Historie

Bis 1833 wurden die Bestattungen noch auf dem Kirchhof vorgenommen, der um die Peterskirche herum lag. Um 1832 war abzusehen, dass der Kirchhof langfristig für Bestattungen nicht mehr ausreichen würde, zumal er nicht mehr erweiterbar war. Ein neuer Friedhof wurde erforderlich. 1833 wurde ein Grundstück zum Zwecke der Anlage eines Leichenhofes erworben. Diese Fläche ist noch heute der älteste Teil des Kirchdornberger Friedhofes. Da das Grundstück zunächst nicht in seiner ganzen Größe als Friedhof gebraucht wurde, teilte man die Parzelle in zwei Flächen; die eine wurde zum neuen Totenacker, die andere zunächst weiter verpachtet. Am Totenfest 1833 fand die Weihe des neuen Friedhofes statt.



Sammlung historischer Grabmäler

Sammlung historischer Grabmäler

Seit dem 11. Dezember 1897 existiert eine Friedhofsordnung für den Begräbnisplatz des Amtes Dornberg. Interessant ist, dass damals für Begräbnisse in Reihengräbern unterschiedliche Gebühren für die verschiedenen gesellschaftlichen Schichten verlangt wurden. Die Erbbegräbnisse konnten zudem „auf ewige Zeiten” angekauft werden.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges war der Friedhof dringend erweiterungsbedürftig, da keine freien Grabstätten mehr vorhanden waren und Dornberg einen erheblichen Bevölkerungszuwachs durch die Aufnahme von Vertriebenen und Evakuierten erfahren hatte. Seitdem wurde der Friedhof sukzessiv bis zu seiner heutigen Größe erweitert.

Im November 1970 wurde die neue Friedhofskapelle eingeweiht. Ein Neubau war nötig geworden, da die räumlichen Verhältnisse der alten Kapelle bei Trauerfeiern unzulänglich waren – die neue Kapelle bietet nun mehr als viermal soviel Sitzplätze im Vergleich zur alten.
Zugleich wurde am Kapellenvorplatz ein Ehrenmal für die Gefallenen der letzten Kriege errichtet.

Seit den 1970er Jahren laufen auf dem Alten Friedhofsteil umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, da die Grabgrößen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen.