Futtermittel- und Tierarzneimittelüberwachung

Der Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier ist eines der grundlegenden Ziele der Futtermittelüberwachung. Sie dient:
  • der Gesunderhaltung der gefütterten Tiere und
  • der Produktion gesundheitlich unbedenklicher Lebensmittel.
Dabei ist die Futtermittelsicherheit entlang der gesamten Lebensmittelherstellungskette, angefangen bei der Futtermittelprimärproduktion bis hin zur Fütterung von zur Lebensmittelerzeugung bestimmten Tieren zu gewährleisten. Mit der Überwachung des Futtermitteleinsatzes bei Nutztierhaltern soll sichergestellt werden, dass nur zugelassene Zusatzstoffe und keine verbotenen Stoffe an Nutztiere verfüttert werden, und die vorgeschriebenen Wartezeiten eingehalten werden. Hierzu werden von uns unter anderem unangemeldete Betriebskontrollen vor Ort durchgeführt und Futtermittelproben zur weitergehenden Analyse durch die Untersuchungsämter entnommen.

Daneben unterliegen seit dem In-Kraft-Treten der Futtermittelhygiene-Verordnung alle Futtermittelunternehmer der Pflicht zur Registrierung beziehungsweise Zulassung. Dabei erfolgt die Registrierung der Landwirte durch mich als zuständige Kreisordnungsbehörde, während das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen für alle Betriebe, die nicht als Landwirte und/oder Tierhalter Futtermittel erzeugen oder verfüttern zuständig ist.

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Tierarzneimittelüberwachung

Zum Schutz des Verbrauchers und der Tiere vor gesundheitlichen Gefahren durch einen unsachgemäßen Einsatz von Tierarzneimitteln wird deren Verwendung durch uns regelmäßig überwacht. Hierbei sind nicht nur reine Nutztierhaltungen sondern auch Hobbytierhaltungen betroffen. Den Schwerpunkt bildet jedoch die Überwachung der Arzneimittelanwendung bei Tieren die der Gewinnung von Lebensmittel dienen.
So ist jeder Landwirt unter anderem verpflichtet, die Anwendung von Arzneimitteln bei lebensmittelliefernden Tieren unverzüglich zu dokumentieren. Die ordnungsgemäße Führung dieses Nachweises wird von uns vor Ort überprüft. Hieraus muss zumindest ersichtlich sein:
  • Bezeichnung des angewendeten Arzneimittels
  • Nummer des vom Tierarzt ausgestellten Arzneimittel-Anwendungs- und Abgabebelegs
  • verabreichte Menge des Arzneimittels
  • Datum der Anwendung
  • Wartezeit in Tagen
  • Name der Person, die das Arzneimittel angewendet hat

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Externer LinkBundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft


Kontakt

Futtermittelüberwachung
Dr. Gereon Poll
Tel. 0521 51-6331
Fax 0521/51-2207
E-MailE-Mail

Tierarzneimittelüberwachung
Dr. Hans-Helmut Jostmeyer
Tel. 0521 51-6649
Fax 0521/51-2207
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