Schuldenbericht 2016

Der Finanz- und Personalausschuss hat den Schuldenbericht der Stadt Bielefeld für das Jahr 2016 in seiner öffentlichen Sitzung am 31. Januar 2017 zur Kenntnis genommen.

Mit dem Schuldenbericht soll ein Überblick über den Stand und die Entwicklung der Kreditverbindlichkeiten bei der Stadt Bielefeld im Jahr 2016 gegeben werden.

Das Volumen an Investitionskrediten bei der Stadt Bielefeld (Kernhaushalt und Sondervermögen) ist im vergangenen Jahr erneut leicht gesunken.
Notwendige Kreditaufnahmen im Volumen von 30,25 Mio. € konnten durch Tilgungen überkompensiert werden.

Erstmals wurde im Haushaltsjahr 2016 im Rahmen von Konzernfinanzierung ein Darlehen in Höhe von 129,739 Mio. € aufgenommen und an ein Tochterunternehmen weitergegeben. Dadurch erhöhen sich die Kreditverbindlichkeiten der Stadt Bielefeld insgesamt erheblich. Der Verbindlichkeit steht jedoch in gleicher Höhe eine Forderung gegenüber dem Tochterunternehmen gegenüber. Insofern ist der Sachverhalt bilanziell neutral. Auswirkungen auf die Allgemeine Rücklage ergeben sich somit nicht.

Das Volumen der Kredite zur Liquiditätssicherung ist seit 2008 stetig gestiegen. Es zeichnet sich ab, dass diese Entwicklung zum Stillstand kommt bzw. voraussichtlich ab dem Jahr 2019 umgekehrt wird. Im Jahr 2019 wird nach der derzeitigen Finanzplanung mit einem geringen Zahlungsmittelüberschuss gerechnet, so dass das Volumen der Kredite zur Liquiditätssicherung sinkt.
Positiv ist nach wie vor das niedrige Zinsniveau. Der Zinsaufwand für die erforderlichen Liquiditätskredite war dadurch weiter relativ niedrig.