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Vorschulische Sprachförderung


»Modell „Miteinander reden, miteinander leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld.“

Seit dem Kindergartenjahr 2006/2007 fördert die Stadt Bielefeld die sprachliche Bildung von Kindern mit zusätzlichem Sprachförderbedarf durchgängig zwei Jahre vor ihrer Einschulung.
Grundlage für die Förderung ist das Bielefelder Sprachfördermodell „Miteinander reden, miteinander leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld.” Seit Jahresbeginn 2008 wird die Koordination, Umsetzung und Weiterentwicklung von Sprachförderkonzepten generell vom Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten wahrgenommen. Kooperationspartner für die Akquisition, Beschäftigung und Qualifizierung der Sprachförderkräfte ist die AWO – Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. –.

Eckpunkte und Ziele des Projektes sind,
  • jedes Kind mit zusätzlichem Sprachförderbedarf durchgängig in den beiden Jahren vor der Einschulung zu fördern,
  • mit allen KiTa-Trägern ein einheitliches Sprachförderkonzept abzustimmen und umzusetzen,
  • Eltern einzubeziehen und für ihre Unterstützung bei der sprachlichen Förderung und Bildung ihres Kindes zu motivieren,
  • qualifizierte Sprachförderkräfte in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen für die Kurse einzusetzen,
  • die Zusammenarbeit zwischen den Tageseinrichtungen für Kinder und den Grundschulen für das Sprachfördermodell positiv zu nutzen.
Die Erfassung der Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf basiert in Bielefeld auf zwei unterschiedlichen Verfahren: Dem Sprachstandsfeststellungsverfahren des Landes NRW DELFIN 4 und einem umfassenden standardisierten (Langzeit-) Beobachtungsverfahren, das von den Erzieherinnen bzw. Erziehern in den Kindertageseinrichtungen durchgeführt wird.

Die landesseitige (Mit-)Finanzierung der Sprachförderung ist ab dem 1. August 2008 im neuen Kinderbildungsgesetz (KiBiz NRW) geregelt. Sie deckt allerdings nicht die Kosten für alle Kinder, die nach dem Bielefelder Sprachfördermodell einen erhöhten Sprachförderbedarf haben und eine qualifizierte durchgängige Förderung sprachlicher Bildung bis zur Einschulung brauchen. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Sparkasse Bielefeld und Haushaltsmitteln, die die Stadt Bielefeld bereitstellt, ist auch für das Kindergartenjahr 2008/2009 und darüber hinaus eine Finanzierung zur Förderung aller Kinder sichergestellt.

Die Kosten für die Sprachförderung belaufen sich im Kindergartenjahr 2008/2009 auf rund 1,04 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Kosten für die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Bielefeld – Prof. Dr. Claudia Riemer – Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft – und die Kosten für das Projekt „(Vor-)lesen macht stark! Sprachförderprogramm für Lese-Sprach-Patinnen und -Paten”.

Das Bielefelder Sprachfördermodell setzt zwei unterschiedliche Konzepte um. Zum einen ein Sprachförderkonzept, das passgenau für Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte entwickelt wurde. Es richtet sich an Kinder, die mit einer anderen Herkunftssprache aufwachsen und die deutsche Sprache mit Eintritt in den Kindergarten als weitere Sprache lernen. Zum anderen ein Konzept für Kinder, die Deutsch von Geburt an erlernt haben und eine zusätzliche sprachliche Förderung bis zur Einschulung benötigen.

Zum Schuljahr 2008/2009 konnten erstmalig Kinder eingeschult werden, die diese zweijährige, durchgängige Sprachförderung durchlaufen haben. Erste Erfahrungen belegen, dass bei guter Zusammenarbeit der KiTa`s und Schulen die in Bielefeld durchgeführten vorschulischen Sprachkurse zu merklich besseren Startchancen in der Schule führen. Auch in der mit der Sprache eng verbundenen sozialen Entwicklung eröffnen sie wesentlich größere Möglichkeiten der Integration in das Schulleben. Wer verstanden wird und versteht, gehört schneller in eine Gruppe, nimmt intensiver und leichter am gesellschaftlichen Leben teil.

»Konzept 1: Sprachförderung für Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte

In der Altersgruppe der vier- bis sechsjährigen Kinder besuchen zurzeit insgesamt 2.591 Kinder mit Zuwanderungsgeschichte eine Kindertageseinrichtung (Stand: 2008). Davon nehmen 1.969 Kinder (76 Prozent) an der Sprachförderung teil. Häufig sind diese Kinder mit einer anderen Herkunftssprache (Muttersprache, Erstsprache) aufgewachsen und lernen die deutsche Sprache mit Eintritt in die Kindertageseinrichtung als weitere Sprache.

