vom NRW-Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration gefördert und in der Region vom Frauenbüro der Stadt Bielefeld koordiniert.
Drei Geschäftsideen sind jetzt vom Expertinnenteam als höchst überzeugend bewertet worden.
Dipl.-Ing. Silke Scholz (Jg. 1976) hat sich in Bielefeld mit dem Unternehmen "funktioform Universal Design für Alltagshilfen" selbstständig gemacht. Die Innenarchitektin und staatlich anerkannte Ergotherapeutin entwickelt ästhetisch ansprechende und innovative Alltagshilfen für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Dazu gehören Frühstücksbrettchen oder Zahnputzutensilien für Menschen mit Halbseitenlähmung. Ihre Produkte vermitteln den Eindruck, normale Gegenstände zu sein, die auch von gesunden Menschen genutzt werden können. Die Produkte werden im Direktvertrieb über Online- und Versandhandel verkauft.

Ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat Jennifer Horstmeier (Jg. 1986) aus Bielefeld. Die Grafikdesignerin und Illustratorin bietet unter dem Namen „Drucktante Jennifer Horstmeier” kreative, individuelle und nachhaltige Gestaltung von Druckmedien und Werbung sowie Kinderprojekte. Mit der Spezialisierung auf nachhaltige Gestaltung reagiert sie auf den Trend zu einem nachhaltigen Unternehmensstil, der ökonomische, ökologische und soziale Verantwortung verbindet und findet so ihre Kunden.

Auf die Gründung ihrer "GGP Gesellschaft für Gesundheit und Personal mbH" – Externer Linkwww.gesundheitshelden.eu in Bielefeld hat sich Maren Lauren Schrötgens (Jg. 1991) intensiv vorbereitet. Mit dem Aufbau dieser Online-Karriere-Plattform für das Gesundheitswesen werden Arbeitgeber hochwertig und kostengünstig beim Personalmarketing unterstützt und Arbeitnehmerinnen/ Arbeitnehmer und Arbeitgeber vernetzt. Beste Kontakte zu Krankenhäusern, Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren versprechen einen guten Einstieg in den Markt.

Der Unternehmerinnenbrief bietet Frauen die Möglichkeit, ihr Unternehmen einem Expertinnengremium zu präsentieren, dessen fachlichen Rat einzuholen und die Auszeichnung für die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen. In Ostwestfalen-Lippe wird das Landesprojekt von der Gleichstellungsstelle in Bielefeld organisiert. Ilse Buddemeier, Leiterin der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld, hat ein Team von Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Institutionen wie Wirtschaftsförderung, Banken und Kammern zusammengerufen. Die WEGE mbH ist Mitglied der Expertinnenrunde und unterstützt die Umsetzung des Angebots.

Bewerbungen von interessierten Gründerinnen und Unternehmerinnen aus ganz Ostwestfalen-Lippe sind jederzeit möglich und sind zu richten an:
E-Maililse.buddemeier@bielefeld.de

Die Bewerbungsunterlagen sowie weitere Infos und Impressionen über die bisherigen Auszeichnungen sind zu finden unter:
Externer Linkwww.unternehmerinnenbrief.de

Unternehmerinnenbrief NRW – Auszeichnungen für drei innovative Konzepte

14. März 2012
Foto zeigt Preisträgerinnen und weitere Akteure
Bild: Die Experten und Ausgezeichneten von links nach rechts: Vera Wiehe (WEGE mbH), Marlies Pelster-Wend (Frauenbüro Bielefeld), Sabine Hanisch (Deine Eisbar), Silke Quentmeier (FAIR im Kreis Lippe), Marlene Timmer (Timmer Coaching), Angela Rehorst (Handwerkskammer OWL zu Bielefeld), Christina Amico (cebe-design), Wolfgang Stisser (Sparkasse Bielefeld).
Im März 2012 erhielten drei Frauen den Unternehmerinnenbrief NRW. In „Deine Eisbar” wurden den Experten und Expertinnen neben leckeren Suppen interessante Persönlichkeiten und innovative Ideen serviert. Sabine Hanisch, Marlene Timmer und Christina Amico beeindruckten und überzeugten mit ihren Konzepten. Der Unternehmerinnenbrief NRW zeichnet erfolgsversprechende Gründungs- und Expansionsvorhaben von Frauen aus. Das Projekt wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert.

