100 Jahre Alte Kapelle

Kapelle Sennefriedhof, Foto: Alfred Bosdorf
Knapp ein Jahr nach Eröffnung des Sennefriedhofs im Jahr 1912 konnte die von Stadtoberbaurat Friedrich Schultz geplante Alte Kapelle eingeweiht werden. Nach dreijähriger Bauzeit wurde sie am 17. Juni 1913 im Rahmen eines Gottesdienstes der Öffentlichkeit übergeben.
Architektonisch zählt die Alte Kapelle zu Bielefelds schönsten Bauwerken. Die Querachse mit dem Kapellenbau, dem Aufbahrungsgebäude und dem Wasserbecken ist noch heute optisch und gestalterisch das Zentrum des Friedhofes. Bewusst als Rundbau mit Säulenvorbau geplant, steht die Kapelle im Kontrast zur umgebenden Landschaft sowie zu den weiteren Gebäuden des Friedhofs. Das Relief über der vorgelagerten Eingangshalle zeigt als allegorische figurale Darstellung „den Tod, die Trauer und die Hoffnung”.

Der 16 Meter hohe Innenraum erinnert in seiner Schlichtheit und der kassettierten Kuppel an römische Großbauten. 16, vom Glasmaler Prof. Karl Muggly gestaltete rundherum laufende Fenster tragen das Licht ins Innere. Sie zeigen Motive der vier Evangelisten sowie schwebender Engel.

Seit dem Jahr 1986 steht die Alte Kapelle unter Denkmalschutz


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