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Umbau Detmolder Straße

Informations- und Marketingkampagne zum Umbau der Detmolder Straße.
Die Großbaumaßnahme "Umbau Detmolder Straße" im Streckenabschnitt zwischen Niederwall und Otto-Brenner-Straße hat am 3. März 2008 begonnen. Das Vorhaben wird in sechs Bauphasen abgewickelt. Der verbindliche Fertigstellungstermin ist der 15. April 2011.
Es wird der gesamte Straßenraum neu erstellt, angefangen von den Kanälen und Versorgungsleitungen im Erdreich, fortgesetzt mit neuen Gehweg-, Fahrbahn- und Gleisanlagen, abgeschlossen mit zwei neuen Hochbahnsteigen, Fahrleitungs-, Beleuchtungs- und Signalanlagen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 41 Millionen Euro.


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»Bauverlauf

Stand 12. März 2010
Am 28. September 2009 wurden die Arbeiten in der 4. Bauphase in Angriff genommen.
Dieser Bauabschnitt erstreckt sich über die Südseite der Detmolder Straße zwischen der Prießallee/ Josef- Haydn- Straße und der Otto- Brenner- Str. / Osningstraße.
Leider mussten die Arbeiten witterungsbedingt am 18.12.2009 eingestellt werden und konnten erst am 01.03.2010 in einzelnen Gewerken wieder aufgenommen werden.
Frostempfindliche Arbeiten wie der Schienenverguss oder Schweißarbeiten an Versorgungsleitungen waren innerhalb der unerwartet langen Winterperiode nicht möglich und mussten zurückgestellt werden.

In Erwartung einer durchgreifenden Wetterbesserung mit durchgehenden Temperaturen über plus fünf Grad erfordern die restlichen Arbeiten noch einen Zeitraum von etwa sechs Wochen Arbeitszeit. Daher wird diese Bauphase voraussichtlich Ende April beendet.

Die Verkehrsführung der aktuellen 4. Bauphase stellt sich wie folgt dar:

Es wurde eine eingleisige Umfahrung für die Stadtbahn eingerichtet, jetzt bereits auf dem neu erstellten Gleis des 3. Bauabschnittes, sowie weiterhin eine Spur für den stadtauswärts fahrenden Autoverkehr. Hier jedoch mit der Besonderheit, dass der Autoverkehr in Richtung stadtauswärts im Kreuzungsbereich der Prießallee auf die nördliche Spur verschwenkt wird. Der Verkehr verläuft während der 4. Bauphase entgegengesetzt zur zukünftigen Fahrtrichtung und wird erst unmittelbar vor der Kreuzung Otto- Brenner Straße wieder auf die Südseite geführt.
Insbesondere für die nördlichen Querstraßen Königsbrügge, Graudenzer Straße und An der Krücke gilt das Linksabbiegegebot. Durch eine umfangreiche Beschilderung und Markierung wird auf diese Verkehrsführung hingewiesen.

Die beiden stadtauswärts führenden Spuren auf der Südseite zwischen der Prießallee/ Josef- Haydn- Straße und der Otto-Brenner-Straße/ Osningstraße wurden als zusammenhängendes Baufeld eingerichtet.

Der Autoverkehr kann stadtauswärts am Baufeld nördlich einspurig vorbeifahren, der stadteinwärts fahrende Autofahrer muss weiterhin an der Otto- Brenner Straße abfahren und sollte sich über die Oldentruper Straße in Richtung Innenstadt begeben bzw. über die Prießallee / Teutoburger Straße auf die neue Detmolder Straße abbiegen.

In der derzeit aktuellen 4. Bauphase sind die vorlaufenden Kanalbau- und Versorgungsträgerarbeiten abgeschlossen, die Schottertragschichten sind eingebaut, der südliche neue Gehweg ist durchgehend begehbar, die Gleistragplatten sind betoniert und der Schienenverguss etwa zur Hälfte abgeschlossen. Derzeit laufen Straßenbauarbeiten vor dem Kreuzungsbereich mit der Osningstraße.
Ferner befindet sich der Hochbahnsteig Prießallee im Rohbau.

Die Erreichbarkeit der Grundstücke auf der Südseite des Baufeldes ist teilweise noch eingeschränkt. Dieses wird sich jedoch nach Abschluss der 4. Bauphase wieder entspannen.

Die städtische Bauüberwachung hat wie gewohnt für alle Fragen und Sorgen der Anwohner ein offenes Ohr und kann im Einzelfall Sonderlösungen anbieten. Die 4. Bauphase wird voraussichtlich bis April 2010 andauern.



»Hinweise

zur Verkehrsführung mit Beginn der vierten Hauptbauphase ab 27. September 2009 entehmen Sie bitte der Anliegerinformation.


»Zur Vorgeschichte

Die Stadt Bielefeld hatte im Januar 2004 bei der Bezirksregierung Detmold das Planfeststellungsverfahren zum Umbau der Bundesstraße 66 (B 66, Detmolder Straße) zwischen Niederwall und Otto-Brenner-Straße in Bielefeld-Sieker beantragt und dazu umfangreiche Pläne und Gutachten vorgelegt.

Die nach öffentlicher Auslegung der Pläne gegen das Vorhaben erhobenen Einwendungen wurden in einer zweitägigen mündlichen Verhandlung am 26. und 27. November 2004 im Rathaus der Stadt Bielefeld umfassend erörtert.

Nach Würdigung aller im Verfahren bekannt gewordenen Belange hatte die Bezirksregierung dem Verkehrsministerium vorgeschlagen, den Planfeststellungsbeschluss entsprechend zu erlassen. Die bisher landesweit einmalige Übertragung der Zuständigkeit vom Verkehrsministerium auf die Bezirksregierung Detmold im Mai 2006 habe es nun ermöglicht, diese Entscheidung in kurzer Zeit selbst zu treffen.

Mit dem PDF-Dokument  [25 KB]Planfeststellungsbeschluss vom 7. Juli 2006 setzte die Bezirksregierung nach Auswertung von 1.145 Einwendungen sowie mehrerer Gutachten und Durchführung verschiedener Erörterungstermine mit privaten und öffentlichen Einwendern den Schlusspunkt unter das Verwaltungsverfahren.

Der Planfeststellungsbeschluss wurde von drei Anliegern beklagt, die Anträge auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wurden am 27. April 2007 abgelehnt.
Details

Die Zusage für Zuschüsse vom Land und Bund lag seit dem 15. Juni 2007 für den Straßenbau und seit dem 20. Juni 2007 für die Hochbahnsteige vor. Somit war alles auf einen Baubeginn im Januar 2008 ausgerichtet. Aufgrund der milden Witterungsverhältnisse in den vergangenen Jahren wurde beim Bauablauf nicht mehr mit einer längeren Winterpause kalkuliert.

Die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BVVG) erteilte den Großauftrag für die Rohbauarbeiten zum Umbau au der Detmolder Straße an den Baukonzern „Strabag- Niederlassung Lemgo”. Die Arbeiten konnten am Montag, 3. März 2008, beginnen - zwei Monate später als geplant. Die Verzögerung war dadurch entstanden, dass ein Mitbewerber zunächst einen Nachprüfungsantrag für die Auftragsvergabe gestellt hatte, der dann zurückgezogen wurde.
Ein weiterer Hauptauftrag für die Fahrleitungs- und Beleuchtungsanlagen wurde am 01.04.2008 an die Fa. SPL Hannover erteilt.