Sabine Hanisch betreibt seit Ostern 2011 „Deine Eisbar”. Das Selbstbedienungsrestaurant bietet den Kunden die Möglichkeit, Suppen und Eis ganz nach ihrem Geschmack zu gestalten. Es gibt eine Zubehörbar, an der ganz eigene Kreationen geschaffen werden können. Die studierte Biologin Sabine Hanisch verwendet nur Lebensmittel aus biologischem Anbau, auf chemische Zusätze wird ganz verzichtet. Eis und Suppen sind selbstgemacht und alles ist vegetarisch, sogar einige vegane Sorten sind dabei. Zusätzlich zum Essen können Besucher in „Deine Eisbar” kulturelle Angebote wahrnehmen. In der Kulturoase werden Veranstaltungen wie das Yoga-Cafe, Ausstellungen und spezielle Themenwochen angeboten. In dieser Woche ist Afrika-Woche, mit senegalesischen Spezialitäten, einem afrikanischen Trommelkonzert und einem Kindertrommelschnupperkurs am Samstag. Zum einjährigen Bestehen am 21.04.2012 erwartet die Besucher tolle Jubiläumsaktionen und Musik von Sambaloca.
Externer Linkwww.deine-eisbar.de

Marlene Timmer wurde ausgezeichnet für ihr Unternehmen Timmer Coaching. Die gelernte Bürokauffrau und Vertriebsassistentin war einige Jahre nebenberuflich Coach und Beraterin, bevor sie im Oktober 2011 den Schritt in die Vollzeit-Selbstständigkeit wagte. Der Bedarf an Kommunikationscoaches steigt in einer Zeit der schnellen Veränderungen. Kommunikation bedeutet für Marlene Timmer verstehen, vermitteln, vereinfachen. Sie bietet Coaching für Einzelpersonen, Unternehmen und gemeinnützige Organisationen. Die Themenspanne reicht von Mediation und Konfliktmanagement, Teamentwicklung und Teamführung bis Work-Life-Balance sowie Zeit- und Selbstmanagement. Ein besonderes Angebot ist „Walking & Talking”. Dabei begleitet Frau Timmer Einzelpersonen oder kleine Gruppen ein Stück auf dem Jakobsweg. Die körperliche Bewegung unterstützt mentale Bewegung und fördert Inspiration. Auch in der Region OWL, beispielsweise im Teutoburger Wald, bietet sie die Möglichkeit des „Walking & Talking” an.
Externer Linkwww.timmercoaching.com

Christina Amico gründete ihr Unternehmen cebe-design im Jahr 2006. Sie wurde ausgezeichnet für eine innovative Erweiterung ihres Unternehmens. Die gelernte Mediengestalterin spezialisierte sie sich 2009 auf Veredelung. Durch Gerüche, Oberflächenstrukturierungen und besondere Graphikelemente werden die Sinne aktiviert. Durch Veredelung bleibt Werbung nachhaltiger im Gedächtnis, sie macht Werbeaussagen lebendiger. Veredelte Werbung schafft eine größere Aufmerksamkeit, eine stärkere Differenzierung von anderen und mehr Wertschätzung für das Produkt. Genutzt wird Veredelung beispielsweise in der Möbelindustrie, in der Automobilbranche und von Reiseveranstaltern.
Externer Linkwww.cebe-design.de


Unternehmerinnenbrief - Drei Gründerinnen ausgezeichnet

14. Juni 2012
Foto zeigt die Preisträgerinnen und weitere Akteure
Bild: Die Ausgezeichneten mit den Experten und Expertinnen von links nach rechts: Andrea Wendt (Präsentationstrainerin), Uwe Schoop (WFG Paderborn mbH), Silke Quentmeier (FAIR im Kreis Lippe), Marlies Pelster-Wend (Frauenbüro Bielefeld), Claudia Auinger (Industrie- und Handelskammer OWL, Paderborn), Lena Buckentin (Volksbank Paderborn), Sabine Gerdau (GERDAU Büroorganisation), Barbara Kauch (transLinguworld), Petra Jagdfeld (Jagdfeld & Friends), Angela Rehorst (Handwerkskammer OWL zu Bielefeld)
Im historischen Rathaus Paderborn wurden drei Jungunternehmerinnen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet. Sabine Gerdau, Petra Jagdfeld und Barbara Kauch stellten sich der Fachjury und überzeugten mit ihren Gründungskonzepten. Die Unternehmerinnen erhielten hilfreiches Feedback und viele Anregungen für die Aufbauphase ihrer Unternehmen. Der Unternehmerinnenbrief NRW zeichnet erfolgsversprechende Gründungs- und Wachstumsvorhaben aus. Das Projekt wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert.

