Umweltamt Bielefeld

Die Umweltsituation in Bielefeld
Bielefeld hat im Verhältnis zu anderen bundesdeutschen Großstädten vergleichsweise gute Voraussetzungen für Naturschutz, Naturerleben und Erholung. Landschaftlich wird Bielefeld vor allem durch seine Lage am Teutoburger Wald, aber auch durch seine Einbettung in das Ravensberger Hügelland im Norden und die Sennelandschaft im Süden geprägt. Der Siedlungsbereich wird in weiten Teilen durch ein netzförmiges Grünsystem gegliedert.

Die besondere Reliefstruktur des Stadtgebietes führt zu einer komplexen klimatischen Situation. Viele hochklimaempfindliche Grünzonen und Freiflächen tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei.
550 Kilometer Bachläufe durchziehen das Stadtgebiet. 330 Teiche mit insgesamt 100 Hektar Fläche bereichern die Landschaft. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten im Bundesgebiet ist Bielefeld in der besonderen Lage, ausreichend Trinkwasser mit guter Qualität aus dem eigenem Stadtgebiet zur Versorgung der Bevölkerung bereit zu stellen.
Den guten Grundvoraussetzungen für eine positive Einschätzung der Umweltsituation stehen Beeinträchtigungen gegenüber, die der Korrektur oder Kontrolle bedürfen.
  • Etwa 800 Altlablagerungen, Altstandorte und Grundwasserschäden sind im Stadtgebiet registriert.
  • Die Oberflächengewässer werden durch schätzungsweise 1.000 Abwassereinleitungen belastet.
  • Jährlich gehen etwa 60 ha Freifläche durch Bebauung verloren.
  • Erhöhte Lärm- und Luftschadstoffwerte an manchen viel befahrenen Straßenabschnitten erfordern Minderungsplanungen.
  • Illegale Abfallbeseitigungen gefährden Wasser und Boden und verschandeln die Landschaft.
Die Aufzählung zeigt nur einen Ausschnitt des breiten Aufgabenspektrums, dessen sich das Umweltamt annimmt.


Umweltdaten vor Ort