Baulicher Umweltschutz

› Schadstofferfassung
Die im Eigentum des ISB stehenden Gebäude werden systematisch auf Bauschadstoffe (Asbest, PCB, PCP, Formaldehyd, KMF, PAK, Schimmel, Legionellen) hin untersucht. Dies geschieht insbesondere vor geplanten Umbaumaßnahmen im Rahmen der Schul- und Sporthallensanierung sowie bei anstehenden Kesselsanierungen. Außerdem werden sie vor Abbruchmaßnahmen und bei Verdacht auf mögliche Gesundheitsgefährdungen durchgeführt.

Die Untersuchungsergebnisse werden in einem Schadstoff-Kataster erfasst und dort mit der Sanierungsdringlichkeit hinterlegt. Auf diese Weise werden die gesetzlich geforderte Wiederbewertung von Fundstellen und auch eine kontinuierliche Sanierungsplanung sichergestellt. Außerdem können so Informationen zum Ausschluss konkreter Gesundheitsgefahren gegeben werden.


› Schadstoffbeseitigung
Bei der Planung der Umbaumaßnahmen werden zunächst Sanierungskonzepte anhand der Schadstoff-Gutachten für die Sanierungsmaßnahmen erarbeitet. Wenn es erforderlich ist, veranlasst der ISB dann die Sanierungsmaßnahmen im Schwarzbereich durch Fachfirmen und koordiniert die Kontroll- und Freigabemessungen durch Gutachter. Erst anschließend werden die Bereiche für die weiteren Arbeiten freigegeben.
Die Schadstoff-Sanierung vor Abbruchmaßnahmen sieht diese Schritte ebenfalls vor. So wird sichergestellt, dass alle schadstoffhaltigen Baumaterialien vor dem eigentlichen Abbruch fachgerecht ausgebaut und entsorgt werden und Gefährdungen Dritter ausgeschlossen werden.