Verkehrsüberwachungsdienst

› Wesentliche Aufgaben
  • Überwachung des ruhenden Verkehrs (Einhaltung der Parkvorschriften)
  • Kontrollen gemäß den Vorgaben der Ordnungsbehördlichen Verordnung PDF-Dokument  [132 KB](OBVO) und des PDF-Dokument  [26 KB]Landeshundegesetzes
› Standort:
Altes Rathaus
Niederwall 25, Zimmer 323
33602 Bielefeld
Tel. 0521 51-2975, 51-2817

Der Verkehrsüberwachungsdienst verfügt zurzeit über 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Schichtbetrieb den ruhenden Verkehr überwachen. Hierzu zählt insbesondere die Überwachung der Halteverbote, der Geh- und Radwege, der öffentlichen Parkplätze und des Bereichs der Parkraumbewirtschaftung. Es werden mündliche oder schriftliche Verwarnungen ("Knöllchen") erteilt. Die Höhe der Verwarnungsgelder ist im bundeseinheitlich geltenden Verwarnungs- und Bußgeldkatalog festgelegt und steht nicht im Ermessen der Verkehrsüberwacherinnen und Verkehrsüberwacher.



Vorschriftzeichen "Haltverbot"
Verwarnungsgelder für Halt- und Parkverstöße reichen von zehn bis 35 Euro. Ihre Höhe ist abhängig von der Art und der Dauer des Verstoßes sowie von der Frage, ob mit dem Verstoß eine Verkehrbehinderung verbunden war. Eine Verwarnung wird erst wirksam, wenn der Betroffene sie akzeptiert, also bezahlt, und zwar innerhalb einer Frist von einer Woche. Wird diese Frist nicht eingehalten, gilt die Verwarnung als nicht angenommen und es kommt zu einem Bußgeldverfahren, welches zusätzliche Gebühren nach sich zieht.

Die meisten Halteverbots- und Parkvorschriften dienen der Verkehrsicherheit. Dadurch sollen schwächere Verkehrteilnehmer - also Fußgänger, Kinder, ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und Radfahrer - geschützt werden. Aber auch die Sicherheit der Autofahrer wird durch diese Vorschriften gewährleistet (z.B. Parkverbote im Kreuzungsbereich). Der VÜD wird sehr oft auf Grund von konkreten Beschwerden tätig.

Bei gefährdend oder behindernd parkenden Fahrzeugen wird deren Abschleppen in die Wege geleitet. Die Mehrzahl der Abschleppmaßnahmen betrifft widerrechtlich parkende Fahrzeuge auf Schwerbehindertenparkplätzen, in oder vor Feuerwehrzufahrten in Fußgängerzonen oder auf Rad- und Fußwegen. Die Fahrzeuge werden vom Abschleppunternehmer sichergestellt und können dort bei sofortiger Begleichung aller entstandenen Kosten abgeholt werden.

Darüber hinaus sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allen Verkehrsteilnehmern - insbesondere Kindern und älteren Leuten - im Straßenverkehr behilflich. Wegen der guten Ortskenntnisse werden auch oft Auskünfte über Lage von Straßen, Behörden oder Firmen an die ratsuchenden Bürger weitergegeben.