Wegweiser: Mutter- und fremdsprachige Kräfte
in der sozialpsychiatrischen Versorgung

Die PDF-Dokument  [651 KB]Informationsbroschüre richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund sowie Fachkräfte in Bielefeld. Sie informiert über Kliniken, Beratungsstellen, Dienste und Einrichtungen der sozialpsychiatrischen und psychosozialen Versorgung, die in unterschiedlichen Sprachen beraten, begleiten bzw. behandeln können. Die Sprachen sind alphabethisch nach den Kriterien: Einrichtung/Dienst, Berufsgruppe und Geschlecht gegliedert.
Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Dienste die gleichen Angebote zur Verfügung stellen und Hilfen in der Regel nur in den ausgewiesenen Tätigkeitsbereichen möglich sind. Im ersten Teil ist eine Auflistung der mutter- und fremdsprachigen Kräfte und im zweiten Teil eine Beschreibung der Leistungsbereiche der jeweiligen Dienste und Einrichtungen sowie der Ausrichtung auf spezifische Problemlagen oder Zielgruppen zu finden.
Kliniken, Beratungsstellen, ambulante, teilstationäre und stationäre Dienste und Einrichtungen der Eingliederungshilfe haben bei einer Befragung durch das Amt für soziale Leistungen - Sozialamt – der Stadt Bielefeld in Abstimmung mit dem Psychiatriebeirat die aufgeführten Adressen, Leistungsbereiche und die Qualifikation der Kräfte zusammengestellt. Einrichtungen sind u. a. dann genannt, wenn eine Kraft selbst Muttersprachlerin bzw. Muttersprachler ist oder eine Fremdsprache nach eigener Einschätzung fließend beherrscht.

Die Initiative hierzu geht zurück auf den Psychiatriebeirat. Dieser hat im Jahr 2009 eine Umfrage zum Bedarf an Hilfen bzw. Angeboten für psychisch- und suchtkranke Menschen mit Migrationshintergrund in Bielefeld bei den unterschiedlichen Diensten, Praxen und Institutionen der sozialpsychiatrischen Versorgung durchgeführt. Der Anteil der Bielefelder Bürgerinnen und Bürger, der einen Migrationshintergrund hat, liegt zurzeit bei 30 %. Ein Ergebnis der Umfrage ist, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Durchschnitt sozialpsychiatrische Hilfen in einem deutlich geringeren Umfang in Anspruch nehmen, als dies nach ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung zu erwarten wäre. Am häufigsten wird in dieser Umfrage der Bedarf an muttersprachlicher Beratung und Therapie in Bielefeld beschrieben.

Dieser Wegweiser soll dazu beitragen, dass mehr Menschen mit Migrationshintergrund in die Regelhilfeangebote vermittelt werden und dort auch bei besonderen sprachlichen oder kulturellen Problemen die geeigneten Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner für eine Beratung, Begleitung oder Therapie finden.


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Büro für integrierte Sozialplanung und Prävention
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