Unfallkommission Bielefeld

Rund 500 Unfallkommissionen gibt es in Deutschland. Ihre Aufgabe ist es, die Straßen sicherer zu machen und dadurch Unfälle zu vermeiden. In diesen Kommissionen arbeiten Experten in Sachen Verkehr aus verschiedenen Bereichen zusammen und „bündeln” so ihr Fachwissen und Ihre langjährige Erfahrung.
In Bielefeld besteht die Unfallkommission aus Mitgliedern der Straßenverkehrsbehörde, dem Verkehrskommissariat der Polizei, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, der Verkehrslenkung und der Bezirksregierung Detmold. Bei Bedarf werden weitere Institutionen, z.B. Schulen und Verkehrsbetriebe, hinzugezogen.
Die Unfallkommission berät regelmäßig, mindestens jedoch einmal pro Jahr, über
auffällige Unfallpunkte (so genannte Unfallhäufungsstellen) in Bielefeld.
Unfallhäufungsstellen sind Stellen, an denen im Laufe eines Jahres bzw. von drei
Jahren eine bestimmte Anzahl von schweren Unfällen oder Unfälle mit Fußgängern
und Radfahrern passiert sind.
Unfallhäufungsstellen werden durch die ständige Beobachtung des Unfallgeschehens
durch die Polizei aufgespürt. Gemeinsam werten die Mitglieder der Unfallkommission
die Unfalldaten aus und beraten, wie solche Stellen beseitigt werden können.
Eine geeignete Maßnahme zur Beseitigung und Entschärfung einer solchen Stelle kann
z.B. eine neue Beschilderung sein.
In Bielefeld besteht die Unfallkommission aus Mitgliedern der Straßenverkehrsbehörde, dem Verkehrskommissariat der Polizei, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW, der Verkehrslenkung und der Bezirksregierung Detmold. Bei Bedarf werden weitere Institutionen, z.B. Schulen und Verkehrsbetriebe, hinzugezogen.
Die Unfallkommission berät regelmäßig, mindestens jedoch einmal pro Jahr, über
auffällige Unfallpunkte (so genannte Unfallhäufungsstellen) in Bielefeld.
Unfallhäufungsstellen sind Stellen, an denen im Laufe eines Jahres bzw. von drei
Jahren eine bestimmte Anzahl von schweren Unfällen oder Unfälle mit Fußgängern
und Radfahrern passiert sind.
Unfallhäufungsstellen werden durch die ständige Beobachtung des Unfallgeschehens
durch die Polizei aufgespürt. Gemeinsam werten die Mitglieder der Unfallkommission
die Unfalldaten aus und beraten, wie solche Stellen beseitigt werden können.
Eine geeignete Maßnahme zur Beseitigung und Entschärfung einer solchen Stelle kann
z.B. eine neue Beschilderung sein.
»Bericht der Unfallkommission
2010: 402 Unfälle mehr aber 235 Unfälle mit Personenschaden weniger als 2009
Unfallentwicklung
Im Jahr 2010 haben sich in Bielefeld 9.508 Verkehrsunfälle ereignet. Das sind 4,41 Prozent oder 402 Unfälle mehr gegenüber dem Jahr 2009. Insbesondere die Anzahl der Bagatellunfälle nahm um 10,64 Prozent zu. Bei fünf Verkehrsunfällen wurden sieben Personen getötet. Es wurden 194 Personen schwer und 1.055 leicht verletzt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden um 235 oder 19,18 Prozent gesunken.
Bei der aktuellen Unfallauswertung hat die Unfallkommission 17 Unfallhäufungsstellen behandelt. Der beiden Unfallpunkte Oldentruper Straße/Harrogate Allee und Artur-Ladebeck-Straße 177 (Strecke) aus 2010 wurden bereits zeitnah in der Sitzung der Unfallkommission im September 2010 beraten. Im Jahr 2010 konnten insgesamt von den 25 Unfallhäufungsstellen aus dem Vorjahr 24 Unfallpunkte erfolgreich beseitigt werden.
Unfälle mit Radfahrern
Mit 291 verunglückten Radfahrern 2010 sank die Anzahl der verletzten Radfahrer nochmals deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die rückläufige Entwicklung ist aber kein Grund zur Entwarnung. Insbesondere mit der unzulässigen Nutzung von Radwegen in falscher Fahrtrichtung gefährden sich Radfahrer an Einmündungen. Die Unfallpunkte Stapenhorststraße/Am Zwinger, Elsa-Brändström-Straße/Arndtstraße und Heeper Straße/Mühlenstraße mussten aufgrund dieses Fehlverhaltens in der Unfallkommission behandelt werden. Markierte Pfeile, Radpiktogramme auf den Radwegen und Hinweisschilder sollen dort künftig die richtige Nutzung in Fahrtrichtung verdeutlichen. Außerdem wird die Polizei gezielt diese Punkte überwachen.
