Ausfuhrkennzeichen

Was benötigt wird:
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief )
    oder
    Betriebserlaubnis bei zulassungsfreien aber kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
    oder
    Abmeldebestätigung (ist das Fahrzeug länger als sieben Jahre außer Betrieb gesetzt, setzen Sie sich bitte vorher mit Ihrer Kfz-Zulassungsbehörde in Verbindung).

  • Kennzeichen
    Das/die Kennzeichen ist/sind vorzulegen, wenn das Fahrzeug zugelassen ist.

  • Nachweis über gültige Hauptuntersuchung

  • spezielle Versicherungsbestätigungskarte (3-teilige, gelbe Doppelkarte)

  • Identitätsnachweis für n a t ü r l i c h e Personen:
    • Gültiger Personalausweis oder Pass. Nur Originalunterlagen. Wenn nicht vorhanden, erkundigen Sie sich bitte vorher bei Ihrer Zulassungsbehörde. Bei Vorlage eines deutschen bzw. ausländischen Passes ist auch eine Meldebescheinigung erforderlich, sofern der Antragsteller nicht in Bielefeld gemeldet ist. Die Meldebescheinigung darf nicht älter als drei Monate ab Ausstellung sein. Genauere Informationen finden Sie unter "Hinweise."
    • Gewerbeanmeldung, wenn auf eine Einzelfirma zugelassen werden soll.
  • Identitätsnachweis für j u r i s t i s c h e Personen:
    • bei Firmen: Handelsregisterauszug und ggf. Gewerbeanmeldung bzw. Gewerbeummeldung
    • bei Vereinen: Vereinsregisterauszug
    • bei Behörden, Kirchen, Freiberuflern usw.: Briefkopf mit Absenderangabe und gleichzeitige Vollmachtserteilung
  • Vollmacht für den Fall, dass die Person, auf die das Fahrzeug zugelassen wird, nicht selber erscheint.
    Der/Die Bevollmächtigte muss sich durch Personalausweis oder Pass ausweisen können. Der Identitätsnachweis (s.o.) des Vollmachtgebers / der Vollmachtgeberin ist ebenfalls im Original vorzulegen. Vollmachtsformulare erhalten Sie in der Zulassungsbehörde, oder Sie können sie hier downloaden. WICHTIG: Bei Zulassungsvorgängen muss die Vollmacht außerdem eine Einverständniserklärung hinsichtlich der Bekanntgabe der kraftfahrzeugsteuerrechtlichen Verhältnisse und von Gebührenrückständen durch die Zulassungsbehörde enthalten.
  • Bezahlung nur mit Bargeld.

  • SEPA-Lastschriftmandat für Kfz-Steuer. Achtung: Ohne Erteilung dieses SEPA-Lastschriftmandats darf die Kfz-Zulassungsbehörde Ihr Fahrzeug nicht zulassen. Ein Formular dazu können Sie PDF-Dokument hier downloaden.
  • Für Personen ohne ein Konto im Inland:
    • Inländer haben grundsätzlich das Recht, ein Konto in Deutschland zu eröffnen werden aber von der Kfz-Zulassungsbehörde dazu nicht verpflichtet
    • Antragsteller für ein Ausfuhrkennzeichen ohne Bankverbindung im SEPA-Raum werden von der KFZ-Zulassungsbehörde mit der komplett auszufüllenden Steuererklärung für Ausfuhrkennzeichen an das Hauptzollamt (Werner-Bock-Str. 25-29, 33602 Bielefeld) verwiesen und müssen dort vorstellig werden. Dort wird dann die Kfz-Steuer ermittelt und der Antragsteller kann diese dort direkt einzahlen. Erst mit Nachweis der Bareinzahlung oder mit einer Bescheinigung des Hauptzollamtes, dass keine Kfz-Steuer anfällt, darf dann für den Gültigkeitszeitraum ein Ausfuhrkennzeichen zugeteilt werden.
    • Die Möglichkeit mit Vollmacht von einem Konto eines Dritten die Steuer einziehen zu lassen, wird ebenfalls akzeptiert
    • die Kfz-Zulassungsbehörde ist verpflichtet den Nachweis eines Kontos (Kontokarte, Bescheinigung der Bank etc.) zu prüfen

      Hinweise
      • Die KFZ- Zulassungsbehörde Bielefeld ist nur für Personen mit Hauptwohnsitz in Bielefeld bzw. Firmen mit Sitz in Bielefeld zuständig. Auswärtige Bürger bzw. Firmen müssen sich an die jeweils für sie örtlich zuständige Zulassungsbehörde wenden.
      • Ausländer ohne Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben die Möglichkeit ein Ausfuhrkennzeichen in dem Zulassungsbezirk zu erhalten, in dem sie sich aufhalten. Eine persönliche Vorsprache ist zwingend erforderlich. Die Meldebescheinigung (nicht älter als 3 Monate) des ausländischen Wohnortes oder des Konsulates ist vorzulegen.
      • Besteht bei ausländischen Firmen kein Wohnort, kein Sitz, keine Niederlassung oder keine Dienststelle ist der Wohnort des Empfangsberechtigten zuständig. Ein entsprechender Nachweis aus dem ausländischen Gewerberegister (ggf. mit Übersetzung) ist vorzulegen.