Als Erstsprache bezeichnet man die Sprache, die ein Kind von Geburt an erlernt. Da die erste Sprache vorrangig im Elternhaus erlernt wird, nennt man die Erstsprache auch Muttersprache, Familiensprache oder Herkunftssprache. Doppelter Erstsprachenerwerb ist dann gegeben, wenn Kinder zwei Sprachen parallel von Geburt an erlernen, z. B. wenn die Mutter mit dem Kind Englisch spricht und der Vater mit dem Kind Deutsch. Das Kind wird in diesem Fall bilingual erzogen und erlernt beide Sprachen simultan.

Kinder, deren Eltern eine andere Muttersprache als die deutsche Sprache mit ihrem Kind sprechen, lernen spätestens in der KiTa die deutsche Sprache als Zweitsprache. In vielen Familien mit Zuwanderungsgeschichte ist der doppelte Erstsprachenerwerb nicht gegeben.

Das bundesweite Integrationsprogramm mit dem Schwerpunkt Sprachförderung hat im April 2007 folgendes Ziel formuliert:
„Ziel sprachlicher Bildung ist es, dass alle in Deutschland lebenden Kinder mit und ohne Zuwanderungsgeschichte möglichst früh über ausreichende Deutschkenntnisse und Kinder mit anderer Erstsprache als Deutsch (nach Möglichkeit) auch über fundierte Kenntnisse in ihrer Erstsprache verfügen.”

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat 2008 einen Ergebnisbericht der Arbeitsgruppe des bundesweiten Integrationsprogramms nach § 45 Aufenthaltsgesetz im Handlungsfeld „Sprachliche Bildung” herausgegeben. Hier wird auf Folgendes hingewiesen:

„Die Bedeutung von Deutschkenntnissen für Bildungserfolge und Integration sollte Eltern mit Migrationshintergrund jedoch nicht dazu verleiten, falsche bzw. bruchstückhafte Deutschkenntnisse an ihre Kinder weiter zu geben. Eltern sollten vielmehr in derjenigen Sprache mit ihren Kindern sprechen, die sie am besten beherrschen und in der sie sich am wohlsten fühlen. Dennoch ist für den Integrationsprozess der Familie und den Bildungsgang der Kinder auch die Bereitschaft der Eltern von Bedeutung, ihre eigenen deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern. Eltern sollten deshalb ermutigt werden, selbst Deutsch zu lernen.”

Kinder lernen zunächst die wesentliche Grundstruktur ihrer Muttersprache. Sobald sie eine Kindertageseinrichtung besuchen, lernen sie die (deutsche) Zweitsprache. In Deutschland wachsen vor allem Kinder mit einer Migrationsbiographie mehrsprachig auf.

Mit dem Beobachtungsbogen „Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen” (sismik) wird die sprachliche Entwicklung der Mädchen und Jungen von ihren Erzieherinnen bzw. Erziehern dokumentiert. Kinder, die aufgrund des Beobachtungsbogens „sismik” einen erhöhten Sprachförderbedarf haben oder durch das Sprachstandsfeststellungsverfahren DELFIN 4 eine zusätzliche sprachliche Förderung brauchen, besuchen an zwei bis drei Tagen in der Woche einen Sprachförderkurs. Die Sprachförderkurse werden von Personen geleitet, die eine pädagogische Ausbildung oder sprachliche Ausbildung haben und fortlaufend für diese Aufgabe qualifiziert werden. Die Themen und Inhalte der Sprachförderung sind mit dem Bildungskonzept für die Kindertageseinrichtungen abgestimmt. Im fachlichen Austausch reflektieren die Sprachkursleitungen regelmäßig miteinander die praktische Umsetzung des Förderprogramms.

Seit 2005 wurden mehr als 300 vorschulische Sprachförderkräfte für diese Aufgabe qualifiziert. Derzeit sind im Auftrag des Kooperationspartners AWO – Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e.V. – 159 vorschulische Sprachförderkräfte beschäftigt, davon 99 in einem so genannten Minijob.

