Das Gesundheitsamt informiert: Gesund durch die Grippesaison
Stand: Oktober 2011
Mit den Temperaturen sinken die Abwehrkräfte des Körpers. Mit der Folge, dass Krankheitserreger besonders leichtes Spiel haben. Mit von der Partie: Das Influenza-Virus, Auslöser der „echten Grippe” oder Influenza. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen zählt neben Hygienemaßnahmen wie gründliches Händewaschen, Husten und Niesen in den Ärmel und das Benutzen von Einmaltaschentüchern die jährliche Impfung gegen Influenza.
Deren Bedeutung wird allerdings von vielen Menschen noch immer unterschätzt. Ein möglicher Grund: Die „echte Grippe” wird häufig mit einer gewöhnlichen Erkältung oder einem grippalen Infekt verwechselt. Dabei unterscheiden sich beide Erkrankungen nicht nur hinsichtlich ihrer Erreger, sondern auch im Bezug auf ihre Symptome:
Ein grippaler Infekt beginnt oft mit Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Schnupfen und leichtem Fieber. Die Symptome sind vergleichsweise mild und klingen nach einigen Tagen von selbst wieder ab.
Die „echte Grippe”zeichnet sich dagegen durch einen plötzlichen Krankheitsbeginn aus und macht schlagartig mit hohem Fieber (> 38,5 °C), Kopf- und Glieder- bzw. Muskelschmerzen auf sich aufmerksam. Hinzu kommen in vielen Fällen Halsschmerzen und trockener Reizhusten. Influenza-Patienten verspüren ein starkes Krankheitsgefühl und sind stark abgeschlagen. Auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind mögliche Begleitsymptome. Die große Gefahr sind Folgeerkrankungen wie Lungen- oder Herzmuskelentzündungen, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen können.
Eine Grippeerkrankung kann jeden treffen und wird durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen: also beim Sprechen, Niesen oder Husten. Auch Händeschütteln und der Kontakt mit verunreinigten Flächen, wie zum Beispiel Türgriffen, können zu einer Infektion führen.
Wirklich gefährlich oder gar lebensbedrohlich wird die Erkrankung in der Regel aber nur für sogenannte „Risikopersonen”. Für diese wird die jährliche Influenza-Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut daher besonders eindringlich empfohlen. Dazu zählen:
Die Impfung wird beim Haus- oder Kinderarzt verabreicht und von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Praxisgebühr entfällt. Der Schutz tritt etwa zehn Tage nach der Impfung ein.
Die diesjährigen saisonalen Grippeimpfstoffe schützen auch gegen die „Schweinegrippe” (Influenza A H1/N1v. 2009).
Deren Bedeutung wird allerdings von vielen Menschen noch immer unterschätzt. Ein möglicher Grund: Die „echte Grippe” wird häufig mit einer gewöhnlichen Erkältung oder einem grippalen Infekt verwechselt. Dabei unterscheiden sich beide Erkrankungen nicht nur hinsichtlich ihrer Erreger, sondern auch im Bezug auf ihre Symptome:
Ein grippaler Infekt beginnt oft mit Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Schnupfen und leichtem Fieber. Die Symptome sind vergleichsweise mild und klingen nach einigen Tagen von selbst wieder ab.
Die „echte Grippe”zeichnet sich dagegen durch einen plötzlichen Krankheitsbeginn aus und macht schlagartig mit hohem Fieber (> 38,5 °C), Kopf- und Glieder- bzw. Muskelschmerzen auf sich aufmerksam. Hinzu kommen in vielen Fällen Halsschmerzen und trockener Reizhusten. Influenza-Patienten verspüren ein starkes Krankheitsgefühl und sind stark abgeschlagen. Auch Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen sind mögliche Begleitsymptome. Die große Gefahr sind Folgeerkrankungen wie Lungen- oder Herzmuskelentzündungen, die im schlimmsten Fall tödlich verlaufen können.
Eine Grippeerkrankung kann jeden treffen und wird durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen: also beim Sprechen, Niesen oder Husten. Auch Händeschütteln und der Kontakt mit verunreinigten Flächen, wie zum Beispiel Türgriffen, können zu einer Infektion führen.
Wirklich gefährlich oder gar lebensbedrohlich wird die Erkrankung in der Regel aber nur für sogenannte „Risikopersonen”. Für diese wird die jährliche Influenza-Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut daher besonders eindringlich empfohlen. Dazu zählen:
- Menschen ab 60 Jahre
- Personen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Asthma, Diabetes, Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens, der Leber oder der Nieren, neurologische Erkrankungen, HIV-Infektion, erworbene oder angeborene Immundefekte)
- Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel
- Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
- Personen mit erhöhter Ansteckungsgefahr (z.B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr)
- Menschen, die als Infektionsquelle für ungeimpfte Risikopersonen fungieren können
- Reisende in Gebiete mit erhöhter Influenzaaktivität
Die Impfung wird beim Haus- oder Kinderarzt verabreicht und von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Praxisgebühr entfällt. Der Schutz tritt etwa zehn Tage nach der Impfung ein.
Die diesjährigen saisonalen Grippeimpfstoffe schützen auch gegen die „Schweinegrippe” (Influenza A H1/N1v. 2009).