An der Alfred-Bozi-Straße/Friedenstraße verunfallten Radfahrer in den letzten Jahren, weil Kraftfahrer die Vorfahrt von Radfahrern nicht beachteten. Der Radweg ist an dieser Einmündung für die Nutzung in beide Fahrtrichtungen zugelassen. Auf Beschluss der Unfallkommission wurde der Einmündungsbereich im letzten Jahr aufgepflastert und als Gehwegüberfahrt umgestaltet. Die langjährige bestehende Unfallstelle konnte mit dieser Maßnahme im Jahr 2010 erfolgreich entschärft werden.
Unfallpunkte 2010
Im Jahr 2010 haben sich in Bielefeld 9.508 Verkehrsunfälle ereignet. Das sind 4,41 Prozent oder 402 Unfälle mehr gegenüber dem Jahr 2009. Insbesondere die Anzahl der Bagatellunfälle nahm um 10,64 Prozent zu. Bei fünf Verkehrsunfällen wurden sieben Personen getötet. Es wurden 194 Personen schwer und 1.055 leicht verletzt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden um 235 oder 19,18 Prozent gesunken.
Bei der aktuellen Unfallauswertung hat die Unfallkommission 17 Unfallhäufungsstellen behandelt. Der beiden Unfallpunkte Oldentruper Straße/Harrogate Allee und Artur-Ladebeck-Straße 177 (Strecke) aus 2010 wurden bereits zeitnah in der Sitzung der Unfallkommission im September 2010 beraten. Im Jahr 2010 konnten insgesamt von den 25 Unfallhäufungsstellen aus dem Vorjahr 24 Unfallpunkte erfolgreich beseitigt werden.
Unfälle mit Radfahrern
Mit 291 verunglückten Radfahrern 2010 sank die Anzahl der verletzten Radfahrer nochmals deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die rückläufige Entwicklung ist aber kein Grund zur Entwarnung. Insbesondere mit der unzulässigen Nutzung von Radwegen in falscher Fahrtrichtung gefährden sich Radfahrer an Einmündungen. Die Unfallpunkte Stapenhorststraße/Am Zwinger, Elsa-Brändström-Straße/Arndtstraße und Heeper Straße/Mühlenstraße mussten aufgrund dieses Fehlverhaltens in der Unfallkommission behandelt werden. Markierte Pfeile, Radpiktogramme auf den Radwegen und Hinweisschilder sollen dort künftig die richtige Nutzung in Fahrtrichtung verdeutlichen. Außerdem wird die Polizei gezielt diese Punkte überwachen.
An der Alfred-Bozi-Straße/Friedenstraße verunfallten Radfahrer in den letzten Jahren, weil Kraftfahrer die Vorfahrt von Radfahrern nicht beachteten. Der Radweg ist an dieser Einmündung für die Nutzung in beide Fahrtrichtungen zugelassen. Auf Beschluss der Unfallkommission wurde der Einmündungsbereich im letzten Jahr aufgepflastert und als Gehwegüberfahrt umgestaltet. Die langjährige bestehende Unfallstelle konnte mit dieser Maßnahme im Jahr 2010 erfolgreich entschärft werden.
Unfallpunkte 2010
- Oldentruper Straße/Harrogate Allee
- Artur-Ladebeck-Straße 177 (Strecke)
- Engersche Straße/Talbrückenstraße/ Westerfeldstraße
- Jöllenbecker Straße/Apfelstraße/Albert-Schweitzer-Straße
- Heeper Straße/Hermann-Delius-Straße
- Alfred-Bozi-Straße/Elsa-Brändström-Straße/ Oberntorwall/Notpfortenstraße
- Jahnplatz
- Heeper Straße/Otto-Brenner-Straße/ Lohbreite
- Heeper Straße/Mühlenstraße
- Oststraße/Oelmühlenstraße/Oldentruper Straße
- Ummelner Straße/Karl-Triebold-Straße
- Elsa-Brändström-Straße/Arndtstraße
- Ostring/Kusenweg
- Apfelstraße/Westerfeldstraße
- Buschkampstraße 148 – 168 (Strecke)
- Oldentruper Straße/Stralsunder Straße
- Ostring/Dingerdisser Straße/Potsdamer Straße
- Stapenhorststraße/Am Zwinger
- Mühlenstraße/Oststraße/Huberstraße
»Archiv
- 2009: 182 Unfälle weniger als 2008
Bericht 2009
- 2008: 640 Unfälle weniger als 2007
Bericht 2008
- 2007: 659 weniger Unfälle als 2006
Bericht 2007
Die Unfallkommission Bielefeld bittet alle Verkehrsteilnehmer:
Runter vom Gas und mehr gegenseitige Rücksicht im Verkehr -
damit kann jeder einen Beitrag für mehr Verkehrsicherheit leisten!
Runter vom Gas und mehr gegenseitige Rücksicht im Verkehr -
damit kann jeder einen Beitrag für mehr Verkehrsicherheit leisten!

