Bielefeld fährt Rad – auf dem Weg zu 25 Prozent Radverkehr

Oberbürgermeister Pit Clausen und Beigeordneter Gregor Moss haben am 12. Juni 2019 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum „Zukunftsdialog Rad” ins Rathaus eingeladen. Die Stadt Bielefeld hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 einen Radverkehrsanteil von 25 Prozent zu erreichen. Das Radverkehrskonzept ist ein wichtiger Baustein um dieses Ziel zu erreichen.
Das Konzept umfasst für die vier Säulen der Radverkehrsförderung – Infrastruktur, Service, Information und Kommunikation – einen umfassenden Maßnahmenkatalog, den es zukünftig sukzessive umzusetzen gilt. An der Erstellung dieses Planungswerkes ist eine Vielzahl von Akteuren der Stadt beteiligt, neben der Strategiegruppe Radverkehr auch die Bielefelder Bürgerinnen und Bürger.
Das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen aus Aachen hat das bestehende Radverkehrsnetz analysiert und Fortschreibungsvorschläge ausgearbeitet, die Serviceeinrichtungen wie Fahrradabstellbügel und die bisher erfolgten Kommunikationsmaßnahmen untersucht und Ergänzungsvorschläge erarbeitet. In allen Bereichen werden nun konkrete Maßnahmen abgestimmt und priorisiert.
Das gesteckte Ziel ist nur zu erreichen, wenn zusätzlich Menschen fürs Radeln gewonnen werden können. Daher soll im Radverkehrskonzept vor allem auch auf die Zielgruppen geschaut werden, die noch kein Rad fahren. Das Angebot an Infrastruktur, Serviceeinrichtungen und Kommunikationsmaßnahmen sollte sich also auch an ungeübte Radfahrende und Kinder richten. Andererseits sollen auch Pendler vermehrt aufs Rad gebracht werden, etwa durch eine optimierte Verknüpfung zum ÖPNV und SPNV.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Bürgerinnen und Bürgern in einem Einführungsvortrag die zentralen Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte des Radverkehrskonzeptes vorgestellt. Im Anschluss erhielten die 180 Bürgerinnen und Bürger die ausführliche Möglichkeit weitere Wünsche und Anregungen bezüglich des Projektes zu äußern. Neben der direkten Diskussion mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Planungsbüros Kaulen wurden hierzu entsprechende Unterlagen bereitgestellt.


Kontakt

Amt für Verkehr
Barbara Choryan
Nahmobilitätsbeauftragte
Tel. 0521 51-6879
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