Fahrradstadt Bielefeld

„Als Fahrradstadt bezeichnet man eine Stadt, die dem Radverkehr eine besonders hohe Bedeutung zuschreibt…”. So definiert wikipedia Fahrradstadt und nennt einige Beispiele für Fahrradstädte. Bielefeld wird (noch) nicht bei den Beispielen aufgeführt. Aber wir arbeiten daran…
Bielefeld ist eine „alte” Fahrradstadt: In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kam jedes fünfte in Deutschland produzierte Fahrrad aus Bielefeld. Fahrradmarken wie Miele, Dürkopp und Anker hatten weit über die Region hinaus einen klangvollen Namen. Derzeit existieren noch einige namhafte Zulieferbetriebe und wenige Fahrradproduzenten.

Bielefeld ist eine „junge” Fahrradstadt: Heute steht die Förderung des Fahrradfahrens im Focus einer integrierten Verkehrspolitik. Denn die Verkehrsplaner haben erkannt, dass das Fahrrad eine klimafreundliche, gesunde, leise und Spaß bringende Alternative zum Auto darstellt. So auch in Bielefeld, wo man sich seit Ende der neunziger Jahre um ein fahrradfreundliches Klima in der Stadt Bielefeld und die Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen bemüht.

Und da in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten vieles leichter fällt, ist Bielefeld seit 1998 Mitglied in der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreis in NRW (AGFS)”. Die Mitgliedschaft ist verbunden mit der Aufgabe, an der Gestaltung zukunftsfähiger, belebter und wohnlicher Städte aktiv mitzuarbeiten. Und dazu gehört eben auch die Förderung des Radverkehrs.

Förderung des Radverkehrs meint dabei neben dem Ausbau der Infrastruktur (Radwege, Fahrradständer u. a.) insbesondere die Durchführung einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit zu „Fahrradthemen”, um für das Radfahren im Allgemeinen und für gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis bei allen Verkehrsteilnehmern im Besonderen zu werben.

Neugierig geworden? Links im Menü gibt es weitere Informationen zu vielfältigen „Fahrradthemen”.


Kontakt

Amt für Verkehr
Nahmobilitätsbeauftragter
Oliver Spree
Tel. 0521 51-6879
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