Historie

Im März 1954 formulierte die Gemeindevertretung Vilsendorf die Notwendigkeit eines gemeindeeigenen Friedhofs. Bis dahin mussten die in der Gemeinde Verstorbenen auf dem Friedhof Schildesche beigesetzt werden.

Die Verhandlungen zum Erwerb einer brauchbaren Fläche gestalteten sich schwierig. Daher konnten erst im Dezember 1957 Kaufverträge mit zwei Landwirten über den Erwerb geeigneter Grundstücke in unmittelbarer Nachbarschaft der Epiphaniaskirche abgeschlossen werden. Im Februar 1958 wurden die Aufträge zur Gestaltung der Friedhofsanlage erteilt und bereits im Mai waren die Arbeiten abgeschlossen. So konnte der Friedhof am 17. Mai 1958 in einer Feierstunde eingeweiht werden.

Anders als klassische Park- Johannisfriedhof oder Waldfriedhöfe Sennefriedhof ist der Vilsendorfer Friedhof keiner besonderen gestalterischen Stilrichtung zuordbar. Es ist zu vermuten, dass ein hoher Ausnutzungsfaktor, geringe Baukosten und Funktionalität im Bestattungsablauf bei der Anlage Pate standen.

Im Laufe der Jahre wurde der Friedhof Vilsendorf mehrfach erweitert, zuletzt ein neuer Parkplatz angelegt.

Angeboten werden auf dem Friedhof zurzeit Wahlgrabstätten für Erdbestattungen mit variabler Anzahl an Lagerstellen, Urnenwahlgrabstätten und Reihengrabstätten für Erdbestattungen. Des Weiteren werden Kindergrabstätten als Reihengräber vorgehalten. Neu hinzu gekommen sind seit Herbst 2010 Pflegewahlgrabstätten für Urnenbestattungen.