Sabine Gerdau gründete im Oktober 2011 das Unternehmen GERDAU Büroorganisation. Die gelernte Reiseverkehrskauffrau mit langjähriger Erfahrung im Sekretariatsbereich bietet Büroorganisation, Bürotätigkeit, Korrekturlesen und Lektorat an. Das Genie braucht kein Chaos, daher bringt Sabine Gerdau Ordnung und Struktur in den Büroalltag. Mit einem aufgeräumten Schreibtisch entstehen mehr Freiräume, die Zeit wird effizienter genutzt und die Arbeit kann mit mehr Freude und Energie angegangen werden. Zudem wird durch die entfallenen Suchzeiten viel Geld und Zeit gespart, Büromitarbeiter verbringen im Durchschnitt 1,5 Stunden mit Sucharbeiten. Sabine Gerdau bietet maßgeschneiderte Lösungen für Büroorganisation. Nach dem Motto: "Realisieren Sie Ihre Träume. Ich schaffe Freiräume dafür" bekommen bei ihr "die Dinge ihren Platz".

Petra Jagdfeld unterstützt mit ihrem Unternehmen Jagdfeld & Friends kleine Non-Profit-Organisationen wie Pfarreien und Tierheime beim Fundraising. Die gelernte Steuerfachgehilfin und studierte Gesellschafts- und Wirtschaftsmanagerin begleitet gemeinnützige Organisationen bei der Beschaffung von Geldern, Sachspenden und ehrenamtlicher Unterstützung. Spender kommen nicht einfach so, man muss sie überzeugen. Aber gerade kleine, regional tätige Organisationen haben nicht genug personelle und finanzielle Ressourcen, um professionelles Fundraising zu betreiben. Durch die Organisation in Zielgruppenclustern kann Petra Jagdfeld auch für kleine Organisationen bezahlbare Leistungen bieten. Ein großer Vorteil der Clustergruppen und der Netzwerke ist der entstehende Know-How-Transfer und Austausch. Mit ihrem Unternehmen möchte Petra Jagdfeld dazu beitragen, dass kleine gemeinnützige Organisationen mehr Chancengleichheit auf dem Fundraising-Markt erhalten.

Barbara Kauch machte sich mit translingoworld, ein Studio für Übersetzungen und Marketing im vergangenen Jahr selbstständig. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin verfügt über ein großes Netzwerk mit über 1000 Übersetzern. Dadurch kann sie Effektivität, Flexibilität und Qualität sowie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Übersetzungen werden immer bedeutsamer in Zeiten der Globalisierung. Ob ein Arztbrief aus dem Ausland, eine Diplomarbeit, mehrsprachige Internetseiten, Urkunden, Verträge oder Gebrauchsanweisungen, die Aufgaben sind vielfältig geworden. Neben Übersetzungsaufträgen, führt Barbara Kauch Projektarbeiten und Beratungen durch. Unter anderem erstellt sie einen interkulturellen Knigge, denn nicht nur Sprachen, auch Verhaltensweisen differieren von Land zu Land.


„Ausgezeichnet“: Neue Broschüre der Landesregierung im Frauenbüro

Mit dem Unternehmerinnenbrief NRW werden hervorragende Gründungsideen selbstständiger Frauen in NRW ausgezeichnet. In der im März 2011 erschienenen Publikation werden 20 Frauen und ihr Weg in die Selbstständigkeit vorgestellt – vier Unternehmerinnen kommen aus OWL.
Frauen, die sich selbstständig machen, müssen sich viele Fragen auf ihrem Weg dahin stellen: Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beginne ich mit einer Teilzeit- oder Vollzeitselbstständigkeit? Wo ist die richtige Nische für mich und hat der Markt für mich überhaupt einen Platz?
Der Unternehmerinnenbrief ist ein Instrument der Förderung, das auf der Beratung und Unterstützung von Expertenwissen basiert. Ausgezeichnete Unternehmerinnen bekommen eine einjährige Patenschaft und können so ihre Gründung festigen und reflektieren. Zudem können sie den U-Brief für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.
Das Koordinationsbüro für die Projektregion OWL befindet sich in der Gleichstellungsstelle (Frauenbüro) der Stadt Bielefeld.