Im ersten Jahr basiert die Förderung der Kinder auf der Grundlage des Programms „Wir verstehen uns gut – spielerisch Deutsch lernen” von Elke Schlösser. In diesem Jahr erarbeiten sich die Kinder mit allen Sinnen und in spielerischer Weise einen Grundwortschatz.
Im zweiten Jahr basiert die Förderung auf dem „Bielefelder Handbuch zur vorschulischen Sprachförderung”, das auf dem vorherigen Programm aufbaut und spielerische Übungen zur deutschen Grammatik enthält. Die Jungen und Mädchen werden sprachlich auf ihre Einschulung vorbereitet, in dem sie sich z. B. mit dem Vokabular der Grundschule vertraut machen.

Von Beginn an sind die Eltern in die sprachliche Förderung einbezogen. Eltern mit Zuwanderungsgeschichte erhalten Anregungen, wie sie die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder auch zuhause unterstützen können. Auf Eltern-Kind-Nachmittagen erhalten Eltern Einblicke in die Themen und Fördermethoden. Eltern begleiten ihre Kinder auf Ausflügen in die nähere Umgebung und bei Besuchen von Bibliotheken, Museen, Puppenspielen, Theaterbesuchen oder in den Tierpark und erleben mit, wie sie Erlebnisse für Sprechanlässe mit ihren Kindern nutzen können.

Das Sprachförderprojekt wird von der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld seit September 2006 wissenschaftlich begleitet. Aus 23 KiTa´s nehmen 143 Kinder an einer Breitenanalyse teil. Die Sprachentwicklung der Kinder wird mit Hilfe von Bildern erfasst, auf denen szenische Darstellungen abgebildet sind, die Kinder zum Erzählen anregen. Die sprachliche Entwicklung der Kinder wird in Bild und Ton festgehalten und an drei Stichtagen im Jahr überprüft. Drei Mal in zwei Jahren werden die anonymisierten Beobachtungsbögen „sismik” statistisch ausgewertet.

An einer Tiefenanalyse sind aus den 23 KiTa`s fünfzehn Kinder beteiligt. Die Mädchen und Jungen werden mehrmals zu ihrer sozialen und sprachlichen Entwicklung in der KiTa und in der Sprachfördermaßnahme beobachtet. Damit die unterschiedlichen Sichtweisen der Eltern, Erzieherinnen bzw. Erzieher und der Sprachkursleitungen zum Tragen kommen, werden sie von den Wissenschaftlerinnen mehrmals interviewt.

Eine erste Einschätzung aus der wissenschaftlichen Begleitstudie zeigt, wie wichtig es für die kindliche Förderung ist, die Familie des Kindes wie auch alle beteiligten Akteure im Kindergartenkontext in die Maßnahme einzubeziehen, wie dies im Bielefelder Projekt auch umgesetzt wird.


»Konzept 2: Sprachförderung für Kinder mit deutscher Erstsprache

„(Vor-)lesen macht stark! – Lese-Sprach-Patenschaften in Kindertageseinrichtungen”
Die Stadt Bielefeld hat mit dem Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten im Kindergartenjahr 2007/2008 in enger Kooperation mit der Freiwilligenakademie der AWO – Bezirksverband OWL e.V. - das Modellprojekt „(Vor-)lesen macht stark! – Lese-Sprach-Patenschaften in Kindertageseinrichtungen” ins Leben gerufen. Ziel des Projektes ist es, Kinder mit deutscher Erstsprache, die einen erhöhten Sprachförderbedarf haben, in der deutschen Sprache zu fördern. Diese Förderung findet zusätzlich zu der Sprachförderung statt, die Kindertageseinrichtungen auf der Grundlage des Kinderbildungskonzeptes NRW (Kibiz NRW § 13, Abs.6) in ihrem Bildungskonzept verankert haben und umsetzen. Der Sprachförderbedarf für die Kinder wird sowohl über den Beobachtungsbogen „Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern in Kindertageseinrichtungen” (seldak) als auch durch das Sprachstandsfeststellungsverfahren DELFIN 4 ermittelt.

Literacy ist ein Begriff aus dem angloamerikanischen Raum und wird auch in Deutschland verwendet, da es in der deutschen Sprache kein vergleichbares Wort gibt, das dem inhaltlichen Umfang dieses Terminus entspricht. Literacy bedeutet wörtlich übersetzt Lese- Schreibkompetenz, doch im weiteren Sinne gebraucht, umfasst der Begriff Erfahrungen und Grundfertigkeiten rund um die Lese-, Erzähl- und Schriftkultur. Aus anderen Ländern, u. a. USA, Kanada, Südafrika, Namibia, Uganda, Chile, Irland, Türkei, wissen wir, dass das Konzept der Literacy-Erziehung für die Sprachentwicklung der Kinder außerordentlich erfolgreich ist. Denn Erfahrungen und Grundfertigkeiten rund um die Lese-, Erzähl- und Schriftkultur sind für die Sprachentwicklung der Mädchen und Jungen im Vorschulalter außerordentlich bedeutsam.

