Historie



Durch den Ausbau der Sennestadt mit damals etwa 20.000 Einwohnern wurde der Alte Friedhof Sennestadt der damaligen Gemeinde Senne II zu klein. Daher sollte als Folgeeinrichtung ein zusätzlicher Friedhof angelegt werden. Im Sommer 1959 wurde ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben, den der Landschaftsarchitekt Dipl. Ing. Kurt Brinkschmidt gewann. Sein Entwurf überzeugte, da er in mit der Anlage des Friedhofs als Waldfriedhof die Eigenheiten dieses reizvoll bewegten Geländes bewahrte und mit der lang gestreckten Waldwiese die Kapelle optisch hervorragend in den Friedhof integrierte.

1961 wurde mit den Ausbauarbeiten zum ersten Bauabschnitt begonnen. Bereits vor der endgültigen Fertigstellung der Friedhofsanlage im Sommer 1965 wurde auf dem Friedhof bestattet. So fand die erste Beisetzung am 13. Januar 1964 statt, da es Wunsch des verstorbenen Bürgermeisters der Gemeinde Senne II war, auf dem neuen Waldfriedhof seine letzte Ruhestätte zu finden. Zudem machte die vollständige Belegung des Alten Friedhofs Sennestadt weitere Bestattungen erforderlich.

Nach mehreren Erweiterungen im Laufe der folgenden Jahre erlangte der Friedhof das heutige Erscheinungsbild. Der Waldfriedhof Sennestadt ist eine freundliche, naturnahe Anlage mit einer gut ausgebauten Infrastruktur, die seitens der Bevölkerung gerne angenommen wird und gegen den allgemeinen Trend stagnierender Bestattungszahlen eine hohe Belegungsquote aufweisen kann.