In der Broschüre, die das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht hat, sprechen Frauen aus unterschiedlichsten Branchen über die Hürden und die Highlights der selbst gewählten Freiheit. Fünf Kapitel strukturieren die inhaltlichen Schwerpunkte der Porträts: Gründungen sind Wendepunkte des Lebens. In Teilzeit starten und schrittweise wachsen. Unternehmerinnen sind Erfinderinnen. Konzepte in umkämpften Branchen. Gründerinnen als Nachfolgerinnen.
Das Risiko zu scheitern wird auch thematisiert. Die ehemalige Autohausinhaberin Carola Römer berichtet sehr offen über Beginn und Verlauf der Krise ihres Unternehmens im Jahr 2007. Sie ist heute Patin für den U-Brief im Münsterland.

Auch in OWL sind innovative Unternehmerinnen ausgezeichnet worden, die in der Broschüre zu Wort kommen: Andrea Schlack (Glücksbringer – Kindermoden und Accessoires) aus Bielefeld, Rabea Ali (hundewandern.de) aus Lemgo, Özlem Sözener (Interkulturelles Kolleg Bielefeld) und Elke Maria Alberts (alberts.architekten) bereichern mit ihren Erfahrungen die spannende Sammlung der Ideen, Strategien und Lösungen aus dem Alltag unternehmerischer Startphasen.

Die Broschüre in der Druckfassung ist kostenlos erhältlich:
Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld
Altes Rathaus
Niederwall 25
33602 Bielefeld
oder im Internet zu bestellen bei Externer Linkwww.mgepa.nrw.de

Landesweites Netzwerk für Gründerinnen wächst erneut

Stand: 21. Februar 2011
Mit Claudia Schmitz hat eine weitere Gründerin aus Ostwestfalen-Lippe den Unternehmerinnenbrief NRW erhalten. Damit ist die Zahl der Unternehmerinnen, die in OWL seit Jahresanfang 2008 ausgezeichnet wurden, auf 27 gestiegen. Das Expertenteam, das die Auswahl der Frauen verantwortet, erwartet auch für 2011, dass weitere Gründerinnen oder expansionswillige Jungunternehmerinnen in das landesweite Netzwerk aufgenommen werden. Das Projekt wird vom NRW-Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gefördert.
Der Unternehmerinnenbrief ist weit mehr als nur eine Auszeichnung, die auf einer Internetplattform dokumentiert wird. Der Unternehmerinnenbrief bietet Frauen die Möglichkeit, unkompliziert mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen und deren fachlichen Rat einzuholen. Das Unterstützungsangebot zielt unter anderem darauf ab, den Zugang zum Kredit- und Kapitalmarkt zu erleichtern. In Ostwestfalen-Lippe wird das Landesprojekt von einem Koordinationsbüro bei der Stadt Bielefeld organisiert.

Die 27 Jahre alte Claudia Schmitz hat ihre Geschäftsideen überzeugend vorgetragen. Das Expertenteam tagte im Bielefelder Rathaus und bestätigte der Jungunternehmerin, dass ihr Unternehmen Intercommotion einen Erfolg versprechenden Business Plan präsentiert. Bereits seit Anfang 2010 hat Schmitz, die an der Universität Bielefeld Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Bildungsökonomie und Bildungsmanagement sowie Psychologie und Wirtschaftswissenschaften studiert hat, freiberuflich als Trainerin und Beraterin gearbeitet. Während des Studiums hat sie umfangreiche Praktika absolviert, die in Bielefeld, Aachen und Brüssel fundierte Einblicke
In die spätere berufliche Praxis ermöglicht haben. Ihre besonderen Kenntnisse in Moderation, Teamentwicklung und Didaktik werden unter anderem von der Fortbildungsakademie der Wirtschaft in Bielefeld eingekauft.

Künftig will sich die gebürtige Aachenerin auf die Qualifizierung von Personalentwicklern und Ausbildern konzentrieren. Dabei hat sie in erster Linie die Bedürfnisse der in der Region starken mittelständischen Unternehmen im Blick.


Ansprechpartnerin

Regionales Projektbüro
c/o Gleichstellungsstelle
für Frauenfragen
Stadt Bielefeld
Ilse Buddemeier
Tel. 0521 51-2016
E-MailE-Mail


Interessierte Frauen reichen Ihre Unterlagen bitte beim regionalen Projektbüro im Frauenbüro der Stadt Bielefeld ein und richten auch alle Rückfragen dorthin, Tel. 0521 51–2016 oder per E-MailE-Mail
Weitere Infos und eine Online-Version des Bewerbungsbogens unter
Externer Linkwww.unternehmerinnenbrief.de