Regelaltersrente

Vor dem Hintergrund steigender Lebenserwartung und sinkender Geburtenzahlen wird die Altersgrenze stufenweise vom 65. Lebensjahr auf das 67. Lebensjahr angehoben.

› Ab wann wird die Altergrenze für die Regelaltersgrenze auf 67 Jahre angehoben und wer ist betroffen?
Die Altersgrenze wird zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 Jahren auf 67 Jahre angehoben. Beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1947 erfolgt die Anhebung ab 2012 zunächst in Ein-Monats-, von 2024 an in Zwei-Monats-Schritten, sodass dann für Versicherte ab Jahrgang 1964 die Regelaltersgrenze von 67 Jahren gilt. Es gibt aber auch Ausnahmen aufgrund von Vertrauensschutzregelungen: In diesen Fällen verbleibt es dann beim Renteneintrittsalter von 65 Jahren!
Nähere Auskünfte erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rentenstelle.

› Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?
  • Personalausweis oder Reisepass
  • IBAN und BIC des Kontos, auf das die Rente überwiesen werden soll (mitzubringen ist ein aktueller Kontoauszug, der diese Angaben enthält)
  • Steuer-Identifikationsnummer
  • Krankenversicherungskarte sowie Namen und Anschriften der Krankenversicherungen der vergangenen 25 Jahre
  • Aktueller Versicherungsverlauf
  • Nachweise über eventuelle Berufsausbildungen1)
  • Nachweise über zurückgelegte Schulzeiten ab dem 17. Lebensjahr 1)
  • Familienbuch oder Geburtsurkunden der Kinder der/des Versicherten 2)
  • Rentenrechtlich bedeutsame Nachweise zu Lücken im Versicherungsverlauf
  • Nachweise über andere Versorgungsansprüche (z. B. Betriebsrenten, Pensionen o. ä.)
  • Festsetzungsblatt über ruhegehaltsfähige Bezüge (bei Beamten)
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1) Nicht erforderlich, wenn im Versicherungsverlauf schon enthalten. Die Zeiten der Berufsausbildung müssen allerdings als solche benannt sein. Die Bezeichnung "Pflichtbeiträge" für diese Zeiten reicht nicht aus.
2) Nicht erforderlich, wenn im Versicherungsverlauf bereits Kindererziehungszeiten (nicht: Schwangerschaftszeiten) enthalten sind. Männliche Versicherte haben Geburtsnachweise mindestens eines ihrer Kinder immer beizubringen, um die Höhe des künftigen Pflegeversicherungsbeitrages feststellen zu können.

› Welche Anträge sind erforderlich?
Die erforderlichen Anträge werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rentenstelle nach Angaben der Versicherten aufgenommen. Wer die Formulare aber selbst ausfüllen möchte, erhält die erforderlichen Papiervordrucke in der Rentenstelle oder online auf der Externer LinkHomepage der Deutschen Rentenversichrung.