Kinder, denen viel vorgelesen wird,
  • erweitern ihren Wortschatz,
  • üben sich in der Grammatik der deutschen Schriftsprache,
  • lernen, sich auf die Inhalte einer Geschichte zu konzentrieren,
  • trainieren ihr Gedächtnis,
  • üben sich im sprachlichen Ausdruck
  • werden zum Nachdenken angeregt und beflügeln ihre Fantasie.

    Während in früheren Generationen die Großeltern häufig in der Familie dieser Aufgabe nachkamen, ist dies durch veränderte Familienstrukturen heute immer weniger gegeben.

    Im Oktober 2007 wurde mit der Gewinnung und Qualifizierung von Frauen und Männern als Lese-Sprach-Patinnen und -Paten begonnen. Im Kindergartenjahr 2008/2009 wurden inzwischen bereits 105 Lese-Sprach-Patinnen und –Paten in 95 KiTa`s trägerübergreifend eingesetzt. Die Förderung findet in 131 Gruppen statt. Einige Lese-Sprach-Patinnen und -Paten unterstützen Mädchen und Jungen in mehreren KiTa`s oder führen in einer KiTa bis zu drei Gruppen durch.

    Alle Lese-Sprach-Paten haben zur Unterstützung ein von der Freiwilligenakademie OWL entwickeltes Handbuch erhalten, das themenübergreifende Spiele und Anregungen enthält. Passend zu diesem Handbuch wurde eine Lese-Sprach-Kiste für jede KiTa zusammengestellt, die den Freiwilligen vor Ort zur Verfügung steht. Hier sind alle im Handbuch beschriebenen einsetzbaren Bücher, Spiele, Folienbilder und Fingerpuppen enthalten. Darüber hinaus enthält die Kiste weitere Bilder- und Vorlesebücher, die speziell für Mädchen und Jungen geeignet sind sowie Anregungen und Arbeitshilfen.

    Die Erzieherinnen bzw. Erzieher haben rückgemeldet, dass das Angebot bei den Mädchen und Jungen gut ankommt. Die Kinder freuen sich, wenn ihre Lese-Sprachpaten an ein bis zwei Tagen in der Woche zu ihnen in die KiTa kommen, um mit ihnen Bilderbücher zu betrachten, Geschichten und Gedichte vorzulesen und anschließend das Gehörte in Gesprächen und Rollenspielen zu verarbeiten. Über die angestrebten Ziele hinaus, lernen die Kinder auch, wie sie sich mit Hilfe von Sachbüchern selbst Wissen aneignen können.

    Erklärtes Ziel ist, dass dieses Angebot möglichst allen Kindertageseinrichtungen in Bielefeld zu Gute kommt. Im Kindergartenjahr 2008/2009 werden insgesamt 778 Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf mit dem Konzept der Literacy- Erziehung gefördert. Die Förderung durch die Lese-Sprach-Patinnen und –Paten ist in das umfassende Sprachförderkonzept der jeweiligen KiTa eingebunden.

    Wer sich als Lese-Sprach-Patin oder -Pate engagieren möchte, wird im Vorfeld für das Programm qualifiziert. Interessierte können sich über die Hotline 0521/9216-444 oder über die Internetseite Externer Linkwww.freiwillige-owl.de direkt melden.

  • »Kontakt

    Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten
    Birgit May
    Neues Rathaus
    Niederwall 23, 1. Etage, Flur A, Zimmer A 105
    33602 Bielefeld
    Tel. 0521 51-8091
    Fax 0521 51-6183
    E-MailE-Mail
    Öffnungszeiten:
    Mo – Fr 8.00 – 12.00 Uhr, Do zusätzlich 14.30 – 18.00 Uhr.

    Universität Bielefeld
    Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Miteinander reden, miteinander leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld.”: Sevilen Demirkaya, Nazan Gültekin
    Tel. 0521/ 106 3634
    E-MailE-Mail

    Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband OWL
    Agentur "Job-Scout"
    Karin Hecht
    Tel. 0521/ 9216264
    E-MailE-Mail


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