Stadtprofil
Das Bielefelder Kreisprofil Gesundheit besteht aus zentralen Sozial- und Gesundheitsindikatoren im Vergleich zum nordrhein-westfälischen Mittel.
» Soziodemographische Faktoren
In Bielefeld wird der Prognose zur Folge 2030 der Anteil der Menschen über 65 Jahren im Vergleich zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (sog. Altenquotient) 41,9 Prozent betragen (2008 lag er bei 33,57 Prozent, vgl. Abbildung). Im Vergleich zu NRW ist das ein geringerer Anstieg, denn Bielefeld wird – so diese Prognose eintritt – 7,2 Prozentpunkte unter dem NRW-Mittel liegen (2008 lag es 1,14 Prozentpunkte darüber). Das kann auf die in der Vergangenheit etwas höhere Zuwanderung zurückgeführt werden, die Menschen jüngeren Alters und deren Kinder zu uns gebracht hat.
Tabelle: Zentrale Bielefelder Gesundheitsindikatoren im Vergleich zum Land NRW, Stand Januar 2011 (Quelle:
www.liga.nrw.de)
» Gesundheitliche Lage
Die (indirekt) standardisierte Sterblichkeitsrate (SMR) ermöglicht den Vergleich zum Landeswert unabhängig von der Alterszusammensetzung der jeweiligen Bevölkerung. Im Jahr 2008 lag die SMR in Bielefeld 0,08-Prozentpunkte unter derjenigen des Landes (Wert 1). Diese Abweichung war statistisch signifikant (0,01 Signifikanzniveau).
Die mittlere Lebenserwartung bei Geburt liegt in Bielefeld im Durchschnitt der Jahre 2006-2008 über dem Landeswert, insbesondere unter den Frauen. Frauen werden im Durchschnitt 82,65 Jahre und Männer 77,23 Jahre alt. Diese positiven Abweichungen vom Landeswert sind jedoch statistisch gesehen nicht bedeutsam. Man kann sich fragen, was in Bielefeld los wäre, wenn die Lebenserwartung der Frauen 5,42 Jahre unter derjenigen der Männer liegen würde. Vermutlich und zu Recht würden viele Frauen auf diesen Misstand hinweisen und einiges dafür unternehmen, dass sie eine gleichgroße Lebenserwartung erreichen wie Männer. Es ist jedoch das Umgekehrte der Fall: die Lebenserwartung der Männer ist um die genannten Jahre kürzer und sie thematisieren es nicht.
In Bezug auf ausgewählte Erkrankungen kann unter stimmigen Vorsorge- und Behandlungsmethoden ein Sterbefall in einem bestimmten Alter vermieden werden. Die hier ausgewiesene Statistik der vermeidbaren Sterbefälle bezieht sich auf Lungenkrebs 15- bis 64-Jähriger, Brustkrebs 25- bis 64-Jähriger, ischämische Herzkrankheiten 35- bis 64-Jähriger sowie Leberkrankheiten 15- bis74-Jähriger. Es wird wieder die (indirekt) standardisierte Sterblichkeitsrate (SMR) ausgewiesen. Dabei weicht kein Wert 2008 statistisch bedeutsam vom Landeswert ab; es gibt eine höhere standardisierte Brustkrebs-Sterblichkeitsrate, niedrig ist die Lungenkrebs-SMR.
In Bielefeld liegt die Rate Lebendgeborener mit niedrigem Geburtsgewicht (< 2.500 gr. ) pro 1.000 Lebendgeborene seit Jahren unter derjenigen des Landes, so auch 2008.
In Bezug auf die Rate der Säuglingssterblichkeit pro 1.000 Lebendgeborene gab es einen statistisch bedeutsam erhöhten Wert in der Vergangenheit, doch durch viel Engagement der geburtsvorbereitenden und –helfenden Einrichtungen konnte eine Trendwende erreicht werden, so dass der Mittelwert der Jahre 2006-2008 deutlich geringer ist als im Land.
Krankenhausaufenthalte aufgrund von Verbrennungen und Vergiftungen unter 15-jähriger Kinder je 100.000 Einwohner gleichen Alters sind 2008 in Bielefeld ebenfalls geringer zu veranschlagen als im Land.
