Historie

Der Johannisfriedhof zählt zu den ältesten Anlagen in Bielefeld. Er wurde im Jahre 1874 westlich der Innenstadt eröffnet, da die Einwohnerzahl der Stadt Bielefeld Ende des 19. Jahrhunderts stetig wuchs und der alte Friedhof am Jahnplatz nicht mehr ausreichte.

Die Eröffnung des Sennefriedhofes 1912 wirkte sich nachteilig für die Ruhestätte am Nordhang des Teutoburger Waldes aus. Erbbegräbnisse wurden nicht mehr neu vergeben, die Bestattungen in Reihengräbern eingestellt.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurden die Kriegsschäden beseitigt. Neben dem Neubau der Kapelle folgte die Umgestaltung des Eingangsbereichs.

In den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts erfolgten die stärksten Eingriffe in das Friedhofsgelände. Der Bau des Ostwestfalendammes bedingte den Abriss einiger Anlagen und Häuser, zudem musste der ehemalige Haupteingang weichen. Heute ist der Johannisfriedhof daher nur noch über den ehemaligen Hintereingang zu erreichen.
Ausführliche Informationen zur Chronik des Johannisfriedhofes stehen als PDF-Dokument pdf-Datei zur Verfügung.