Historie

Bis zur Einweihung des Alten Friedhofes in Sennestadt wurden die Verstorbenen der damals noch „Heepensenne” genannten Gemeinde im Umkreis der Oerlinghausener Kirche bestattet. Da jedoch der weite und mitunter mit vielen Gefahren verbundene Weg ins benachbarte Oerlinghausen für die von großer Armut geprägten Bürger zu beschwerlich erschien, wurde im Jahre 1839 erstmals der Wunsch nach einer eigenen Begräbnisstätte geäußert. Neun Jahre später, nach einer langen Zeit des Ausharrens, konnte am 30.04.1848 endlich der eigene Friedhof eingeweiht werden. Die erste Bestattung folgte am nächsten Tag.

Der Friedhof wurde mehrfach erweitert, 1950 die heutige Friedhofskapelle errichtet. Mit dem Bau der Sennestadt folgte eine erneute Vergrößerung des Friedhofes auf rund 21.000 m².
Im Oktober 1964 war der Friedhof voll belegt. Mit der Anlage des Waldfriedhofs am Hellweg wurde der Alte Friedhof geschlossen; nur noch Familiengräber durften auf dem Alten Friedhof weiter belegt werden.