» Gesundheitsverhalten
Auch der Anteil Übergewichtiger (inkl. Adipositas) ist laut Eigenangaben im Mikrozensus 2005 in Bielefeld geringer als im Land, ein Ergebnis, welches sich zumindest auch in den hier nicht ausgewiesenen Daten der Schuleingangsuntersuchungen zeigt.
» Soziodemographische Faktoren
In Bielefeld wird der Prognose zur Folge 2030 der Anteil der Menschen über 65 Jahren im Vergleich zur Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (sog. Altenquotient) 41,9 Prozent betragen (2008 lag er bei 33,57 Prozent, vgl. Abbildung). Im Vergleich zu NRW ist das ein geringerer Anstieg, denn Bielefeld wird – so diese Prognose eintritt – 7,2 Prozentpunkte unter dem NRW-Mittel liegen (2008 lag es 1,14 Prozentpunkte darüber). Das kann auf die in der Vergangenheit etwas höhere Zuwanderung zurückgeführt werden, die Menschen jüngeren Alters und deren Kinder zu uns gebracht hat.
» Gesundheitliche Lage
Die (indirekt) standardisierte Sterblichkeitsrate (SMR) ermöglicht den Vergleich zum Landeswert unabhängig von der Alterszusammensetzung der jeweiligen Bevölkerung. Im Jahr 2008 lag die SMR in Bielefeld 0,08-Prozentpunkte unter derjenigen des Landes (Wert 1). Diese Abweichung war statistisch signifikant (0,01 Signifikanzniveau).
Die mittlere Lebenserwartung bei Geburt liegt in Bielefeld im Durchschnitt der Jahre 2006-2008 über dem Landeswert, insbesondere unter den Frauen. Frauen werden im Durchschnitt 82,65 Jahre und Männer 77,23 Jahre alt. Diese positiven Abweichungen vom Landeswert sind jedoch statistisch gesehen nicht bedeutsam. Man kann sich fragen, was in Bielefeld los wäre, wenn die Lebenserwartung der Frauen 5,42 Jahre unter derjenigen der Männer liegen würde. Vermutlich und zu Recht würden viele Frauen auf diesen Misstand hinweisen und einiges dafür unternehmen, dass sie eine gleichgroße Lebenserwartung erreichen wie Männer. Es ist jedoch das Umgekehrte der Fall: die Lebenserwartung der Männer ist um die genannten Jahre kürzer und sie thematisieren es nicht.
In Bezug auf ausgewählte Erkrankungen kann unter stimmigen Vorsorge- und Behandlungsmethoden ein Sterbefall in einem bestimmten Alter vermieden werden. Die hier ausgewiesene Statistik der vermeidbaren Sterbefälle bezieht sich auf Lungenkrebs 15- bis 64-Jähriger, Brustkrebs 25- bis 64-Jähriger, ischämische Herzkrankheiten 35- bis 64-Jähriger sowie Leberkrankheiten 15- bis74-Jähriger. Es wird wieder die (indirekt) standardisierte Sterblichkeitsrate (SMR) ausgewiesen. Dabei weicht kein Wert 2008 statistisch bedeutsam vom Landeswert ab; es gibt eine höhere standardisierte Brustkrebs-Sterblichkeitsrate, niedrig ist die Lungenkrebs-SMR.
In Bielefeld liegt die Rate Lebendgeborener mit niedrigem Geburtsgewicht (< 2.500 gr. ) pro 1.000 Lebendgeborene seit Jahren unter derjenigen des Landes, so auch 2008.
In Bezug auf die Rate der Säuglingssterblichkeit pro 1.000 Lebendgeborene gab es einen statistisch bedeutsam erhöhten Wert in der Vergangenheit, doch durch viel Engagement der geburtsvorbereitenden und –helfenden Einrichtungen konnte eine Trendwende erreicht werden, so dass der Mittelwert der Jahre 2006-2008 deutlich geringer ist als im Land.
Krankenhausaufenthalte aufgrund von Verbrennungen und Vergiftungen unter 15-jähriger Kinder je 100.000 Einwohner gleichen Alters sind 2008 in Bielefeld ebenfalls geringer zu veranschlagen als im Land.
» Gesundheitsverhalten
Auch der Anteil Übergewichtiger (inkl. Adipositas) ist laut Eigenangaben im Mikrozensus 2005 in Bielefeld geringer als im Land, ein Ergebnis, welches sich zumindest auch in den hier nicht ausgewiesenen Daten der Schuleingangsuntersuchungen zeigt.

