Lebendige Geschichte - 150 Jahre Friedhof Ubbedissen
Am 29. Juli 2010 jährte sich der 150-jährige Gründungstag des Ubbedisser Friedhofs, der von der Friedhofsverwaltung des Umweltbetriebes bewirtschaftet wird.

Um das Jahr 1855 wurde in Oerlinghausen ein neuer Friedhof geplant. Damit hätte sich der Weg für die Ubbedissener und Lämershagener Bevölkerung, die zur Kirchengemeinde Oerlinghausen gehörten, zusätzlich verlängert. Daher lag es nahe, einen eigenen Friedhof anzulegen. Hinzu kam, dass Ubbedissen, Lämershagen und Senne II im Jahr 1855 zur neuen Kirchengemeinde Ubbedissen zusammengefasst wurden.
Da die Kirchengemeinde zum Flächenerwerb nicht in der Lage war, wurde das auserwählte Grundstück zunächst von mehreren Bauern privat erworben. Mit Übernahme des Grundstücks durch den Gemeinderat, beantragte dieser am 20. Dezember 1859 die Anlage eines kommunalen Friedhofs. Am 9. Mai 1860 wurde die Errichtung des Friedhofes Ubbedissen genehmigt.
Der erworbene, zwei Scheffelsaat (rund 3750 m²) große Acker wurde umgehend für Bestattungszwecke hergerichtet, so dass der Friedhof bereits am 29. Juli 1860 feierlich eingeweiht werden konnte. Mit Zunahme der Erbbegräbnisse wurde der Friedhof mehrfach erweitert. Ende des 20. Jahrhunderts erhielt der Friedhof mit der letzten Vergrößerung sein heutiges Aussehen. Im Jahr 1961 wurde am Südende des Hauptweges eine Friedhofshalle errichtet, die im Jahr 1972 zur Kapelle mit Platz für mehr als 150 Besucherinnen und Besuchern ausgebaut wurde.
Da die Kirchengemeinde zum Flächenerwerb nicht in der Lage war, wurde das auserwählte Grundstück zunächst von mehreren Bauern privat erworben. Mit Übernahme des Grundstücks durch den Gemeinderat, beantragte dieser am 20. Dezember 1859 die Anlage eines kommunalen Friedhofs. Am 9. Mai 1860 wurde die Errichtung des Friedhofes Ubbedissen genehmigt.
Der erworbene, zwei Scheffelsaat (rund 3750 m²) große Acker wurde umgehend für Bestattungszwecke hergerichtet, so dass der Friedhof bereits am 29. Juli 1860 feierlich eingeweiht werden konnte. Mit Zunahme der Erbbegräbnisse wurde der Friedhof mehrfach erweitert. Ende des 20. Jahrhunderts erhielt der Friedhof mit der letzten Vergrößerung sein heutiges Aussehen. Im Jahr 1961 wurde am Südende des Hauptweges eine Friedhofshalle errichtet, die im Jahr 1972 zur Kapelle mit Platz für mehr als 150 Besucherinnen und Besuchern ausgebaut wurde.
Der Friedhof wurde, wie es damals üblich war, als sogenannter „geometrischer Friedhof” angelegt, also durch ein rechtwinkeliges Wegekreuz erschlossen. Ein bewusst zur Gestaltung eingesetztes Element waren sechs am Hauptweg der Abteilung 1 gepflanzte Tulpenbäume (Liriodendron). Davon sind heute noch zwei vorhanden, sie stehen als eingetragene Naturdenkmäler unter besonderem Schutz.
Am Ende dieser Abteilung beschirmten früher vier Gehölze, heute vier Linden, einen quadratischen Platz. Er bildete bis zur ersten Erweiterung des Geländes den Abschluss des Friedhofs. Im Sommer 2009 wurde der Platz neu gepflastert, die vorhandenen drei Mosaike aus Kleinpflaster wieder eingearbeitet. Nun laden Bänke zum Verweilen ein, alte Grabsteine erinnern an die Entstehungszeit des Friedhofes.
Zur Gründungszeit des Friedhofs dominierten die Erbbegräbnisse, d.h. große Familiengrabstätten für Erdbestattungen das Erscheinungsbild des Friedhofs. „Heute ist das Grabartenangebot wesentlich vielfältiger”, erläutert Friederike Hennen, Leiterin der Abteilung Friedhöfe des Umweltbetriebes. „Angeboten werden Wahlgrabstätten für Erd- und Urnenbeisetzungen, Reihengrabstätten für Erdbeisetzungen sowie Rasenpflegegrabstätten für Urnenbestattungen.” Bei letzter Grabart, die als Wahlgrab für zwei Urnenbestattungen sowie als Reihengrab angeboten wird, entfällt die individuelle Grabpflege. Sie wird gegen die Entrichtung einer einmaligen Gebühr von der Friedhofsverwaltung übernommen.
Im Durchschnitt finden heute zwischen 35 und 50 Bestattungen pro Jahr auf dem hübschen Friedhof statt. Auf große Zustimmung und Nachfrage bei der Ubbedissener Bevölkerung stößt das neue Angebot der Pflegegrabstätten
Am Ende dieser Abteilung beschirmten früher vier Gehölze, heute vier Linden, einen quadratischen Platz. Er bildete bis zur ersten Erweiterung des Geländes den Abschluss des Friedhofs. Im Sommer 2009 wurde der Platz neu gepflastert, die vorhandenen drei Mosaike aus Kleinpflaster wieder eingearbeitet. Nun laden Bänke zum Verweilen ein, alte Grabsteine erinnern an die Entstehungszeit des Friedhofes.
Zur Gründungszeit des Friedhofs dominierten die Erbbegräbnisse, d.h. große Familiengrabstätten für Erdbestattungen das Erscheinungsbild des Friedhofs. „Heute ist das Grabartenangebot wesentlich vielfältiger”, erläutert Friederike Hennen, Leiterin der Abteilung Friedhöfe des Umweltbetriebes. „Angeboten werden Wahlgrabstätten für Erd- und Urnenbeisetzungen, Reihengrabstätten für Erdbeisetzungen sowie Rasenpflegegrabstätten für Urnenbestattungen.” Bei letzter Grabart, die als Wahlgrab für zwei Urnenbestattungen sowie als Reihengrab angeboten wird, entfällt die individuelle Grabpflege. Sie wird gegen die Entrichtung einer einmaligen Gebühr von der Friedhofsverwaltung übernommen.
Im Durchschnitt finden heute zwischen 35 und 50 Bestattungen pro Jahr auf dem hübschen Friedhof statt. Auf große Zustimmung und Nachfrage bei der Ubbedissener Bevölkerung stößt das neue Angebot der Pflegegrabstätten

